Vaxtuch

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Vaxtuch – das vegane Wachstuch made in Germany! Den Hype um die Bienenwachstücher als ökologische Frischhaltefolie kennt man bereits, doch Vaxtuch geht noch einen Schritt weiter. Erfahre in diesem Blogbeitrag mehr über das Unternehmen!

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Quelle: Vaxtuch

Wie kam es zur Gründung?

Die beiden Gründerinnen Vanessa und Sandra wollen Nachhaltigkeit bis zum Ende denken! Ohne Zeigefinger wollen sie mit ihren Produkten Menschen dabei unterstützen, im Alltag auf Plastik und tierische Produkte zu verzichten. Sie wollen Tierleid verhindern und Produkte entwickeln, die zum veganen Lifestyle passen! Und weil Machen von Machen kommt, haben die Gründerinnen Vaxtuch ins Leben gerufen.

Welche Vision verfolgt das Unternehmen?

Vaxtuch richtet sich an Menschen, die umweltbewusst und entschlossen Stück für Stück plastikfreier leben möchten. Vaxtuch ist die vegane Alternative zur herkömmlichen Frischhaltefolie oder Plastikdose. So können die Lebensmittel plastikfrei verpackt und noch länger frisch gehalten werden! Mittlerweile gibt es verschiedene Produkte im Sortiment wie das Basis-Set, der Vaxsack, die Vaxrolle oder die Reinigungsprodukte.

Quelle: Vaxtuch
Basis-Set 

Es besteht aus 3 verschiedenen Größen:

S-Tuch (20 x 20 cm) – Perfekt für angeschnittenes Obst, wie z. B. Äpfel, Zitronen, Zwiebeln oder Avocados.

M-Tuch (25 x 25 cm) – Zur Abdeckung von super kleinen bis mittelgroßen Schüsseln oder gerollt als Aufbewahrung für z. B. Weintrauben.

L-Tuch (30 x 30 cm) – Allrounder für Angeschnittenes, als Abdeckung für deine Teller und Schüsseln oder zum Einpacken vom Pausenbrot.

Vaxrolle 

Mit dieser XXL Vaxrolle in der Größe von 40 x 150 cm kannst du dir individuell die benötigte Größe zuschneiden. Lang, kurz, schmal, breit oder rund? Die Rolle kannst du nutzen, um deine Lebensmittel frisch zu halten, aufzubewahren, zu transportieren oder einzufrieren – so wie du es brauchst.

Vaxsäcke

Diese Säcke gibt es in Größe S bis L. Der Beutel eignet sich sowohl für kleine Snacks als auch für ganze Brote. Auch Gemüse, Kräuter und Salate kannst du damit einfach verpacken. Strapazierfähig, atmungsaktiv und leicht zu reinigen ist dieser Vaxsack perfekt für unterwegs oder für den Kühlschrank geeignet.

Was zeichnet Vaxtuch aus?

Vaxtuch ist konsequent nachhaltig und rein pflanzlich – hier wird auf Tierleid, Soja- und Palmöl verzichtet! Die Produkte werden in Deutschland mit liebevoller Handarbeit schonend und fair hergestellt. Vaxtuch besteht aus wenigen natürlichen und tierfreundlichen Inhaltstoffen wie z. B. Biobaumwolle, Wachse aus ökologischem Anbau, natürliches Baumharz oder Bio‐Öle. Wieso sollte ein Vaxtuch in keiner Küche fehlen?

    • müllvermeidend
    • wiederverwendbar
    • klimafreundlich
    • vegan
    • kompostierbar
    • keimhemmend

Wie kann ich Vaxtücher nutzen?

  • Schüsseln, Schalen, Teller abdecken
  • Ganze Brote (bis zu 2 Tage länger frisch)
  • Käse – gutes Klima im Tuch
  • Obst und Gemüse
  • Angeschnittenes wie z. B. eine Zwiebel
  • Nüsse, Snacks, Butterbrote

Im Frühling kannst du deinen Spargel einwickeln, sodass dieser schön feucht bleibt. Die Melonen im Sommer kannst du so verpacken, dass der Saft drinnen bleibt. Im Herbst kannst du deinen Kürbis bedecken und im Winter kannst du Kekse damit optimal einfrieren!

  1. WRAP – Durch die Körperwärme in deinen Händen wird das Vaxtuch geschmeidig und kann sich flexibel an Alles anschmiegen.
  2. WASH – Einfach unter kaltem bis warmen Wasser abspülen. Bei hartnäckigem Schmutz kannst du zusätzlich sanftes Spülmittel verwenden. Lass das Tuch am besten an der Luft trocknen.
  3. REUSE – Das Tuch übersteht bei guter Pflege mindestens 1 Jahr. Und wenn es seine Arbeit getan hat, kannst du es ganz einfach kompostieren.

Du willst noch mehr über Vaxtuch erfahren? Dann schau doch mal auf ihrer Internetseite vorbei! Unsere Empfehlung: Kombiniere dein veganes Wachstuch mit der nachhaltigen Kühltasche “Vlocke” – hier geht´s zum Produkttest!

Waschkram

Waschkram_Shampoo
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Ein junges Startup aus Köln, das nachhaltige Produkte im Naturkosmetik-Bereich in einer Manufaktur selbst herstellt. Alle Produkte sind umweltfreundlich und vegan. Vanessa und Christine – die beiden Gründerinnen – entwickeln immer wieder neue Rezepturen, kreieren neue Produkte und begeistern mit ihren Innovationen!

Wie kam es zur Gründung von waschkram?

Die Gründerin Christine hat sich während ihrer Elternzeit näher mit den Inhaltsstoffen in Babyprodukten auseinandergesetzt. Dabei war sie sehr überrascht, was alles in den Produkten für Babys und Kleinkinder verarbeitet wird. Daraus entstand dann die Idee sinnvolle Produkte für sich und ihre Familie zu entwickeln. Daraufhin lernte sie Vanessa kennen und steckte sie mit ihrer Idee sofort an! Die beiden entwickelten also die ersten Prototypen eines festen Shampoos. Nachhaltigkeit soll kein Verzicht bedeuten, das war die oberste Priorität. Endlich ein festes Shampoo was so performt wie herkömmliche Shampoos –  das war die Idee hinter den ersten 4 Produkten im Sortiment von waschkram. Mittlerweile findest du bei waschkram festes Shampoo und Spülung, feste Haarmasken, festes Duschgel und Lippenbalsame, die für die ganze Familie geeignet sind. Sogar für Hunde gibt es nachhaltige und feste Fellpflegeprodukte. Hier geht es zum Online-Shop!
Waschkram
Quelle: waschkram

Christine ist für die Rezepturen zuständig – sie probiert Neues aus und entwickelt bereits vorhandene Produkte weiter. Dabei hat sie stets die neuesten Entwicklungen auf dem Markt im Auge. Vanessa behält dabei den Überblick und prüft, ob auch alles funktioniert und läuft. Sie kümmert sich außerdem um Instagram, schreibt die Texte und übernimmt Aufgaben in der Buchhaltung, im Office und beim Kundenservice. Wir haben übrigens einige Produkte getestet und stellen sie dir in diesem Blogbeitrag vor:

Was zeichnet waschkram aus?

