Bienenwachstücher

Bienen

Bienenwachstücher sind eine optimale Alternative zur herkömmlichen Alufolie, Frischhaltefolie, Plastiktüte oder Kunststoffdose. Ein Produkt aus natürlichen Materialien, das langlebig und zugleich umweltschonend ist. Was genau Bienenwachstücher sind und wo du sie finden kannst, erkläre ich dir in diesem Beitrag.

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Was sind Bienenwachstücher?

Ein Bienenwachstuch ist ein mit Bienenwachs beschichteter Stoff – meist aus Baumwolle oder anderen Naturmaterialien. Für die Geschmeidigkeit wird manchmal zusätzlich noch Pflanzenöl eingesetzt. Gelegentlich wird auch Baumharz bei der Produktion verwendet. Es gibt Studien darüber, dass Jojobaöl zu einer leicht antibakteriellen Wirkung führen soll. Allerdings gibt es dazu noch keine ausreichende Datenlage. Grundsätzlich sorgt der Baumwollstoff dafür, dass sich kein Kondenswasser bilden kann – somit kann sich kein Schimmel auf den Lebensmittel bilden und sie bleiben länger frisch. Zusammenfassend bringen Bienenwachstücher diese Vorteile mit sich:

  • ressourcenschonend
  • biologisch abbaubar
  • antimikrobielle Eigenschaften
  • flexibel anwendbar
  • wiederverwendbar
  • weniger Abfall
Bienenwachstuch

Bienenwachstücher – Anleitung

Du kannst Bienenwachstücher zum Abdecken oder Einpacken von Lebensmitteln nutzen, um sie lagern und vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen zu können. Beispielsweise kannst du Schüsseln, Schalen oder Töpfe mit einem Bienenwachstuch verschließen. Besonders geeignet sind übrigens Obst, Gemüse und Käse. Es gibt auch Bienenwachs-Brotbeutel, sodass du dein Butterbrot oder das Brotlaib geschützt verpacken kannst. Bienenwachs kann unter Umständen Rückstände von Pestiziden, Insektiziden, Mineralöl und Medikamenten enthalten. Solche Schadstoffe können beim Kontakt auch in Lebensmittel übergehen und das betrifft vor allem fetthaltige Lebensmittel. Deshalb solltest du die Wachstücher nicht bei rohem Fleisch oder Fisch verwenden. Wenn du geruchsintensive Lebensmittel wie z.B. Zwiebeln mit einem Bienenwachstuch verpacken möchtest, dann nutze immer wieder dasselbe Tuch. Denn es nimmt den Geruch auf und wäre danach nicht mehr so gut für beispielsweise frisches Obst geeignet.

Kommen wir nun zur richtigen Anwendung von Bienenwachstüchern. Zunächst solltest du das Bienenwachspapier mit deinen Händen etwas erwärmen, so wird das Wachs weich. Nun kann es aneinander oder an einem Behälter haften. Nach der Verwendung solltest du das Tuch selbstverständlich gut reinigen. Dafür spülst du es unter kaltem Wasser ab, bei stärkeren Essensresten kannst du auch ein wenig Spülmittel verwenden. Danach lässt du das Bienenwachstuch dann einfach an der Luft trocknen. Achtung: Verwende keine hohen Temperaturen zum Reinigen, denn dann würde das Tuch schmelzen.

Wenn die Wachsschicht irgendwann spröde wird, dann kannst du das Tuch für ein paar Minuten bei 70°C in den Backofen legen. Danach ist es dann wieder schön geschmeidig. Ist die Wachsschicht zu dünn geworden? Dann kannst du einfach neues Wachs drauf streuen und dann in den Backofen legen.

Bienenwachstücher selber machen

Dafür benötigst du:

  • Stoff aus 100% Baumwolle
  • Zickzackschere
  • Bienenwachspastillen (aus 100% Bienenwachs)
  • Backpapier
  • Backofen
  • Bügeleisen

Zunächst musst du den Stoff auf die gewünschte Größe zuschneiden. Dann legst du die Teile auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Anschließend verteilst du die Pastillen darauf und schiebst das Backblech bei 80°C für wenige Minuten in den Backofen. Danach musst du das Wachstuch zunächst auskühlen lassen. Dann legst du ein Backpapier darüber und bügelst gleichmäßig mit einem Bügeleisen, sodass sich das Wachs gut verteilt. Anschließend musst du das Backpapier direkt entfernen und das Tuch gut auskühlen lassen. Fertig ist dein eigenes Bienenwachstuch!

Bienenwachstücher kaufen

Littlebeefresh

  • Bio-Bienenwachstücher 
  • Starter-Set, 2er-Set oder Spar-Set
  • vegane Wachstücher und Wachstuch-Rolle

Wildwax Tuch

  • Bio-Bienenwachstücher
  • im Set oder als Starter-Box
  • Beutel und Rollen
  • vegane Wachstücher und -beutel

Beeskin Bienenwachstücher

  • Bienenwachstuchrolle oder -beutel
  • als 2er oder 3er Set
  • DIY Set und Reparaturset

 

Gaia Bienenwachstücher

  • Bienenwachstücher, -rollen, -beutel
  • Bienenwachs und Bienenwachspastillen
  • Repair Wachs
  • DIY Set

Toff und Zürpel

  • Bio-Bienenwachstücher
  • Komplettset, Starterset und Geschenkset
  • DIY Starter Set
  • Repair Wachs

Speisekleid

  • Kennlernbox
  • 3er-Set
  • DIY-Repair-Wachs
  • veganes Wachstuch-Set

Wrappy Bienenwachstücher

  • GOTS-zertifizierte Bio-Baumwolle
  • Vegane Wachstücher
  • 2er, 3er und 5er Packungen
  • DIY Paket

Vegane Rezepte zum Grillen

Essen

Du bist auch schon im Grillfieber und möchtest neue Rezepte ausprobieren? Ich zeige dir in diesem Blogbeitrag 3 einfache, vegane Gerichte für das nächste Grillfest. Viel Spaß beim Nachmachen und lass es dir schmecken!

Veganer, mediterraner Nudelsalat

Zutaten für 4 Portionen:

  • 250 g Nudeln (z.B. Fusilli, Farfalle)
  • 1 Glas getrocknete Tomaten (in Öl)
  • 25 g Pinienkerne
  • ½ Bund Rucola
  • Olivenöl
  • Balsamico
Schritt 1:

Nudeln in Salzwasser kochen. Die Pinienkerne währenddessen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. Die Tomaten abgießen (hierbei das Öl auffangen) und klein schneiden. Den Rucola grob hacken.

Schritt 2:

Alles miteinander vermengen und das Öl der Tomaten hinzufügen. Dann mit etwas Olivenöl und Balsamico abschmecken. Am besten den Salat einige Stunden durchziehen lassen.

Nudeln

Vegane Pilzspieße

Zutaten für 6 Spieße:

  • 500 g Pilze
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Apfeldicksaft
  • 1 Limette
  • 1 Knoblauchzehe
  • Stück Ingwer
  • Salz und Pfeffer
Schritt 1:

Vermenge Sojasauce, Apfeldicksaft, Saft der Limette, frisch gepressten Knoblauch und gehackten Ingwer zu einer Marinade. Nach Belieben kannst du noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schritt 2:

Anschließend die Pilze putzen und je nach Größe halbieren, sodass sie gut aufgespießt werden können. Dann mit der Marinade beträufeln und bestenfalls über Nacht abgedeckt ziehen lassen.

Pilze

Vegane Burgerpatties aus Couscous und Linsen

Zutaten für 6 Portionen:

  • 300 g rote Linsen
  • 300 g Couscous
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Brühepulver
  • Salz und Pfeffer
  • Paprikapulver
  • n.B. Mehl
Schritt 1:

Linsen und Couscous nach Packungsanleitung weich kochen. Beides dann gut abtropfen lassen – am besten über mehrere Stunden. So lassen sich die Patties später am besten formen.

Schritt 2:

Linsen und Couscous mit Tomatenmark und den Gewürzen vermengen. Den Teig kannst du anschließend nach Belieben mit dem Mehl andicken. Je feuchter der Teig ist, desto mehr Mehl benötigst du. Die Konsistenz sollte zäh und klebrig, aber nicht nass oder matschig sein. Aus dem Teig kannst du nun die Patties formen. 

Patties

Jetzt bist du bereit für deinen nächsten Grillabend mit leckeren und einfachen Rezepten! Noch mehr zum Thema Grillen findest du in unserem Beitrag: Wie grille ich nachhaltig?

Grillen – Wie grille ich nachhaltig?

Grillparty

Warme Temperaturen, sonniges Wetter und lange Sommerabende – das macht doch Lust auf eine Runde grillen, oder nicht? Zumindest geht es mir so und ich liebe es. Bei guter Musik und leckerem Essen mit der Familie oder den Freunden zusammen zu sitzen ist für mich eine der schönsten Aktivitäten in den Sommermonaten. Doch wer nicht aufpasst, lässt das Grillen zu einem sehr umweltschädlichen Happening werden. Worauf du achten solltest, das verrate ich dir in diesem Blogbeitrag.

Das Herzstück eines jeden Grillabends: der Grill

In vielen Supermärkten, Discountern, Baumärkten und Tankstellen gibt es immer wieder den Einweggrill als schnelle und einfache Lösung. Das ist natürlich nicht nachhaltig. Denn die Grills zum Wegwerfen bestehen aus Aluminium und belasten die Umwelt bereits bei der Produktion. Ein weiteres Problem ist, dass beim Grillen häufig der Rasen verbrennt, da die Produkte sehr niedrig sind und somit direkten Kontakt zum Boden haben.

Grill

Mittlerweile gibt es allerdings auch ökologische Einweg-Grills wie zum Beispiel diesen von CampingWagner: CasusGrill Öko-Einweggrill, Bambus. Natürlich ist Mehrweg immer die bessere Wahl – so auch hier beim Grillen. Doch was ist nun nachhaltiger? Ein Holzkohlegrill, ein Gasgrill oder doch der Elektrogrill? Grundsätzlich kann man sagen, dass Gas- oder Elektrogrills nachhaltiger sind als der Holzkohlegrill. Nutzt man dann noch Ökostrom, ist es optimal. Gasgrills werden oft mit Bhutan oder Propan betrieben und das sind keine erneuerbaren Energien.

Allerdings ist diese Frage etwas komplexer und lässt sich nicht pauschal für jeden Einzelfall beantworten. Holzkohle wirkt sich beispielsweise positiv auf die Emissions-Bilanz aus. Der Baum nimmt nämlich mehr CO2 auf, als bei der Kohle emittiert wird. Tatsächlich ist beim Grillen in Bezug auf den Nachhaltigkeitsaspekt wichtiger, was AUF DEM Grill landet. Und sind wir doch mal ganz ehrlich – hier kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack an. Für mehr Infos schau doch einmal bei dem Artikel von Utopia vorbei: Kugel, Gas, Elektro & mehr: Wie nachhaltig ist welcher Grill?

Worauf sollte ich bei der Grillkohle achten?

Da in vielen Haushalten der Holzkohlegrill gerne wegen des typischen Grillaromas genutzt wird, möchte ich hier genauer auf das Thema Grillkohle eingehen. Grundsätzlich gilt, dass du heimische Kohle nutzen solltest. Andernfalls könnte es sein, dass du die illegale Abholzung unterstützt. Bei der klassischen Holzkohle solltest du auf folgende Siegel achten, die alle für eine nachhaltige Holzwirtschaft stehen: FSC, PEFC und Naturland. Es gibt viele nachhaltigere Holzkohle-Alternativen:

  • Briketts aus Olivenkernen: ein Produkt aus der Olivenöl-Pressung, brennt länger und verursacht weniger Rauch
  • Bambuskohle: längere Brenndauer, schnell nachwachsender Rohstoff und ist CO2-neutral
  • Kohle aus Kokosnussschalen: geringere Rauchentwicklung, hinterlässt nur 2 % Restasche und es muss kein Baum gerodet werden

Ohne Anzünder geht´s nicht

Verwende keine chemischen Anzünder, sondern setze lieber auf natürliche Anzünder aus Holz. Sie basieren meist auf nachwachsenden Rohstoffen und beinhalten keine chemischen oder synthetischen Zusatzstoffe. Auch hier kannst du auf das FSC-Siegel achten. Außerdem gibt es die Möglichkeit selber Grillanzünder herzustellen. Hier habe ich eine einfache Anleitung für dich herausgesucht: Grillanzünder selbst gemacht – ökologisch aus recycelten Abfällen.

Lichterkette

Welches Grill-Zubehör besonders umweltfreundlich ist:

Am besten nutzt du natürlich Porzellan, Glas oder Edelstahl, denn das sind die nachhaltigsten Geschirr-Alternativen. Solltest du unterwegs grillen wollen, dann kannst du auch auf nachhaltiges Wegwerfgeschirr ausweichen. Oft kannst du diese nämlich auch mehrfach verwenden. Schau doch bei unseren anderen Blogbeiträgen zum Thema vorbei:

Du möchtest leckere Spieße vorbereiten? Dann nutze dafür nur Spieße aus Holz mit dem FSC-Siegel. Suche auch nach Alternativen zu Alu-Folie, denn auf die solltest du unbedingt verzichten – sowohl der Umwelt als auch deiner Gesundheit zur Liebe. Du kannst beispielsweise Gusspfannen oder Auflaufformen für Glut und Rost nutzen oder auch Tapas-Schalen aus hitzebeständigem Porzellan sowie Edelstahlschalen verwenden.

Jetzt wird´s lecker: Was kommt am besten auf den Grill?

Ich beginne hier direkt mit dem Einkauf für das Grillen, denn bereits hier fängt Nachhaltigkeit an. Versuche so weit es möglich ist, auf Plastik zu verzichten und Bio-Qualität einzukaufen. Kaufe regional und achte auf die Zeichen wie Bioland, Demeter oder Naturland. Weitere Tipps dazu findest in unseren Blogbeiträgen, wie beispielsweise Zero Waste, Unverpackt-Läden oder Nachhaltiger Wocheneinkauf.

Neben Fleisch und Fisch kannst du auch wunderbar Gemüse grillen. Inzwischen gibt es auch viele vegetarische oder vegane Grill-Alternativen. Grillsaucen kannst du übrigens ganz einfach selber zubereiten. Das ist günstiger, schmeckt besser und vermeidet zudem unnötigen Verpackungsmüll.

Grill mit Gemüse und Fleisch

Grill-Abend vorbei und was nun?