Handarbeit

Die Produkte werden in einer Manufaktur im Herzen von Köln hergestellt, verpackt und verschickt. Daher ist jedes Stück ein mit viel Liebe handgefertigtes Unikat. Auch in dem Design der Produkte zeigt sich die liebevolle Handarbeit.

Waschkram_Kordel
Quelle: waschkram
Waschkram_conditioner
Quelle: waschkram
Nachhaltigkeit

Dabei setzen Christine und Vanessa auf drei wesentliche Säulen: die Ökologie, die Ökonomie und das soziale Dasein. Sie möchten die Natur schützen und entwickeln Produkte, die unschädlich für Wasserlebewesen sind und generell den Wasserverbrauch minimieren. Verarbeitet werden nur hochwertige Rohstoffe: viele davon in Bio Qualität und einige werden sogar fair gehandelt. Somit sichern sie Jobs, die ebenfalls fair bezahlt werden.

Transparenz und Ehrlichkeit

Waschkram möchte zeigen, dass es immer eine Möglichkeit gibt, noch mehr zu tun und noch mehr Ressourcen einzusparen. Die Gründerinnen möchten wissen, wer die Rohstoffe produziert. Auch der Versandprozess wird immer weiter optimiert. Sie verwenden ausschließlich bereits gebrauchte Versandkartons und wiederverwendetes Füllmaterial für den gesamten Versandprozess.

Waschkram
Quelle: waschkram

Gibt es eine Besonderheit bei waschkram?

Waschkram_shampoo

Ich möchte dir hier gerne zwei Besonderheiten vorstellen, die mich wirklich begeistert haben. Zunächst soll es um die Kordeln der festen Shampoos gehen. Wenn du beide Seiten des Shampoos gleichmäßig abnutzt, dann erhältst du am Ende eine Scheibe, die bis zum letzten Rest an der Kordel hängen bleibt. Die Kordel kannst du nutzen, um dein Shampoo aufzuhängen. Eine weitere Besonderheit sind die Transport-Täschchen aus recyceltem Material. Du findest bei waschkram beispielsweise Taschen aus einem upgecycelten Airbag oder Fallschirmtuch. 

Du bist neugierig geworden? Dann schau dir doch auch das Interview an, das wir bereits mit Vanessa führen durften. Klick einfach hier.

Upcycling-Ideen für leere Gläser

Gläser

Wusstest du, dass Glas erst dann zu einer nachhaltigen Alternative wird, wenn du es immer wieder verwendest? Grundsätzlich kann Glas zwar viel besser recycelt und wiederverwendet werden, doch in der Neuproduktion hat es einen schlechteren ökologischen Fußabdruck als z.B. PET-Flaschen und Tetrapacks. Was kannst du also mit deinen leeren Gläsern machen? Ich zeige dir in diesem Beitrag einfach Upcycling-Ideen!

Wie reinigst du altes Glas am besten?

Für die Umsetzung der Upcycling-Ideen ist es ratsam, die alten Etiketten restlos zu entfernen. Leider kann man die meisten Etiketten nicht einfach so abziehen. Der einfachste Weg ist das warme Wasserbad mit etwas Spülmittel. Leg das Glas einfach für kurze Zeit in das Wasser und schon kannst du den Aufkleber leicht entfernen. Nur leider hat man nicht immer so viel Glück, denn die Etiketten sind häufig sehr hartnäckig. Dann habe ich hier diese beiden Tipps für dich:

Zitrone und Natron

  • Zitrone halbieren
  • 1 Esslöffel Natron auf der Schnittfläche verteilen
  • Etikett damit einreiben (vielleicht noch mit Wasser nachhelfen)
  • Aufkleber abziehen

Speiseöl

  • Papierschicht auf dem Aufkleber abziehen
  • Öl auf eine Küchenrolle geben
  • Klebereste damit einreiben
  • Kleber lässt sich mit dem Küchenpapier abwischen

Danach solltest du das Glas einmal gründlich auswaschen, um alle Speisereste zu entfernen. So ist dein altes Glas optimal zum Upcycling geeignet.

Wofür kann ich mein altes (neues) Glas verwenden?

Aufbewahrung von Essen
  • Trockene Lebensmittel wie Nüsse oder Gewürze
  • Essensreste
  • Behälter für unterwegs (besonders geeignet bei Müsli oder Salaten)
  • selbst gemachte Marmelade oder Tomatensoße
Aufbewahrung für Kleinkram:
  • Schrauben oder Knöpfe 
  • Bastelutensilien
  • Haargummis
Weitere Ideen:
  • Einkaufshilfe im Unverpackt-Laden
  • Geschenkverpackung
  • Aufzucht von Pflanzenablegern

3 einfache DIY Upcycling-Ideen zum Nachmachen

Vasen aus alten Glasflaschen

Das brauchst du:

  • Glasflasche
  • Acryl- oder Sprühfarbe
  • Pinsel
  • Schnüre
  • flüssigen Kleber
Vasen

So wird´s gemacht:

  1. Entferne die alten Etiketten in einem warmen Schaumbad und reinige das Glas.
  2. Bemale die Flasche mit der Acrylfarbe oder nutze die Sprühfarbe. Dann trage am besten Handschuhe und lege etwas Zeitungspapier unter.
  3. Nach dem Trocknen kannst du die Flasche mit Kleber versehen und dann mit der Schnüre dekorieren.
Erinnerungsgläser zur Geburt, zur Taufe oder zum Geburtstag

Das brauchst du:

  • Glas mit Deckel
  • Bänder oder Sticker
  • Zettel
  • Stift
Erinnerungsglas

So wird´s gemacht:

  1. Entferne die alten Etiketten in einem warmen Schaumbad und reinige das Glas.
  2. Dekoriere das Glas nach deinen Vorlieben mit Bändern oder Stickern und mache das Glas zu etwas Besonderem.
  3. Schreibe auf einen Zettel Glückwünsche oder Ratschläge für die zu beschenkende Person. Das ist eine tolle Idee zur Geburt – ist der Sprössling irgendwann größer, kann er die Wünsche seiner Liebsten lesen und sich daran erfreuen!
Windlicht

Das brauchst du:

  • Glas
  • Band
  • Teelicht

So wird´s gemacht:

  1. Entferne die alten Etiketten in einem warmen Schaumbad und reinige das Glas.
  2. Dekoriere das Glas nach deinen Vorlieben.
  3. Stelle ein Teelicht hinein und genieße das tolle Licht.
Windlicht

Freiheitslust – nachhaltige Kleidung im Test

Freiheitslust
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Zwei Gründer, die ihre ganz eigene Definition von Freiheit geschrieben haben und durch ihre Kleidung in die Welt hinausrufen! Sie wollen Menschen mit ihrer Lebensphilosophie erreichen, die ebenfalls die Lust nach Freiheit verspüren. Wir durften einige Teile testen und berichten euch hier, ob sie uns gefallen haben!

Logo

Wer steckt eigentlich hinter Freiheitslust?

Freiheitslust ist ein junges Start-Up, dass von Johnny und Yannis gegründet wurde. Die beiden Gründer verbindet eines ganz besonders: die Lust nach Freiheit. Beide haben bereits viel von der Welt gesehen und wollen andere Menschen mit ihren Produkten inspirieren.

Für Johnny und Yannis spielt Nachhaltigkeit natürlich eine wichtige Rolle. So haben die beiden bereits zwei Kollektionen herausgebracht, die zu 100 % nachhaltig produziert wurden. Die Kleidung wurde unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt und besteht aus bis zu 100 % ringgesponnener Bio-Baumwolle

Die Produkte werden in nachhaltigen Verpackungen mit dem Green-Shipping-Model ausgeliefert. Besonderes Highlight bei Freiheitslust: Es wird erst dann produziert, wenn eine Bestellung eingegangen ist. So hat Verschwendung keine Chance!

Johnny & Yannis
Quelle: Freiheitslust

Freiheitslust T-Shirt im Test bei Anna

Das Päckchen von Freiheitslust kam schnell und zuverlässig an. Sofort habe ich es ausgepackt und mir das Unisex T-Shirt in French Navy genauer angeschaut. Das Organic Shirt hat eine schöne, softe Qualität und der Stoff fühlt sich sehr weich an.

Warum? Es wurde aus 100 % Bio-Baumwolle hergestellt und ist daher sehr nachhaltig sowie gut für die Umwelt. Die Baumwolle stammt aus 100 % organischem Anbau. Das bedeutet, es wird keine Gentechnik verwendet und weniger Wasser verbraucht als bei herkömmlichen T-Shirts.

Ich trage das T-Shirt in Größe S und da es ein Unisex Modell ist, sitzt es natürlich ein wenig lockerer als ein reines Damen T-Shirt. Trotzdem mag ich den Sitz des T-Shirts sehr gerne. Der Stoff ist ebenmäßig und weich. Der schmale Kragen aus Rippstrick sorgt für eine moderne Optik und fühlt sich am Hals sehr gut an.

Das T-Shirt ist auf jeden Fall der perfekte Begleiter für einen gemütlichen Tag im Wald oder am Strand. Zudem hat das Shirt auch noch folgende Zertifikate für ökologische und nachhaltige Standards erhalten: OEKO-Tex Standard 100, FairWear Foundation, OCS 100 Blended, GRS, PETA

Unisex T-Shirt
Logo_Freiheitslust

Christin hat einen Oversized-Pullover und eine Mütze getestet

Auch ich war beim ersten Anblick sehr begeistert von der Qualität und der Farbe! Denn ich habe den Slammer Julia und die Beanie Fritz in der Farbe “Jojoba” getestet und die Farbe ist wirklich ein Traum.
“Slammer Julia” von Freiheitslust
Slammer Julia

Ich habe den Unisex-Kapuzensweat in der Größe M gewählt und bin 1,69 m groß. Hier würde ich euch aber empfehlen ruhig eine Nummer kleiner zu wählen, dann sitzt der Pullover noch besser. Der Schnitt ist sehr lässig und daher super für einen verregneten Tag zum Einkuscheln geeignet. Ich lege den Pullover aber auch gerne mal über die Schultern, wenn ich unterwegs bin – in dieser Farbe wirklich ein toller Hingucker!

Vorne befindet sich eine Kängurutasche, die die lässige Passform noch einmal abrundet. Das Futter vom Pullover ist ein Traum, denn es ist super weich und wärmt richtig gut. Slammer Julia besteht aus 85 % gekämmter ringgesponnener Bio-Baumwolle und zu 15 % aus recyceltem Polyester.

Slammer Julia
“Beanie Fritz” von Freiheitslust

Diese Fisherman-Beanie ist ein absolutes Must-Have im Kleiderschrank. Sie besteht zu 95 % aus gekämmter ringgesponnener Bio-Baumwolle und zu 5 % aus Elasthan. Das Logo von Freiheitslust auf der Vorderseite der Mütze ist ein richtiger Eye-Catcher. Der Stoff kratzt nicht und hält sehr gut warm. Durch den Umschlag kann man die Größe der Mütze auch variieren.

Unisex T-Shirt & Beanie

Bist du auch so überzeugt von den Produkten wie wir? Dann schau dich doch einmal in dem Onlineshop von Freiheitslust um.

NIKIN im Test – neue Summer & Swim Collection

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NIKIN steht für bezahlbare und nachhaltige Mode. Eine Mode, die für alle Menschen verfügbar sein soll. Das Unternehmen möchte dabei stets innovativ, modern, aufgeschlossen, nachhaltig, transparent und fair agieren.

Wer ist NIKIN?

Bevor wir dir zeigen, welche Produkte von NIKIN im Test waren, stellen wir dir kurz das aktive und naturverbundene Unternehmen aus der Schweiz vor. Das junge Team produziert faire und nachhaltige Mode. Für jedes verkaufte Produkt pflanzt die Brand einen Baum! Wie viele Bäume NIKIN bereits pflanzen konnte und aus welcher besonderen Idee die Marke entstand, erfährst du in unserer Kategorie “Unternehmen im Fokus” – schau hier vorbei und lies dir durch, wer NIKIN ist und wofür die Brand steht!