Wer etwas dreckig macht, der muss es auch wieder sauber machen. Das lernen wir bereits im Kindesalter, doch trotzdem lassen viele ihren Müll besonders nach dem Grillen in Parks oder Wäldern zurück. Bitte nehme überall deinen Müll mit und hinterlasse die Natur so, wie du sie vorgefunden hast. Essensreste kannst du in deiner Biotonne entsorgen. Die Grillasche kann im Restmüll entsorgt werden – doch sie muss natürlich kalt sein.

Jetzt bist du bereit für deinen nächsten Grillabend, der nun auch nachhaltig gestaltet werden kann! Du wirst merken, wie einfach du es umsetzen kannst und es dann nur umso besser schmecken wird.

3 Säulen der Nachhaltigkeit – Was steckt eigentlich dahinter?

Samen

Die 3 Säulen der Nachhaltigkeit – ein Maßstab für Staaten und Unternehmen. Sie stellen Leitlinien für nachhaltiges Handeln dar und sind in den 1990er Jahren entstanden. Was genau dahinter steckt und wieso dieses Modell kritisiert wird, erkläre ich dir in diesem Beitrag.

Was sind die 3 Säulen der Nachhaltigkeit?

Die 3 Säulen der Nachhaltigkeit, auch unter dem Namen “Drei-Säulen-Modell” bekannt, wurden im Laufe der 90er-Jahre entworfen. Den genauen Ursprung kann man bis heute nicht ermitteln, aber die EU erwähnte 1997 explizit dieses Modell in ihrem Vertrag von Amsterdam. Dort wurde Nachhaltigkeit als wichtige Errungenschaft im Umweltschutz, in der Wirtschaft, der Politik und Gesellschaft benannt. Im Jahr 1998 wurde es ebenfalls im Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Schutz des Menschen und der Umwelt“ des deutschen Bundestags erwähnt. Außerdem stellt der Sachverständigenrat für Umweltfragen in seinem Gutachten 2008 fest, dass sich das Drei-Säulen-Modell international durchgesetzt habe. Beim Weltgipfel von Johannesburg 2002 wurde das Modell erstmals verwendet. 

Wie sieht dieses Modell nun eigentlich aus? Es besteht aus drei gleichgewichteten und gleichrangigen Säulen. Man gehe davon aus, dass nachhaltige Entwicklung nur dann stattfinden kann, wenn die Säulen bzw. die jeweiligen Ziele gleichzeitig und gleichberechtigt umgesetzt werden. Dabei bedingen sich die Ziele gegenseitig. Die drei Säulen sind:

  • Ökologie
  • Soziales
  • Wirtschaft
1. Säule “Ökologie”

Hierbei steht im Vordergrund, dass sowohl Staaten als auch Unternehmen keinen Raubbau an der Natur ausüben dürfen. Darunter versteht man eine “Übernutzung” der Umwelt, also die Nutzung von Ressourcen in einem Übermaß ohne Rücksicht auf die Folgewirkungen. Vielmehr sollte die Natur erhalten und die Umwelt sowie die natürlichen Ressourcen geschont werden. Das Modell verlangt also einen bewussten Umgang mit Wasser, Energie und endlichen Rohstoffen. Es sollten dabei nur so viele nicht-nachwachsende Rohstoffe entnommen werden, die wieder durch erneuerbare Rohstoffe ersetzt werden können. Bestenfalls sollten natürlich Rohstoffmengen verwendet werden, die sich selbst wieder regenerieren können. Außerdem wird so die Biodiversität (“Vielfalt an Ökosystemen und Arten”) gefördert.

Auch ein bewusster Umgang mit der menschlichen Gesundheit ist Teil der Säule Ökologie – z.B. sollten keine schädlichen Stoffe in Nahrungsmitteln verwendet werden. Die Emissionen sollten keinen Schaden anrichten und so gering wie möglich gehalten werden bzw. ausgleichbar sein. Welche Beispiele könnte es also für ein ökologisch nachhaltiges Handeln in der Wirtschaft geben?

  • Ressourcenschonung durch eine höhere Energieeffizienz
  • Verwendung von erneuerbaren Energien
  • Reduzierung von Gefahren- und Giftstoffen für die Umwelt
  • vermehrte Nutzung von umweltfreundlichen Produkten
2. Säule “Soziales”

Diese Säule dreht sich um intergenerationelle Verteilungsgerechtigkeit, die Würde des Menschen und sein Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. All das sind Grundannahmen, die nicht unterschritten werden sollten. Im Detail geht es um folgende Ziele:

  • Armutsbekämpfung
  • Chancengleichheit
  • Geschlechtergleichbehandlung
  • Gerechtigkeit
  • Sicherheit
  • faire Bezahlung
  • Wahrung von Arbeitnehmerinteressen
  • Möglichkeit zur Aus- und Weiterbildung
  • freie berufliche Entfaltung
3. Säule “Wirtschaft”

Selbstverständlich ist es auch im Sinne der Nachhaltigkeit wichtig, dass Unternehmen Gewinne erzielen. Diese sollten beispielsweise in moderne Anlagen, hochwertige Rohstoffe oder faire Bezahlungen investiert werden. Doch dies darf nicht das einzige Ziel sein. Vielmehr geht es darum, keinen Schaden für kommende Generationen zu verursachen. Die Unternehmen sollten langfristige Strategien verfolgen und Wissen sowie Lernmöglichkeiten fördern. Beispiele für solche Ziele könnten die Unterstützung von Projekten für Umwelt- oder Menschenschutz oder die Integration des “fairen Handels” im eigenen Wirtschaftskreislauf sein. In Bezug auf Staaten gilt, die Staatsschulden gering zu halten und ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht zu wahren. So sollen keine anderen Staaten benachteiligt werden.

Regen

Wieso wird dieses Modell eigentlich von vielen Experten kritisiert?

Experten geben beispielsweise an, dass das Modell in der Praxis so nur schwer umsetzbar sei. Wie ich bereits im Einleitungstext erwähnt habe, gibt das Modell lediglich Leitlinien vor und keine konkreten Lösungen. So würde der Nachhaltigkeitsbegriff zu sehr ausgeweitet werden und an Bedeutung verlieren. Außerdem sei es aktuell nicht der Fall, dass die 3 Säulen gleichrangig behandelt werden. Die Ökologie sei bislang eher nachrangig beachtet worden. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass sich die Säulen gegenseitig ausgleichen könnten. Dabei sprechen viele Experten von einer “schwachen Nachhaltigkeit”.

Gibt es dann vielleicht ähnliche Modelle?

Das habe ich mich nach der Kritik, die ich gelesen hatte, auch gefragt. Und tatsächlich gibt es Weiterentwicklungen oder ähnlich angelegte Modelle. Zum Beispiel gibt es das “gewichtete Drei-Säulen-Modell”, das von vielen Experten bevorzugt angewendet wird. Dort ist die Ökologie das Fundament unter allen Säulen und wird als “Ressourcen/Klima” deklariert. Die dritte Säule wird in diesem Modell von “Kultur” vertreten. Diese Weiterentwicklung des ursprünglichen Konzepts zeigt die Abhängigkeit der drei Säulen von den natürlichen Ressourcen und dem Klima.

Außerdem wird gelegentlich von einem Modell mit 4 Säulen gesprochen. Dabei wird das Thema “Corporate Social Responsibility” im Sinne einer politisch-institutionelle Dimension aufgegriffen. Ein ähnliches Modell sind die “Zauberscheiben der Nachhaltigkeit”. Das sind 3 Kreise mit den jeweiligen Zielen, die wie Zahnräder ineinander greifen. 