Gründer Nicholas_Robin
Quelle: NIKIN

Wie nachhaltig ist NIKIN?

Nachhaltige Ressourcen

NIKIN stellt die Kleidung aus Polylana® oder Bio-Baumwolle her. Polylana® ist eine nachhaltige synthetische Faser, die aus Polyester-Pellets und recycelten PET-Chips besteht. Sie setzen zudem auf weitere umweltbewusste Materialien, die auf natürliche Weise entsorgt werden können oder bereits recycelt wurden.

Nachhaltige Produktion

Alle Produkte, bis auf die NIKIN TreeBottles, werden in Europa hergestellt. Die Brand pflegt sehr enge Beziehungen zu ihren Herstellern und besucht die Fabriken persönlich. Du möchtest sehen, wie die Kleidung hergestellt wird? Hier findest du Videos zu den unterschiedlichen Produzenten.

Nachhaltiger Versand

Innerhalb von Deutschland versendet das Unternehmen mit DHL go green. In der Schweiz setzen sie auf einen klimaneutralen Versand. Wann immer es möglich ist, wird auf unnötiges Füllmaterial verzichtet. Auch bei den Produktverpackungen wird kein Plastik eingesetzt. Die Versandpackungen bestehen außerdem aus FSC zertifiziertem Material.

NIKIN im Test

Anna hat den Treekini “Rib” getestet

Die Bestellung von NIKIN kam super schnell bei mir an und ich habe den Bikini sofort ausgepackt. Er war in einem kleinen, praktischen Karton verpackt, sodass kein unnötiger Verpackungsmüll produziert wurde, was ich schon mal sehr gut finde!

Ich habe den Treekini Rib natürlich sofort anprobiert – dazu kurz ein paar Infos zu mir: Ich bin 1,63 m groß und trage sowohl beim Ober- als auch beim Unterteil die Größe XS. Der Bikini sitzt bei mir sehr gut, nicht zu eng oder zu weit, sondern nahezu perfekt. Praktisch ist am Oberteil, dass dieses sich individuell durch die Träger verstellen lassen kann. Es besitzt gefütterte Brust-Pads, die man aber auch ganz einfach entfernen kann und ein elastisches Underbust-Band garantiert der Oberweite während des Badespaß festen Sitz.

Das Material des Treekinis gefällt mir sehr gut, es fühlt sich weich und angenehm auf der Haut an. Auf dem Bikini ist eine NIKIN-Tanne aufgestickt, sehr dezent und richtig hübsch gemacht. Für mich ist der Bikini auf jeden Fall ein perfektes, nachhaltiges Kleidungsstück, welches ich super finde!

Treekini
Quelle: NIKIN
Christin hat ein TreeShirt getestet

Wie Anna dir bereits erzählt hat, ist bereits der Versand der Kleidung super nachhaltig gestaltet und kommt ganz ohne Plastik aus. Sogar das Papier vom Lieferschein und Etikett ist zu 100 % baumfrei und besteht ausschließlich aus Bambus.

TreeShirt

Ich habe das TreeShirt in der Farbe “Turquoise” getestet. Ich bin 1,69 m groß, trage Größe S und es sitzt wirklich perfekt. Das TreeShirt Basic Women ist ein klassisches, schlichtes und zeitloses Kleidungsstück, das in keinem Kleiderschrank fehlen darf. Es besteht zu 100 % aus Bio-Baumwolle und fühlt sich daher super weich und angenehm auf der Haut an. Bio-Baumwolle bedeutet, dass das Material ohne Pestizide und Düngemittel hergestellt wird. Dabei werden auch andere wichtige Punkte wie Wasserverbrauch und Wasserverschmutzung beachtet.

Ich liebe die weiche Qualität, den weiblichen Schnitt und diesen wunderschönen Pastellton. Die Farbe passt sowohl zu einer dunklen Jeans als auch zu einem weißen Rock. Das zeitlose Design ermöglicht einfach super viele Kombinationen.

Dir haben die Produkte von NIKIN im Test gefallen und du willst im Onlineshop von NIKIN in Ruhe stöbern? Dann klicke hier und entdecke die nachhaltige Vielfalt der Marke!

Bienenwachstücher

Bienen

Bienenwachstücher sind eine optimale Alternative zur herkömmlichen Alufolie, Frischhaltefolie, Plastiktüte oder Kunststoffdose. Ein Produkt aus natürlichen Materialien, das langlebig und zugleich umweltschonend ist. Was genau Bienenwachstücher sind und wo du sie finden kannst, erkläre ich dir in diesem Beitrag.

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Was sind Bienenwachstücher?

Ein Bienenwachstuch ist ein mit Bienenwachs beschichteter Stoff – meist aus Baumwolle oder anderen Naturmaterialien. Für die Geschmeidigkeit wird manchmal zusätzlich noch Pflanzenöl eingesetzt. Gelegentlich wird auch Baumharz bei der Produktion verwendet. Es gibt Studien darüber, dass Jojobaöl zu einer leicht antibakteriellen Wirkung führen soll. Allerdings gibt es dazu noch keine ausreichende Datenlage. Grundsätzlich sorgt der Baumwollstoff dafür, dass sich kein Kondenswasser bilden kann – somit kann sich kein Schimmel auf den Lebensmittel bilden und sie bleiben länger frisch. Zusammenfassend bringen Bienenwachstücher diese Vorteile mit sich:

  • ressourcenschonend
  • biologisch abbaubar
  • antimikrobielle Eigenschaften
  • flexibel anwendbar
  • wiederverwendbar
  • weniger Abfall
Bienenwachstuch

Bienenwachstücher – Anleitung

Du kannst Bienenwachstücher zum Abdecken oder Einpacken von Lebensmitteln nutzen, um sie lagern und vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen zu können. Beispielsweise kannst du Schüsseln, Schalen oder Töpfe mit einem Bienenwachstuch verschließen. Besonders geeignet sind übrigens Obst, Gemüse und Käse. Es gibt auch Bienenwachs-Brotbeutel, sodass du dein Butterbrot oder das Brotlaib geschützt verpacken kannst. Bienenwachs kann unter Umständen Rückstände von Pestiziden, Insektiziden, Mineralöl und Medikamenten enthalten. Solche Schadstoffe können beim Kontakt auch in Lebensmittel übergehen und das betrifft vor allem fetthaltige Lebensmittel. Deshalb solltest du die Wachstücher nicht bei rohem Fleisch oder Fisch verwenden. Wenn du geruchsintensive Lebensmittel wie z.B. Zwiebeln mit einem Bienenwachstuch verpacken möchtest, dann nutze immer wieder dasselbe Tuch. Denn es nimmt den Geruch auf und wäre danach nicht mehr so gut für beispielsweise frisches Obst geeignet.

Kommen wir nun zur richtigen Anwendung von Bienenwachstüchern. Zunächst solltest du das Bienenwachspapier mit deinen Händen etwas erwärmen, so wird das Wachs weich. Nun kann es aneinander oder an einem Behälter haften. Nach der Verwendung solltest du das Tuch selbstverständlich gut reinigen. Dafür spülst du es unter kaltem Wasser ab, bei stärkeren Essensresten kannst du auch ein wenig Spülmittel verwenden. Danach lässt du das Bienenwachstuch dann einfach an der Luft trocknen. Achtung: Verwende keine hohen Temperaturen zum Reinigen, denn dann würde das Tuch schmelzen.

Wenn die Wachsschicht irgendwann spröde wird, dann kannst du das Tuch für ein paar Minuten bei 70°C in den Backofen legen. Danach ist es dann wieder schön geschmeidig. Ist die Wachsschicht zu dünn geworden? Dann kannst du einfach neues Wachs drauf streuen und dann in den Backofen legen.

Bienenwachstücher selber machen

Dafür benötigst du:

  • Stoff aus 100% Baumwolle
  • Zickzackschere
  • Bienenwachspastillen (aus 100% Bienenwachs)
  • Backpapier
  • Backofen
  • Bügeleisen

Zunächst musst du den Stoff auf die gewünschte Größe zuschneiden. Dann legst du die Teile auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Anschließend verteilst du die Pastillen darauf und schiebst das Backblech bei 80°C für wenige Minuten in den Backofen. Danach musst du das Wachstuch zunächst auskühlen lassen. Dann legst du ein Backpapier darüber und bügelst gleichmäßig mit einem Bügeleisen, sodass sich das Wachs gut verteilt. Anschließend musst du das Backpapier direkt entfernen und das Tuch gut auskühlen lassen. Fertig ist dein eigenes Bienenwachstuch!

Bienenwachstücher kaufen

Littlebeefresh

  • Bio-Bienenwachstücher 
  • Starter-Set, 2er-Set oder Spar-Set
  • vegane Wachstücher und Wachstuch-Rolle

Wildwax Tuch

  • Bio-Bienenwachstücher
  • im Set oder als Starter-Box
  • Beutel und Rollen
  • vegane Wachstücher und -beutel

Beeskin Bienenwachstücher

  • Bienenwachstuchrolle oder -beutel
  • als 2er oder 3er Set
  • DIY Set und Reparaturset

 

Gaia Bienenwachstücher

  • Bienenwachstücher, -rollen, -beutel
  • Bienenwachs und Bienenwachspastillen
  • Repair Wachs
  • DIY Set

Toff und Zürpel

  • Bio-Bienenwachstücher
  • Komplettset, Starterset und Geschenkset
  • DIY Starter Set
  • Repair Wachs

Speisekleid

  • Kennlernbox
  • 3er-Set
  • DIY-Repair-Wachs
  • veganes Wachstuch-Set

Wrappy Bienenwachstücher

  • GOTS-zertifizierte Bio-Baumwolle
  • Vegane Wachstücher
  • 2er, 3er und 5er Packungen
  • DIY Paket

Vegane Rezepte zum Grillen

Essen

Du bist auch schon im Grillfieber und möchtest neue Rezepte ausprobieren? Ich zeige dir in diesem Blogbeitrag 3 einfache, vegane Gerichte für das nächste Grillfest. Viel Spaß beim Nachmachen und lass es dir schmecken!

Veganer, mediterraner Nudelsalat

Zutaten für 4 Portionen:

  • 250 g Nudeln (z.B. Fusilli, Farfalle)
  • 1 Glas getrocknete Tomaten (in Öl)
  • 25 g Pinienkerne
  • ½ Bund Rucola
  • Olivenöl
  • Balsamico
Schritt 1:

Nudeln in Salzwasser kochen. Die Pinienkerne währenddessen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. Die Tomaten abgießen (hierbei das Öl auffangen) und klein schneiden. Den Rucola grob hacken.

Schritt 2:

Alles miteinander vermengen und das Öl der Tomaten hinzufügen. Dann mit etwas Olivenöl und Balsamico abschmecken. Am besten den Salat einige Stunden durchziehen lassen.

Nudeln

Vegane Pilzspieße

Zutaten für 6 Spieße:

  • 500 g Pilze
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Apfeldicksaft
  • 1 Limette
  • 1 Knoblauchzehe
  • Stück Ingwer
  • Salz und Pfeffer
Schritt 1:

Vermenge Sojasauce, Apfeldicksaft, Saft der Limette, frisch gepressten Knoblauch und gehackten Ingwer zu einer Marinade. Nach Belieben kannst du noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schritt 2:

Anschließend die Pilze putzen und je nach Größe halbieren, sodass sie gut aufgespießt werden können. Dann mit der Marinade beträufeln und bestenfalls über Nacht abgedeckt ziehen lassen.

Pilze

Vegane Burgerpatties aus Couscous und Linsen

Zutaten für 6 Portionen:

  • 300 g rote Linsen
  • 300 g Couscous
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Brühepulver
  • Salz und Pfeffer
  • Paprikapulver
  • n.B. Mehl
Schritt 1:

Linsen und Couscous nach Packungsanleitung weich kochen. Beides dann gut abtropfen lassen – am besten über mehrere Stunden. So lassen sich die Patties später am besten formen.

Schritt 2:

Linsen und Couscous mit Tomatenmark und den Gewürzen vermengen. Den Teig kannst du anschließend nach Belieben mit dem Mehl andicken. Je feuchter der Teig ist, desto mehr Mehl benötigst du. Die Konsistenz sollte zäh und klebrig, aber nicht nass oder matschig sein. Aus dem Teig kannst du nun die Patties formen. 

Patties

Jetzt bist du bereit für deinen nächsten Grillabend mit leckeren und einfachen Rezepten! Noch mehr zum Thema Grillen findest du in unserem Beitrag: Wie grille ich nachhaltig?

Grillen – Wie grille ich nachhaltig?