Die 3 Säulen der Nachhaltigkeit sollten also kritisch betrachtet werden, dennoch ist es wichtig, dass es solche Leitlinien und Vorgaben gibt. Außerdem ist es doch wünschenswert, wenn sich “alte” Modelle weiterentwickeln und sich den heutigen Gegebenheiten anpassen.

5 Tipps für einen nachhaltigen Sommer

Sonnenbrille im Sand

Sommer, Sonne, Strand – da kommt doch bestimmt auch bei dir ein wohliges Gefühl auf? Es sind diese Momente, wenn man abends um 19 Uhr noch denkt, es wäre doch erst 15 Uhr und man könnte noch so vieles erleben. Grillen und Eis essen, der Geruch von Sonnencreme und der Sommerurlaub – all das sind doch die schönen Erlebnisse im Sommer. Und wie kannst du das alles nachhaltiger gestalten? Das verrate ich dir in diesem Blogbeitrag.

Tipp 1: nachhaltiger Urlaub

Ich muss wahrscheinlich nicht erklären, wieso Fliegen ziemlich schlecht für die CO2-Bilanz und unsere Umwelt ist – besonders, wenn man mehrmals im Jahr lange Strecken zurücklegt. Du möchtest diesen Sommer aber gerne dort hin, wo es schön warm ist und du die Zeit am Meer genießen kannst? Das geht ganz einfach – nämlich in Deutschland. Setzt dich einfach in den Zug, den Reisebus oder in dein Auto und fahre an die Nord- oder Ostsee. Dort gibt es wunderschöne Orte und Städte, die nur auf deinen Besuch warten. Du möchtest aber eine andere Kultur kennenlernen und bereist gerne andere Länder? Dann nutze auch dafür lieber den Zug, Bus oder das Auto. In unserem Blogbeitrag “Nachhaltiger Tourismus” gibt dir Anna übrigens viele Tipps für einen umweltfreundlichen Urlaub.

Tipp 2: umweltfreundliche Sonnencreme

Es ist wichtig, dass wir unsere Haut vor den Sonnenstrahlen schützen. Jede*r kennt natürlich den Lichtschutzfaktor (LSF). Was steckt eigentlich genau dahinter? Jede Person hat eine individuelle Eigenschutzzeit, in der wir uns auch ohne Sonnenschutz der Sonne aussetzen können ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Bei einer Sonnencreme mit LSF 20 und einer Eigenschutzzeit von 10 Minuten könntest du dich also 200 Minuten (20*10) in der Sonne aufhalten.

Sonnencreme

Allerdings solltest du beim Kauf deiner Sonnencreme nicht nur auf den LSF achten, denn in vielen Produkten sind chemische Inhaltsstoffe enthalten, die sehr umweltschädlich sind. Besonders sind damit die Stoffe “Oxybenzon” und “Octinoxat” gemeint. Die Folgen sind weitreichend, denn diese Schadstoffe können sich beim Schwimmen im Wasser ablösen und gelangen so ins Meer. Dort können sie dann Korallenriffe und damit den Lebensraum von Pflanzen und Fischen zerstören. Achte also darauf, dass diese Stoffe nicht enthalten sind. Schau doch mal bei Utopia vorbei: Mineralische Bio-Sonnencreme

Tipp 3: Glasflasche für unterwegs

Besonders bei den hohen Temperaturen im Sommer ist viel Trinken sehr wichtig (es ist natürlich immer wichtig). Plastikflaschen sind dabei allerdings keine gute Wahl, denn sie sind umweltschädlich und nicht nachhaltig. Nutze lieber eine Glasflasche, denn die kannst du ohne Bedenken mehrmals mit deinem Lieblingsgetränk füllen – es muss ja auch nicht immer Wasser sein. In unserem Blogbeitrag “Nachhaltige Trinkflaschen für unterwegs” habe ich dir einige Produkte vorgestellt – schau doch dort mal nach einer Alternative für dich.

Tipp 4: nachhaltige Sommermode

Der Urlaub steht bevor und du möchtest unbedingt nochmal neue Kleidung shoppen? Setze doch dieses Mal auf eine nachhaltige und faire Marke. Es gibt viele verschiedene Unternehmen, die ökologische und/oder vegane Kleidung verkaufen. Am besten schaust du dich natürlich in deiner Umgebung nach lokalen Brands um und kaufst direkt vor Ort. Ein Shopping-Trip mit einer leckeren Eis-Pause in der Sonne klingt doch verführerisch, oder nicht? Wenn es doch lieber online sein soll, dann solltest du mal bei diesem Beitrag von Anna vorbeischauen: “Karte mit nachhaltigen Modemarken” – dort stellt sie dir 12 unterschiedliche Marken aus ganz Deutschland vor!

Frau mit Kleid

Tipp 5: umweltfreundlich Grillen

Das ist wohl eine der beliebtesten Aktivitäten in den warmen Sommermonaten, oder? Leider entstehen dabei sehr viele Plastikabfälle und Schadstoffe. Du solltest daher unbedingt auf Einweggrills, Plastikbesteck und Alufolie verzichten. Wusstest du, dass du nachhaltige Grillanzünder selber herstellen kannst? Aus Kerzenresten, leeren Eierkartons und Sägespäne geht das ganz einfach: Grillanzünder selbst gemacht. Auch bei der Deko kannst du auf umweltfreundlichere Alternativen umsteigen. Schaffe dir mit Papiergirlanden und Servietten aus Stoff eine gemütliche und nachhaltige Atmosphäre.

Mit diesen Tipps startest du ganz bestimmt nachhaltiger in den Sommer. Teste es doch einfach mal aus und überzeuge dich selbst, wie einfach es sein kann. Genieße die wunderbare Zeit und sammle Marmeladenglas-Momente.

Verti – deine nachhaltige Wohnmobil-Versicherung

Camper
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Du hast ein Wohnmobil oder möchtest eins kaufen und bist nun auf der Suche nach der richtigen Versicherung? Dann lies unbedingt diesen Beitrag, denn hier kannst du dich ausführlich über Verti informieren – eine Versicherung nach deinen Wünschen mit vernünftigen Preisen und einem guten Service.

Verti_Logo
Quelle: Verti

Über Verti

Die Verti Versicherung AG wurde 1996 in Teltow bei Berlin gegründet und ist heute Deutschlands zweitgrößter Kfz-Direktversicherer. Seit 2015 ist das Unternehmen Teil der globalen MAPFRE Versicherungsgruppe. Diese Versicherungen bietet Verti neben der Kfz-Versicherung noch an:
  • Verkehrsrechtsschutz
  • Privatrechtsschutz
  • Privathaftpflicht
  • Motorradversicherung
  • Fahrerschutz-Police
  • Risikolebensversicherung
Verti wurde bereits mehrfach ausgezeichnet – unter anderem von Stiftung Warentest und Fokus Money. Das Unternehmen ist voll im digitalen Business angekommen. Du kannst beispielsweise den Online-Versicherungsrechner nutzen, um dein persönliches Angebot zu berechnen oder du schließt einfach direkt online deine Wunsch-Versicherung ab.

Spielt Nachhaltigkeit bei Verti eine Rolle?