Grillparty

Warme Temperaturen, sonniges Wetter und lange Sommerabende – das macht doch Lust auf eine Runde grillen, oder nicht? Zumindest geht es mir so und ich liebe es. Bei guter Musik und leckerem Essen mit der Familie oder den Freunden zusammen zu sitzen ist für mich eine der schönsten Aktivitäten in den Sommermonaten. Doch wer nicht aufpasst, lässt das Grillen zu einem sehr umweltschädlichen Happening werden. Worauf du achten solltest, das verrate ich dir in diesem Blogbeitrag.

Das Herzstück eines jeden Grillabends: der Grill

In vielen Supermärkten, Discountern, Baumärkten und Tankstellen gibt es immer wieder den Einweggrill als schnelle und einfache Lösung. Das ist natürlich nicht nachhaltig. Denn die Grills zum Wegwerfen bestehen aus Aluminium und belasten die Umwelt bereits bei der Produktion. Ein weiteres Problem ist, dass beim Grillen häufig der Rasen verbrennt, da die Produkte sehr niedrig sind und somit direkten Kontakt zum Boden haben.

Grill

Mittlerweile gibt es allerdings auch ökologische Einweg-Grills wie zum Beispiel diesen von CampingWagner: CasusGrill Öko-Einweggrill, Bambus. Natürlich ist Mehrweg immer die bessere Wahl – so auch hier beim Grillen. Doch was ist nun nachhaltiger? Ein Holzkohlegrill, ein Gasgrill oder doch der Elektrogrill? Grundsätzlich kann man sagen, dass Gas- oder Elektrogrills nachhaltiger sind als der Holzkohlegrill. Nutzt man dann noch Ökostrom, ist es optimal. Gasgrills werden oft mit Bhutan oder Propan betrieben und das sind keine erneuerbaren Energien.

Allerdings ist diese Frage etwas komplexer und lässt sich nicht pauschal für jeden Einzelfall beantworten. Holzkohle wirkt sich beispielsweise positiv auf die Emissions-Bilanz aus. Der Baum nimmt nämlich mehr CO2 auf, als bei der Kohle emittiert wird. Tatsächlich ist beim Grillen in Bezug auf den Nachhaltigkeitsaspekt wichtiger, was AUF DEM Grill landet. Und sind wir doch mal ganz ehrlich – hier kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack an. Für mehr Infos schau doch einmal bei dem Artikel von Utopia vorbei: Kugel, Gas, Elektro & mehr: Wie nachhaltig ist welcher Grill?

Worauf sollte ich bei der Grillkohle achten?

Da in vielen Haushalten der Holzkohlegrill gerne wegen des typischen Grillaromas genutzt wird, möchte ich hier genauer auf das Thema Grillkohle eingehen. Grundsätzlich gilt, dass du heimische Kohle nutzen solltest. Andernfalls könnte es sein, dass du die illegale Abholzung unterstützt. Bei der klassischen Holzkohle solltest du auf folgende Siegel achten, die alle für eine nachhaltige Holzwirtschaft stehen: FSC, PEFC und Naturland. Es gibt viele nachhaltigere Holzkohle-Alternativen:

  • Briketts aus Olivenkernen: ein Produkt aus der Olivenöl-Pressung, brennt länger und verursacht weniger Rauch
  • Bambuskohle: längere Brenndauer, schnell nachwachsender Rohstoff und ist CO2-neutral
  • Kohle aus Kokosnussschalen: geringere Rauchentwicklung, hinterlässt nur 2 % Restasche und es muss kein Baum gerodet werden

Ohne Anzünder geht´s nicht

Verwende keine chemischen Anzünder, sondern setze lieber auf natürliche Anzünder aus Holz. Sie basieren meist auf nachwachsenden Rohstoffen und beinhalten keine chemischen oder synthetischen Zusatzstoffe. Auch hier kannst du auf das FSC-Siegel achten. Außerdem gibt es die Möglichkeit selber Grillanzünder herzustellen. Hier habe ich eine einfache Anleitung für dich herausgesucht: Grillanzünder selbst gemacht – ökologisch aus recycelten Abfällen.

Lichterkette

Welches Grill-Zubehör besonders umweltfreundlich ist:

Am besten nutzt du natürlich Porzellan, Glas oder Edelstahl, denn das sind die nachhaltigsten Geschirr-Alternativen. Solltest du unterwegs grillen wollen, dann kannst du auch auf nachhaltiges Wegwerfgeschirr ausweichen. Oft kannst du diese nämlich auch mehrfach verwenden. Schau doch bei unseren anderen Blogbeiträgen zum Thema vorbei:

Du möchtest leckere Spieße vorbereiten? Dann nutze dafür nur Spieße aus Holz mit dem FSC-Siegel. Suche auch nach Alternativen zu Alu-Folie, denn auf die solltest du unbedingt verzichten – sowohl der Umwelt als auch deiner Gesundheit zur Liebe. Du kannst beispielsweise Gusspfannen oder Auflaufformen für Glut und Rost nutzen oder auch Tapas-Schalen aus hitzebeständigem Porzellan sowie Edelstahlschalen verwenden.

Jetzt wird´s lecker: Was kommt am besten auf den Grill?

Ich beginne hier direkt mit dem Einkauf für das Grillen, denn bereits hier fängt Nachhaltigkeit an. Versuche so weit es möglich ist, auf Plastik zu verzichten und Bio-Qualität einzukaufen. Kaufe regional und achte auf die Zeichen wie Bioland, Demeter oder Naturland. Weitere Tipps dazu findest in unseren Blogbeiträgen, wie beispielsweise Zero Waste, Unverpackt-Läden oder Nachhaltiger Wocheneinkauf.

Neben Fleisch und Fisch kannst du auch wunderbar Gemüse grillen. Inzwischen gibt es auch viele vegetarische oder vegane Grill-Alternativen. Grillsaucen kannst du übrigens ganz einfach selber zubereiten. Das ist günstiger, schmeckt besser und vermeidet zudem unnötigen Verpackungsmüll.

Grill mit Gemüse und Fleisch

Grill-Abend vorbei und was nun?

Wer etwas dreckig macht, der muss es auch wieder sauber machen. Das lernen wir bereits im Kindesalter, doch trotzdem lassen viele ihren Müll besonders nach dem Grillen in Parks oder Wäldern zurück. Bitte nehme überall deinen Müll mit und hinterlasse die Natur so, wie du sie vorgefunden hast. Essensreste kannst du in deiner Biotonne entsorgen. Die Grillasche kann im Restmüll entsorgt werden – doch sie muss natürlich kalt sein.

Jetzt bist du bereit für deinen nächsten Grillabend, der nun auch nachhaltig gestaltet werden kann! Du wirst merken, wie einfach du es umsetzen kannst und es dann nur umso besser schmecken wird.

3 Säulen der Nachhaltigkeit – Was steckt eigentlich dahinter?

Samen

Die 3 Säulen der Nachhaltigkeit – ein Maßstab für Staaten und Unternehmen. Sie stellen Leitlinien für nachhaltiges Handeln dar und sind in den 1990er Jahren entstanden. Was genau dahinter steckt und wieso dieses Modell kritisiert wird, erkläre ich dir in diesem Beitrag.

Was sind die 3 Säulen der Nachhaltigkeit?

Die 3 Säulen der Nachhaltigkeit, auch unter dem Namen “Drei-Säulen-Modell” bekannt, wurden im Laufe der 90er-Jahre entworfen. Den genauen Ursprung kann man bis heute nicht ermitteln, aber die EU erwähnte 1997 explizit dieses Modell in ihrem Vertrag von Amsterdam. Dort wurde Nachhaltigkeit als wichtige Errungenschaft im Umweltschutz, in der Wirtschaft, der Politik und Gesellschaft benannt. Im Jahr 1998 wurde es ebenfalls im Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Schutz des Menschen und der Umwelt“ des deutschen Bundestags erwähnt. Außerdem stellt der Sachverständigenrat für Umweltfragen in seinem Gutachten 2008 fest, dass sich das Drei-Säulen-Modell international durchgesetzt habe. Beim Weltgipfel von Johannesburg 2002 wurde das Modell erstmals verwendet. 

Wie sieht dieses Modell nun eigentlich aus? Es besteht aus drei gleichgewichteten und gleichrangigen Säulen. Man gehe davon aus, dass nachhaltige Entwicklung nur dann stattfinden kann, wenn die Säulen bzw. die jeweiligen Ziele gleichzeitig und gleichberechtigt umgesetzt werden. Dabei bedingen sich die Ziele gegenseitig. Die drei Säulen sind:

  • Ökologie
  • Soziales
  • Wirtschaft
1. Säule “Ökologie”

Hierbei steht im Vordergrund, dass sowohl Staaten als auch Unternehmen keinen Raubbau an der Natur ausüben dürfen. Darunter versteht man eine “Übernutzung” der Umwelt, also die Nutzung von Ressourcen in einem Übermaß ohne Rücksicht auf die Folgewirkungen. Vielmehr sollte die Natur erhalten und die Umwelt sowie die natürlichen Ressourcen geschont werden. Das Modell verlangt also einen bewussten Umgang mit Wasser, Energie und endlichen Rohstoffen. Es sollten dabei nur so viele nicht-nachwachsende Rohstoffe entnommen werden, die wieder durch erneuerbare Rohstoffe ersetzt werden können. Bestenfalls sollten natürlich Rohstoffmengen verwendet werden, die sich selbst wieder regenerieren können. Außerdem wird so die Biodiversität (“Vielfalt an Ökosystemen und Arten”) gefördert.

Auch ein bewusster Umgang mit der menschlichen Gesundheit ist Teil der Säule Ökologie – z.B. sollten keine schädlichen Stoffe in Nahrungsmitteln verwendet werden. Die Emissionen sollten keinen Schaden anrichten und so gering wie möglich gehalten werden bzw. ausgleichbar sein. Welche Beispiele könnte es also für ein ökologisch nachhaltiges Handeln in der Wirtschaft geben?

  • Ressourcenschonung durch eine höhere Energieeffizienz
  • Verwendung von erneuerbaren Energien
  • Reduzierung von Gefahren- und Giftstoffen für die Umwelt
  • vermehrte Nutzung von umweltfreundlichen Produkten
2. Säule “Soziales”

Diese Säule dreht sich um intergenerationelle Verteilungsgerechtigkeit, die Würde des Menschen und sein Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. All das sind Grundannahmen, die nicht unterschritten werden sollten. Im Detail geht es um folgende Ziele:

  • Armutsbekämpfung
  • Chancengleichheit
  • Geschlechtergleichbehandlung
  • Gerechtigkeit
  • Sicherheit
  • faire Bezahlung
  • Wahrung von Arbeitnehmerinteressen
  • Möglichkeit zur Aus- und Weiterbildung
  • freie berufliche Entfaltung
3. Säule “Wirtschaft”

Selbstverständlich ist es auch im Sinne der Nachhaltigkeit wichtig, dass Unternehmen Gewinne erzielen. Diese sollten beispielsweise in moderne Anlagen, hochwertige Rohstoffe oder faire Bezahlungen investiert werden. Doch dies darf nicht das einzige Ziel sein. Vielmehr geht es darum, keinen Schaden für kommende Generationen zu verursachen. Die Unternehmen sollten langfristige Strategien verfolgen und Wissen sowie Lernmöglichkeiten fördern. Beispiele für solche Ziele könnten die Unterstützung von Projekten für Umwelt- oder Menschenschutz oder die Integration des “fairen Handels” im eigenen Wirtschaftskreislauf sein. In Bezug auf Staaten gilt, die Staatsschulden gering zu halten und ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht zu wahren. So sollen keine anderen Staaten benachteiligt werden.

Regen

Wieso wird dieses Modell eigentlich von vielen Experten kritisiert?

Experten geben beispielsweise an, dass das Modell in der Praxis so nur schwer umsetzbar sei. Wie ich bereits im Einleitungstext erwähnt habe, gibt das Modell lediglich Leitlinien vor und keine konkreten Lösungen. So würde der Nachhaltigkeitsbegriff zu sehr ausgeweitet werden und an Bedeutung verlieren. Außerdem sei es aktuell nicht der Fall, dass die 3 Säulen gleichrangig behandelt werden. Die Ökologie sei bislang eher nachrangig beachtet worden. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass sich die Säulen gegenseitig ausgleichen könnten. Dabei sprechen viele Experten von einer “schwachen Nachhaltigkeit”.

Gibt es dann vielleicht ähnliche Modelle?

Das habe ich mich nach der Kritik, die ich gelesen hatte, auch gefragt. Und tatsächlich gibt es Weiterentwicklungen oder ähnlich angelegte Modelle. Zum Beispiel gibt es das “gewichtete Drei-Säulen-Modell”, das von vielen Experten bevorzugt angewendet wird. Dort ist die Ökologie das Fundament unter allen Säulen und wird als “Ressourcen/Klima” deklariert. Die dritte Säule wird in diesem Modell von “Kultur” vertreten. Diese Weiterentwicklung des ursprünglichen Konzepts zeigt die Abhängigkeit der drei Säulen von den natürlichen Ressourcen und dem Klima.