Ja und das spiegelt sich in verschiedenen Bereichen wider, die ich dir hier einmal aufzeigen möchte. Das Nachhaltigkeitsprinzip basiert auf 4 Säulen:

Verti Sozial

Verti setzt sich für eine bunte und vielfältige Gesellschaft ein und unterstützt Projekte mit Kindern und Bedürftigen. Das Unternehmen führt zudem noch eigene Aktionen durch, wie beispielsweise den Sozialtag. Jede*r Angestellte*r erhält an einem Tag im Jahr Sonderurlaub, um eine soziale Einrichtung zu unterstützen. Verti ist ebenfalls Unterzeichner der Charta der Vielfalt. Das ist eine Arbeitgeberinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Ende 2019 wurde außerdem eine eigene LGBT-AG von Mitarbeiter*innen ins Leben gerufen.

Soziales Engagement
Quelle: Verti
Verti Vital

Hierbei geht es um betriebliche Gesundheitsförderung, damit ein gesundes Arbeitsumfeld für die Angestellt*innen gewährleistet wird. Dazu gehören:

  • elektrisch höhenverstellbare Schreibtische,
  • ergonomische Hilfsmittel,
  • hauseigenes Fitnessstudio,
  • Personal Trainings für Führungskräfte und
  • regelmäßige Aktionstage und Kampagnen.

Verti ist außerdem ein fahrradfreundlicher Arbeitgeber. Denn neben den Fahrradstellplätzen in der Tiefgarage und den Umkleide- sowie Duschräumen, können die Mitarbeiter*innen die Angebote und Service-Tage des Partners für Fahrrad-Leasing nutzen. 

Vorsorge
Quelle: Verti
Umwelt

Das Unternehmen setzt auf Ressourcenschonung, Müllvermeidung und Förderung alternativer Mobilitätskonzepte. Mit dem Rabatt von 10 % auf Fahrzeuge mit geringem CO2-Ausstoß schafft Verti Anreize für nachhaltige Mobilität. Außerdem gibt es einen speziellen Tarif für E-Autos, der auf die spezifischen Risiken von Elektro- und Hybridfahrzeugen zugeschnitten ist.

Die Arbeitsgruppe “Urban Gardening” engagiert sich für die Anpflanzung von Kräutern, Gemüse und Obstbäumen auf dem Firmengelände sowie die Übernahme von Pflanzen-Partnerschaften. 

Quelle: Verti

Das Unternehmen reduziert den Müll durch vorausschauende Planungen, zahlreiche Digitalisierungsmaßnahmen, Einsatz von Mehrweg-Behälter und Verzicht auf Portionspäckchen. Verti setzt zu 100 % auf klimaneutralen Ökostrom und stellt Wasserspender zur Verfügung. Im Rahmen der MAPFRE-Week finden Informationsveranstaltungen und Mitmachaktionen statt, die einem wechselnden Motto unterliegen.

MapfreFundacion
Quelle: Verti
Fundación MAPFRE

Dies ist eine 1975 gegründete Stiftung der MAPFRE Gruppe. Durch internationale Programme und Aktivitäten trägt sie zur Verbesserung der Lebensqualität aller Menschen und zum gesellschaftlichen Fortschritt bei. Die fünf Schlüsselbereiche sind soziales Handeln, Kultur, Gesundheitsförderung, Prävention und Verkehrssicherheit sowie Versicherung und Sozialschutz.

Die Wohnmobil-Versicherung

Nachdem ich dir das Unternehmen vorgestellt habe, möchte ich dir nun mehr über die Wohnmobilversicherung ab 20,90 € im Monat erzählen. Grundsätzlich gilt wie für jedes Kraftfahrzeug, dass du für dein Wohnmobil mindestens die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung benötigst. Diese haftet dann bei Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die du anderen zufügst.

Diese Deckung kannst du durch eine Kaskoversicherung erweitern und so auch dein eigenes Fahrzeug absichern. Die Teilkasko haftet beispielsweise bei Schäden durch Diebstahl, Brand oder vielen Naturgewalten. Mal angenommen in deinem Urlaub kommt es zu Hagel- oder Glasschäden am Wohnmobil, dann bietet eine Teilkasko idealen Schutz. Noch umfangreicher ist eine Vollkasko, denn über den enthaltenen Teilkaskoschutz hinaus haftet diese auch bei selbstverschuldeten Unfallschäden und bei Schäden durch Vandalismus. Mehr Infos zu den Einzelheiten erhältst du auf der Internetseite von Verti.

Wohnmobil
Quelle: Verti

Verti bietet außerdem die Möglichkeit Zusatzoptionen zu buchen. Mit dem Schutzbrief bleibst du rund um die Uhr mobil, denn er hilft bei Pannen, Krankheit und anderen Notfällen unterwegs. Du hast zudem einen Anspruch auf sofortige Hilfe. Der Fahrerschutz schützt vor Verdienstausfall, Folgekosten oder Schmerzensgeld bei einem selbstverschuldeten Unfall. Beim Nix-Passiert-Tarif bleibt deine Schadenfreiheitsklasse bei einem Unfall bestehen. Du kannst also einfach den Schaden melden, ohne dass du dafür herab gestuft wirst und den Rabatt verlierst.

Mithilfe der verschiedenen Sondertarife kannst du in jeder Situation sparen. Folgende Angebote gibt es bei Verti:

  • Zweitfahrzeug-Tarif
  • aus-dem-Haus-Tarif
  • ausländische SF-Klassen
  • Danke-Car-Sharing-Tarif
  • Danke-Chef-Tarif
  • Paar-Spar-Tarif

Du bist neugierig geworden? Dann schau doch mal bei Verti vorbei und nutze die Online-Angebote.

Ostern nachhaltiger gestalten – 5 einfache Tipps

Frohe Ostern

Du möchtest dein Osterfest nachhaltiger gestalten, aber dir fehlt noch die notwendige Inspiration? Dann wird dir dieser Beitrag sicherlich gut gefallen. Ich gebe dir 5 Tipps und Ideen sowie Anhaltspunkte mit auf den Weg, wie du Ostern dieses Jahr ganz nach deinen Wünschen und dabei nachhaltig verbringen kannst. Viel Spaß beim Nachmachen! 🙂

Tipp 1: Osterdeko selber basteln – aus Naturmaterialien

Besonders zum Frühlingsanfang stehen in vielen Haushalten Tulpen oder Narzissen auf den Tischen – spätestens dann zu Ostern. Doch sehr viele Schnittblumen werden mit dem Flugzeug zu uns geflogen oder in geheizten Gewächshäusern gepflanzt. Das ist leider nicht sehr nachhaltig. Wenn du trotzdem gerne Blumen kaufen möchtest, dann achte einfach beim Floristen auf das Gütesiegel “Flower Label Program”. Daran erkennst du eine saubere und sozial verträgliche Blumenzucht.

Versuch es dieses Jahr doch einmal mit Osterdeko aus Naturmaterialien. Die Natur kann uns so vieles bieten – besonders Moos oder Äste eignen sich als Dekoration. Nimm dir einfach beim nächsten Spaziergang etwas Zeit und sammle ein paar dieser Dinge. Ich habe hier zwei tolle Beiträge mit wunderschönen und einfachen Deko-Ideen gefunden:

Tipp 2: Osterdeko mit deinen Kindern basteln

Was gibt es denn Schöneres als gemeinsam mit den Kindern kreativ zu werden und etwas Eigenes zu erschaffen? Wenn sich dies dann auch mit der Vorfreude auf Ostern vereinen lässt, dann sind dem Spaß keine Grenzen gesetzt. In den Beiträgen, die ich dir eben bereits ans Herz gelegt habe, findest du sicherlich das eine oder andere für dich und deine Kinder. Zum Beispiel könntet ihr umweltfreundliche Papierblumen oder Eierbecher selbst basteln. Wenn auch Kerzen bei euch nicht fehlen dürfen, dann versucht doch diese selbst zu gestalten? Dazu braucht ihr lediglich verschiedene Wachsplatten und Wachsstifte zum Verzieren. Hier geht’s zu einer einfachen Anleitung: Osterkerzen gestalten

Osterdeko

Tipp 3: Fairtrade Süßigkeiten kaufen und verschenken

Süßigkeiten gehören doch zu jedem Fest dazu, oder nicht? Das hat auch die Wirtschaft erkannt – besonders die Osterhasen-Produktion boomt! Alleine im Jahr 2021 wurden 214 Millionen Schokoladen-Osterhasen hergestellt. Viele davon sind leider in unnötig viel Plastik oder Stanniolpapier eingepackt. Daher greife dieses Jahr lieber zu einer fairen Bio-Alternative. Diese erkennst du an einem Bio- oder Fairtrade-Siegel. So kannst du sichergehen, dass die Schokolade aus einer ökologischen Landwirtschaft stammt und die Kakaobauern fair bezahlt werden. Außerdem kannst du auch auf die Verpackung achten sowie vegane Alternativen austesten. Noch nachhaltiger wären natürlich selbst gebackene Süßigkeiten. Schau doch einfach bei der Rezeptsammlung von EatSmarter vorbei – dort wirst du sicherlich fündig.

Tipp 4: Nachhaltige Ostergeschenke

Ich denke beim Thema “Geschenke zu Ostern” scheiden sich die Geister. Die einen genießen es, der Familie und den Freunden eine Freude zu bereiten und die anderen halten sich an Ostern eher zurück. Wenn du deine Liebsten überraschen möchtest, dann habe ich diese Ideen für dich:

Tischdeko

Tipp 5: Ostermenü – nachhaltig und vegetarisch

Seid ihr in Punkto Ostermenü traditionell eingestellt oder probiert ihr auch gerne mal neue Dinge aus? Wenn ihr für Neues offen seid, dann testet dieses Jahr doch mal ein vegetarisches oder sogar veganes Ostermenü aus. Übermäßiger Fleisch- und Fischkonsum ist nämlich nicht nachhaltig. Es gibt mittlerweile tolle Alternativen oder auch Ersatzprodukte. Ich bin über den Blogartikel von “slowly veggie” gestoßen – die Rezepte machen sofort Lust aufs Kochen und sehen so lecker aus! Schau doch einfach mal vorbei: Die schönsten Rezeptideen für dein Ostermenü.

Wenn dich das nicht ganz überzeugt und du gerne Fisch oder Fleisch essen möchtest, dann kaufe regionale Produkte in Bio-Qualität. Besonders beim Fisch solltest du auf entsprechende Siegel achten.

Mit diesen Tipps kannst du dein Osterfest ganz einfach nachhaltiger gestalten. Probiere es aus und berichte uns von deinen Erfahrungen – wir sind gespannt davon zu hören! Frohe Ostern 🙂

 

Plätzchen

Energiesparen im Haushalt – Tipps für deine Küche

Küche

Du fragst dich, wie du Stromkosten sparen kannst? Wir haben bereits Blogbeiträge für dich geschrieben, in denen wir dir allgemeine Tipps gegeben und Stellschrauben beim Waschen aufgezeigt haben. In diesem Beitrag schauen wir einmal genauer in die Küche und wie man dort Energie einsparen kann.

Tipp 1: Energieeffiziente Geräte anschaffen

Dieser Tipp ist natürlich nicht von heute auf morgen umsetzbar, dennoch ist dieser Punkt für das Energiesparen sehr wichtig. Daher solltest dir dahingehend Gedanken machen – wir unterstützen dich dabei! Generell empfehlen wir dir Geräte mit einer hohen Energieeffizienzklasse, denn diese haben  den vergleichsweise geringsten Stromverbrauch. Du kannst durch die Wahl eines energieeffizienten Gerätes bis zu 150 € Stromkosten sparen.

Woran erkenne ich ein energieeffizientes Gerät?

Du kennst vermutlich noch die Einteilung der Geräte in z.B. A+ oder A++. Doch seit dem 19. März 2021 gibt es diese Einteilung nicht mehr. Seit jeher gilt für die Geräte eine Bewertung von A (beste) und G (schlechteste). Das bezieht sich aktuell auf folgende Geräte:

  • Geschirrspüler
  • Waschmaschinen
  • kombinierte Waschtrockner
  • Kühl- und Gefriergeräte (auch in Supermärkten)
  • Fernseher und Monitore
  • Lampen

Erst für das Jahr 2024 ist eine Anpassung für Trockner, Staubsauger oder Backöfen geplant. Voraussichtlich können wir eine Umstellung für Heizungen und Klimageräte ab 2026 erwarten.

Küchengeräte

Wie erfolgt nun die neue Zuteilung? Die Energieeffizienzklassen bestehender Geräte wurden tatsächlich heruntergestuft. Dabei wird jedes einzelne Gerät nach festgelegten Parametern neu bewertet. Ein ehemaliges A+++-Gerät könnte jetzt der Energieeffizienzklasse C, D oder noch niedriger zugeordnet werden. Außerdem bleiben die oberen Klasse zunächst frei – das soll Hersteller zur Verbesserung ihrer Technologien animieren. 

Besonders der Kühlschrank kann ein richtiger “Stromfresser” sein, denn er läuft Tag und Nacht – teilweise sogar auf Hochtouren. Wusstest du, dass ein Kühlschrank fast ein Viertel deines gesamten Stromverbrauchs ausmachen kann? Wenn dein Gerät also mehr als 10 Jahre alt ist, dann solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken. Energiesparen und Reduktion der CO2-Emissionen steht dabei an erster Stelle. Mach dir vor deinem Kauf Gedanken über folgende Fragen:

  • Wie groß sollte der Kühlschrank sein? (Richtwert: 60 Liter pro Person)
  • Kann ich mir eventuell auch ein Gebrauchtgerät anschaffen?
Weitere Tipps für deine Küche:

Wir haben noch zwei weitere Tricks in Bezug auf deinen Kühlschrank, die sich super leicht umsetzen lassen. Achte darauf, dass die Tür nicht lange geöffnet ist. Nach deinem Einkauf kannst du alles, was in den Kühlschrank gehört, daneben sammeln und in einem Rutsch einräumen. Außerdem ist die richtige Lagerung und die optimale Temperatur für das Energiesparen wichtig. Wie das funktioniert, haben wir dir im Beitrag “Nachhaltige Küche” erklärt.

Küche

Tipp 2: Energiesparen durch regelmäßiges Abtauen

An den Innenwänden deines Kühl- und Gefrierschranks kann sich mit der Zeit eine Eisschicht bilden. Dadurch erhöht sich dann dein Stromverbrauch. Du solltest deine Geräte also regelmäßig kontrollieren und dann gegebenenfalls abtauen. Wir erklären dir, wie das geht!

Schalte dein Gerät aus und entnehme alle Lebensmittel – diese musst du natürlich zwischenlagern. Versuche dein Essen vor dem Abtauen weitgehend aufzubrauchen. Im Winter reicht es aus, wenn du alles vor dein Fenster stellst. Im Sommer bietet es sich an, die Geräte morgens abzutauen – da ist die Raumtemperatur nämlich noch nicht so hoch. Vielleicht hast du sogar eine Tiefkühlbox. Hast du alle Lebensmittel entfernt, solltest du Handtücher oder Eimer platzieren. Ansonsten läuft das aufgetaute Wasser in alle möglichen Richtungen. Häufig gibt es Kühl- und Gefrierschränken mitgelieferte Schaber, mit denen kannst du dann das Eis vorsichtig entfernen. Dann heißt es nur noch warten.