Außerdem wird gelegentlich von einem Modell mit 4 Säulen gesprochen. Dabei wird das Thema “Corporate Social Responsibility” im Sinne einer politisch-institutionelle Dimension aufgegriffen. Ein ähnliches Modell sind die “Zauberscheiben der Nachhaltigkeit”. Das sind 3 Kreise mit den jeweiligen Zielen, die wie Zahnräder ineinander greifen. 

Die 3 Säulen der Nachhaltigkeit sollten also kritisch betrachtet werden, dennoch ist es wichtig, dass es solche Leitlinien und Vorgaben gibt. Außerdem ist es doch wünschenswert, wenn sich “alte” Modelle weiterentwickeln und sich den heutigen Gegebenheiten anpassen.

5 Tipps für einen nachhaltigen Sommer

Sonnenbrille im Sand

Sommer, Sonne, Strand – da kommt doch bestimmt auch bei dir ein wohliges Gefühl auf? Es sind diese Momente, wenn man abends um 19 Uhr noch denkt, es wäre doch erst 15 Uhr und man könnte noch so vieles erleben. Grillen und Eis essen, der Geruch von Sonnencreme und der Sommerurlaub – all das sind doch die schönen Erlebnisse im Sommer. Und wie kannst du das alles nachhaltiger gestalten? Das verrate ich dir in diesem Blogbeitrag.

Tipp 1: nachhaltiger Urlaub

Ich muss wahrscheinlich nicht erklären, wieso Fliegen ziemlich schlecht für die CO2-Bilanz und unsere Umwelt ist – besonders, wenn man mehrmals im Jahr lange Strecken zurücklegt. Du möchtest diesen Sommer aber gerne dort hin, wo es schön warm ist und du die Zeit am Meer genießen kannst? Das geht ganz einfach – nämlich in Deutschland. Setzt dich einfach in den Zug, den Reisebus oder in dein Auto und fahre an die Nord- oder Ostsee. Dort gibt es wunderschöne Orte und Städte, die nur auf deinen Besuch warten. Du möchtest aber eine andere Kultur kennenlernen und bereist gerne andere Länder? Dann nutze auch dafür lieber den Zug, Bus oder das Auto. In unserem Blogbeitrag “Nachhaltiger Tourismus” gibt dir Anna übrigens viele Tipps für einen umweltfreundlichen Urlaub.

Tipp 2: umweltfreundliche Sonnencreme

Es ist wichtig, dass wir unsere Haut vor den Sonnenstrahlen schützen. Jede*r kennt natürlich den Lichtschutzfaktor (LSF). Was steckt eigentlich genau dahinter? Jede Person hat eine individuelle Eigenschutzzeit, in der wir uns auch ohne Sonnenschutz der Sonne aussetzen können ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Bei einer Sonnencreme mit LSF 20 und einer Eigenschutzzeit von 10 Minuten könntest du dich also 200 Minuten (20*10) in der Sonne aufhalten.

Sonnencreme

Allerdings solltest du beim Kauf deiner Sonnencreme nicht nur auf den LSF achten, denn in vielen Produkten sind chemische Inhaltsstoffe enthalten, die sehr umweltschädlich sind. Besonders sind damit die Stoffe “Oxybenzon” und “Octinoxat” gemeint. Die Folgen sind weitreichend, denn diese Schadstoffe können sich beim Schwimmen im Wasser ablösen und gelangen so ins Meer. Dort können sie dann Korallenriffe und damit den Lebensraum von Pflanzen und Fischen zerstören. Achte also darauf, dass diese Stoffe nicht enthalten sind. Schau doch mal bei Utopia vorbei: Mineralische Bio-Sonnencreme

Tipp 3: Glasflasche für unterwegs

Besonders bei den hohen Temperaturen im Sommer ist viel Trinken sehr wichtig (es ist natürlich immer wichtig). Plastikflaschen sind dabei allerdings keine gute Wahl, denn sie sind umweltschädlich und nicht nachhaltig. Nutze lieber eine Glasflasche, denn die kannst du ohne Bedenken mehrmals mit deinem Lieblingsgetränk füllen – es muss ja auch nicht immer Wasser sein. In unserem Blogbeitrag “Nachhaltige Trinkflaschen für unterwegs” habe ich dir einige Produkte vorgestellt – schau doch dort mal nach einer Alternative für dich.

Tipp 4: nachhaltige Sommermode

Der Urlaub steht bevor und du möchtest unbedingt nochmal neue Kleidung shoppen? Setze doch dieses Mal auf eine nachhaltige und faire Marke. Es gibt viele verschiedene Unternehmen, die ökologische und/oder vegane Kleidung verkaufen. Am besten schaust du dich natürlich in deiner Umgebung nach lokalen Brands um und kaufst direkt vor Ort. Ein Shopping-Trip mit einer leckeren Eis-Pause in der Sonne klingt doch verführerisch, oder nicht? Wenn es doch lieber online sein soll, dann solltest du mal bei diesem Beitrag von Anna vorbeischauen: “Karte mit nachhaltigen Modemarken” – dort stellt sie dir 12 unterschiedliche Marken aus ganz Deutschland vor!

Frau mit Kleid

Tipp 5: umweltfreundlich Grillen

Das ist wohl eine der beliebtesten Aktivitäten in den warmen Sommermonaten, oder? Leider entstehen dabei sehr viele Plastikabfälle und Schadstoffe. Du solltest daher unbedingt auf Einweggrills, Plastikbesteck und Alufolie verzichten. Wusstest du, dass du nachhaltige Grillanzünder selber herstellen kannst? Aus Kerzenresten, leeren Eierkartons und Sägespäne geht das ganz einfach: Grillanzünder selbst gemacht. Auch bei der Deko kannst du auf umweltfreundlichere Alternativen umsteigen. Schaffe dir mit Papiergirlanden und Servietten aus Stoff eine gemütliche und nachhaltige Atmosphäre.

Mit diesen Tipps startest du ganz bestimmt nachhaltiger in den Sommer. Teste es doch einfach mal aus und überzeuge dich selbst, wie einfach es sein kann. Genieße die wunderbare Zeit und sammle Marmeladenglas-Momente.