Tipp 3: Wasserkocher richtig befüllen

Um Energie beim Erhitzen von Wasser einzusparen, solltest du generell einen Wasserkocher nutzen. Zusätzlich ist auch der Füllstand wichtig – erhitze also nur die Menge Wasser, die du auch benötigst. Wenn du beispielsweise nur eine Tasse heißes Wasser brauchst, dann fülle zunächst die Tasse mit Wasser und kippe dies dann in den Wasserkocher. 

Wasserkocher

Auch bei diesem Gerät solltest du auf hochwertige Produkte setzen. Denn günstigere Variante bleiben häufig noch angeschaltet, obwohl das Wasser längst kocht. Also entweder schaltest du den Wasserkocher rechtzeitig aus oder du achtest beim Kauf auf die Qualität. Um auch dem Thema Nachhaltigkeit gerecht zu werden, sollte das Produkt plastikfrei sein.

Tipp 4: Energiesparen beim Kochen

Achte darauf, den richtigen Topf auf die Herdplatte zu stellen – der Durchmesser des Topfes sollte nicht kleiner sein! Außerdem kannst du durch einen passenden Deckel Strom sparen. Du kannst kurz vor Ende der Kochzeit den Regler zurückstellen, denn häufig reicht die Restwärme für die letzte Minute.

Energiesparen im Haushalt – 5 Tipps für den Weg zum umweltfreundlichen Waschen

Waschmaschine

Wo häufen sich nicht Berge voller Wäsche an? Das kennt doch (fast) jeder von uns, oder? Und genau deshalb macht es auch Sinn diese alltägliche Arbeit möglichst nachhaltig zu gestalten. Wie du das umsetzen kannst, zeige ich dir mit diesen 5 einfachen Tipps! Darüber hinaus gibt es natürlich noch viele andere Stellschrauben, allerdings dient dieser Beitrag erstmal als Einstieg für dich und deine Waschroutine. Du hast den ersten Teil dieser Beitragsreihe verpasst? Dann klicke hier.

Tipp 1: Energiesparen durch Wahl des richtigen Waschprogramms

Früher nutzte man häufig das Programm “Vorwäsche”, doch das ist heute nicht mehr nötig. Die Waschmaschinen haben nämlich eine immer stärker werdende Leistung. Das heißt, die Hauptprogramme reichen für deine Wäsche vollkommen aus. Wenn du beispielsweise dreimal die Woche wäschst, dann kannst du durch den Verzicht auf die Vorwäsche rund 35 kg CO2 einsparen. Energiesparen kann so einfach sein!

Du möchtest nur leicht verschmutzte Wäsche waschen? Dann wähle das Kurzwaschprogramm – darüber verfügt heutzutage jede Waschmaschine. Das spart eine Menge Energie ein und die Wäsche ist logischerweise auch schneller fertig – mein kleiner Tipp, wenn es bei dir mal schnell gehen muss.

Waschprogramme

Viele Waschmaschinen sind mit speziellen Programmen für beispielsweise Wolle, Hemden oder Seide ausgestattet. Es ist sinnvoll diese auch zu nutzen, denn dort sind Temperaturen und Schleuderzahlen bereits passend voreingestellt. Nebenbei gesagt, würde ich dir für dein zukünftiges Shopping raten, synthetische Fasern (z.B. Polyester, Acryl und Nylon) zu vermeiden. Denn diese geben Mikroplastikpartikel in das Waschwasser ab. 

Generell lohnt es sich, die Schleuderzahl herunterzufahren. Das spart einerseits Strom und andererseits hält deine Kleidung so deutlich länger. Auch die Temperatur kannst du in einigen Fällen reduzieren, denn heute funktioniert Waschpulver auch bei 30°C. So kannst du pro Waschgang 100 g CO2 einsparen. Außerdem nutzt du bei diesen Temperaturen nur ein Drittel des Stroms, den du bei 60°C verbrauchen würdest.

Tipp 2: Nachhaltiges Waschen bedeutet auch nachhaltiges Waschmittel

Zunächst stellt sich hier die Frage, ob du ein flüssiges Waschmittel oder ein Waschpulver verwenden solltest. Dazu kann ich dir sagen, dass Flüssigwaschmittel eine andere Zusammensetzung als Waschpulver hat. Es enthält beispielsweise mehr waschaktive Tenside. Außerdem werden bei der Herstellung von Flüssigwaschmitteln häufig Konservierungsstoffe eingesetzt. Wieso ist das so? Diese Stoffe werden verwendet, damit sich in dem Produkt keine Mikroorganismen bilden können. Das Problem daran ist leider, dass sie die Kläranlagen und Gewässer stärker verschmutzen als Pulverwaschmittel. Daher würde ich dir eher ein Waschpulver empfehlen. Super Nebeneffekt: dieses kannst du häufig in größeren Mengen und meist auch in Pappe verpackt kaufen.

Ein besonderer Tipp von mir: Schau dich nach Marken um, die Nachfüll-Produkte anbieten. So kannst du den Plastikmüll verringern, was dann wiederum den Energiebedarf für die Abfallverwertung reduziert. Das betrifft zwar nicht deine eigenen Stromkosten, aber du schonst so allgemein die Umwelt und das ist doch Anreiz genug.

Waschpulver

Generell empfehle ich dir keinen Weichspüler zu verwenden, da sonst viele Chemikalien in die Umwelt gelangen. Wenn du allerdings nicht darauf verzichten kannst, dann nutze einen veganen und nachhaltigen Weichspüler. Du kannst alternativ auch einen Schuss Apfelessig zu deiner Wäsche dazugeben.

Tipp 3: Energiesparen durch richtiges Trocknen

Ich kann dir bereits jetzt sagen, dass jede Alternative energiesparender ist als ein Trockner. Innerhalb eines Jahres stößt dieser nämlich ganze 385 kg CO2 aus. Das Verrückte daran ist, dass die Luft deine Wäsche klimaneutral und umsonst trocknen kann. Du kannst so bis zu 200€ im Jahr sparen.

Damit du nicht in die Situation kommst, dass du schnell deine Wäsche trocknen musst, plane deine Waschroutine im Voraus. Wenn du allerdings trotzdem einen Trockner benötigst, dann setze auf ein Gerät mit Effizienzklasse A++ (oder höher). Übrigens verbrauchen Kondensationstrockner nur halb so viel Energie wie herkömmliche Trockner.

Wäscheleine

Tipp 4: Nutze den Warmwasseranschluss

Dieser Tipp ist besonders sinnvoll, wenn du bereits eine energieeffiziente Warmwasseraufbereitung nutzt – beispielsweise Gas- oder Ölheizungen, Solaranlagen oder Fernwärme. Verwendest du Gas, dann kannst du 25% deiner Stromkosten einsparen und das bei jedem Waschgang!

Deine Waschmaschine verfügt nicht über einen integrierten Warmwasseranschluss? Dann kannst du ein Vorschaltgerät installieren. Dieses mischt dann im Zulaufschlauch warmes und kaltes Wasser zusammen. So wird die Maschine immer mit Wasser in der richtigen Temperatur versorgt. All das wird sich auch positiv auf deinen Energieverbrauch auswirken.

Tipp 5: Energiesparen mit der richtigen Waschmaschine

Waschmaschine

Du findest mittlerweile auf dem Markt die verschiedensten Geräte: Toplader, Frontlader, mit Energiesparprogramm, fünf oder acht Kilogramm Fassungsvermögen. Du solltest besonders auf das Energielabel achten. Denn zum Energiesparen benötigst du grundsätzlich Geräte mit einer hohen Energieeffizienzklasse. Der Grund liegt darin, dass sie im Vergleich zu Modellen niedrigerer Kategorien am meisten Energie einsparen. Außerdem verfügen viele neue Waschmaschinen über einen Eco- oder Ökowaschgang. Dabei wird bereits bei der Erhitzung des Waschwassers Energie eingespart.

Wieso sprechen wir bei der Energieeffizienzklasse eigentlich nicht mehr von A+, A++ und A+++? Das kennen sicherlich die meisten von euch. Doch seit dem 19. März 2021 gibt es diese Einteilung nicht mehr. Seit jeher gilt für die Geräte eine Bewertung von A (beste) und G (schlechteste). Das bezieht sich aktuell auf folgende Geräte:

  • Geschirrspüler
  • Waschmaschinen
  • kombinierte Waschtrockner
  • Kühl- und Gefriergeräte (auch in Supermärkten)
  • Fernseher und Monitore
  • Lampen

Erst für das Jahr 2024 ist eine Anpassung für Trockner, Staubsauger oder Backöfen geplant. Voraussichtlich können wir eine Umstellung für Heizungen und Klimageräte ab 2026 erwarten. 

Wie erfolgt nun die neue Zuteilung? Die Energieeffizienzklassen bestehender Geräte wurden tatsächlich heruntergestuft. Dabei wird jedes einzelne Gerät nach festgelegten Parametern neu bewertet. Ein ehemaliges A+++-Gerät könnte jetzt der Energieeffizienzklasse C, D oder noch niedriger zugeordnet werden. Außerdem bleiben die oberen Klasse zunächst frei – das soll Hersteller zur Verbesserung ihrer Technologien animieren.

Energiesparen im Haushalt – 5 einfache Tipps

Photovoltaikanlage

Zwei gute Gründe sprechen für Energiesparen: du sparst Geld und du schonst unsere Umwelt. Ein großer Anteil der genutzten Energie ist leider noch immer klimaschädlich. Deshalb kommt es auf jeden Einzelnen an – die Energie zu vermeiden, die wir nicht benötigen! Und wie das geht, zeigen wir dir in unserer Artikelreihe “Energiesparen im Haushalt – 5 einfache Tipps”. Heute beginnen wir aber erst einmal mit allgemeinen Tipps.

Tipp 1: Wechsel zu Ökostrom

Wir wollen dir einmal den Hintergrund dazu erklären: Konventioneller Strom wird meist aus fossilen Brennstoffen gewonnen – zum Beispiel Kohle oder Öl – diese geben viel CO2 an die Atmosphäre ab. Wir sprechen hier von über 600 Gramm CO2 je kWh.

Ökostrom ist eine klimaneutrale Variante. Dieser Tipp bezieht sich hier also nicht direkt auf Energiesparen im Haushalt, sondern auf die Einsparung von klimaschädlichen CO2-Emissionen. Durch einen Wechsel, der übrigens einfach und kostenlos ist, könnte ein Drei-Personen-Haushalt bei einem Verbrauch von ungefähr 3.500 kWh pro Jahr 935 kg CO2 einsparen. Das sind doch tolle Aussichten, oder? Zum Vergleich: Pro Person werden bei einem Flug von Hamburg nach Athen (Hin- und Rückflug) durchschnittlich rund 1.100 kg CO2 ausgestoßen.

Windmühle - Energiesparen

Tipp 2: Umrüsten auf LEDs zum Energiesparen

Wieso? Eine normale Glühlampe nutzt nur 5 % ihrer Energie für die Erzeugung von Licht. Der Rest wird in Form von ungenutzter Wärme abgegeben. Energiesparlampen sind auch keine wirklich bessere Lösung. Sie sind zwar effizienter, enthalten jedoch giftiges Quecksilber

LED´s zu kaufen ist derzeit die beste Wahl. Im Gegensatz zur normalen Glühbirne beträgt die Lebensdauer nämlich mindestens 20.000 Stunden. Mittlerweile ist der Preis auch wesentlich gesunken – du findest LED-Birnen für durchschnittliche zwei bis drei Euro. Mit LED´s senkst du also deinen Energiebedarf und du kannst bei deinen Stromkosten sparen.

Tipp 3: Verzicht auf Klimaanlagen

Diese Geräte verbrauchen wirklich viel Strom und sind sehr klimaschädlich. Stell dir vor, dass deine Klimaanlage an nur 30 Tagen im Jahr für rund acht Stunden läuft, dann werden 165 kg CO2 ausgestoßen. Hier kannst du also auch eine Menge einsparen.

Klimaanlage

Hier in Deutschland benötigen wir nur selten bis gar nicht die Funktion einer Klimaanlagen. Sollten dir die Temperaturen trotzdem zu hoch sein, dann würde ein Ventilator zumindest den geringeren Stromverbrauch bedeuten. Bedenke, dass ein zu großer Temperaturunterschied zwischen Drinnen und Draußen auch zu einer Erkältung führen kann. Wenn du dich nun fragst, wie du deine Wohnung anderweitig abkühlen kannst, dann helfen dir diese Tipps:

  • Fenster tagsüber geschlossen halten
  • Rollos/Jalousien halten Wärme ab
  • Fenster erst in der Nacht öffnen

Tipp 4: Energiesparen durch Vermeiden von Standby

Wusstest du, dass deine Stromkosten bis zu einem Zehntel durch den Standby-Verbrauch verursacht werden? Denn auch der leuchtende Punkt am Fernseher verbraucht Energie – das wissen viele leider nicht. Die Einsparung fällt hier natürlich nicht wahnsinnig groß aus, allerdings kannst du durch einfache Handgriffe die Umwelt schützen:

  • Zieh den Stecker bei Elektro- und Ladegeräten (oder schalte sie zumindest aus).
  • Kaufe dir Schalter-Steckdosen, um mehrere Geräte steuern zu können.
  • Achte beim Kauf eines neuen Gerätes auf einen niedrigen Standby-Verbrauch.
  • Lies dir Tipp 5 durch.
Steckdosenleiste - Energiesparen

Tipp 5: Einsatz von Zeitschaltuhren

Du hast die Möglichkeit deine Heizung und dein Warmwasser beispielsweise über Zeitschaltuhren zu steuern. So kannst du den Betrieb nachts oder während deiner Arbeitszeit stoppen. Zusätzlich solltest du einen Blick auf deine Heizungspumpe werfen. Oft ist diese nämlich auf die höchste Stufe eingestellt – eventuell ist dies aber gar nicht notwendig.

Durch diese einfachen Energiespartipps im Haushalt kannst du schon eine Menge einsparen. Du möchtest deinen Haushalt nachhaltiger gestalten? Dann schau bei folgenden Blogartikeln vorbei:

Wenn du noch mehr Tricks lernen möchtest, dann schau bei unserem 2. Teil der Artikelreihe “Tipps zum Energiesparen im Haushalt” vorbei: 5 Tipps für den Weg zum umweltfreundlichen Waschen.