Ostern nachhaltiger gestalten – 5 einfache Tipps

Frohe Ostern

Du möchtest dein Osterfest nachhaltiger gestalten, aber dir fehlt noch die notwendige Inspiration? Dann wird dir dieser Beitrag sicherlich gut gefallen. Ich gebe dir 5 Tipps und Ideen sowie Anhaltspunkte mit auf den Weg, wie du Ostern dieses Jahr ganz nach deinen Wünschen und dabei nachhaltig verbringen kannst. Viel Spaß beim Nachmachen! 🙂

Tipp 1: Osterdeko selber basteln – aus Naturmaterialien

Besonders zum Frühlingsanfang stehen in vielen Haushalten Tulpen oder Narzissen auf den Tischen – spätestens dann zu Ostern. Doch sehr viele Schnittblumen werden mit dem Flugzeug zu uns geflogen oder in geheizten Gewächshäusern gepflanzt. Das ist leider nicht sehr nachhaltig. Wenn du trotzdem gerne Blumen kaufen möchtest, dann achte einfach beim Floristen auf das Gütesiegel “Flower Label Program”. Daran erkennst du eine saubere und sozial verträgliche Blumenzucht.

Versuch es dieses Jahr doch einmal mit Osterdeko aus Naturmaterialien. Die Natur kann uns so vieles bieten – besonders Moos oder Äste eignen sich als Dekoration. Nimm dir einfach beim nächsten Spaziergang etwas Zeit und sammle ein paar dieser Dinge. Ich habe hier zwei tolle Beiträge mit wunderschönen und einfachen Deko-Ideen gefunden:

Tipp 2: Osterdeko mit deinen Kindern basteln

Was gibt es denn Schöneres als gemeinsam mit den Kindern kreativ zu werden und etwas Eigenes zu erschaffen? Wenn sich dies dann auch mit der Vorfreude auf Ostern vereinen lässt, dann sind dem Spaß keine Grenzen gesetzt. In den Beiträgen, die ich dir eben bereits ans Herz gelegt habe, findest du sicherlich das eine oder andere für dich und deine Kinder. Zum Beispiel könntet ihr umweltfreundliche Papierblumen oder Eierbecher selbst basteln. Wenn auch Kerzen bei euch nicht fehlen dürfen, dann versucht doch diese selbst zu gestalten? Dazu braucht ihr lediglich verschiedene Wachsplatten und Wachsstifte zum Verzieren. Hier geht’s zu einer einfachen Anleitung: Osterkerzen gestalten

Osterdeko

Tipp 3: Fairtrade Süßigkeiten kaufen und verschenken

Süßigkeiten gehören doch zu jedem Fest dazu, oder nicht? Das hat auch die Wirtschaft erkannt – besonders die Osterhasen-Produktion boomt! Alleine im Jahr 2021 wurden 214 Millionen Schokoladen-Osterhasen hergestellt. Viele davon sind leider in unnötig viel Plastik oder Stanniolpapier eingepackt. Daher greife dieses Jahr lieber zu einer fairen Bio-Alternative. Diese erkennst du an einem Bio- oder Fairtrade-Siegel. So kannst du sichergehen, dass die Schokolade aus einer ökologischen Landwirtschaft stammt und die Kakaobauern fair bezahlt werden. Außerdem kannst du auch auf die Verpackung achten sowie vegane Alternativen austesten. Noch nachhaltiger wären natürlich selbst gebackene Süßigkeiten. Schau doch einfach bei der Rezeptsammlung von EatSmarter vorbei – dort wirst du sicherlich fündig.

Tipp 4: Nachhaltige Ostergeschenke

Ich denke beim Thema “Geschenke zu Ostern” scheiden sich die Geister. Die einen genießen es, der Familie und den Freunden eine Freude zu bereiten und die anderen halten sich an Ostern eher zurück. Wenn du deine Liebsten überraschen möchtest, dann habe ich diese Ideen für dich:

Tischdeko

Tipp 5: Ostermenü – nachhaltig und vegetarisch

Seid ihr in Punkto Ostermenü traditionell eingestellt oder probiert ihr auch gerne mal neue Dinge aus? Wenn ihr für Neues offen seid, dann testet dieses Jahr doch mal ein vegetarisches oder sogar veganes Ostermenü aus. Übermäßiger Fleisch- und Fischkonsum ist nämlich nicht nachhaltig. Es gibt mittlerweile tolle Alternativen oder auch Ersatzprodukte. Ich bin über den Blogartikel von “slowly veggie” gestoßen – die Rezepte machen sofort Lust aufs Kochen und sehen so lecker aus! Schau doch einfach mal vorbei: Die schönsten Rezeptideen für dein Ostermenü.

Wenn dich das nicht ganz überzeugt und du gerne Fisch oder Fleisch essen möchtest, dann kaufe regionale Produkte in Bio-Qualität. Besonders beim Fisch solltest du auf entsprechende Siegel achten.

Mit diesen Tipps kannst du dein Osterfest ganz einfach nachhaltiger gestalten. Probiere es aus und berichte uns von deinen Erfahrungen – wir sind gespannt davon zu hören! Frohe Ostern 🙂

 

Plätzchen

Energiesparen im Haushalt – Tipps für deine Küche

Küche

Du fragst dich, wie du Stromkosten sparen kannst? Wir haben bereits Blogbeiträge für dich geschrieben, in denen wir dir allgemeine Tipps gegeben und Stellschrauben beim Waschen aufgezeigt haben. In diesem Beitrag schauen wir einmal genauer in die Küche und wie man dort Energie einsparen kann.

Tipp 1: Energieeffiziente Geräte anschaffen

Dieser Tipp ist natürlich nicht von heute auf morgen umsetzbar, dennoch ist dieser Punkt für das Energiesparen sehr wichtig. Daher solltest dir dahingehend Gedanken machen – wir unterstützen dich dabei! Generell empfehlen wir dir Geräte mit einer hohen Energieeffizienzklasse, denn diese haben  den vergleichsweise geringsten Stromverbrauch. Du kannst durch die Wahl eines energieeffizienten Gerätes bis zu 150 € Stromkosten sparen.

Woran erkenne ich ein energieeffizientes Gerät?

Du kennst vermutlich noch die Einteilung der Geräte in z.B. A+ oder A++. Doch seit dem 19. März 2021 gibt es diese Einteilung nicht mehr. Seit jeher gilt für die Geräte eine Bewertung von A (beste) und G (schlechteste). Das bezieht sich aktuell auf folgende Geräte:

  • Geschirrspüler
  • Waschmaschinen
  • kombinierte Waschtrockner
  • Kühl- und Gefriergeräte (auch in Supermärkten)
  • Fernseher und Monitore
  • Lampen

Erst für das Jahr 2024 ist eine Anpassung für Trockner, Staubsauger oder Backöfen geplant. Voraussichtlich können wir eine Umstellung für Heizungen und Klimageräte ab 2026 erwarten.

Küchengeräte

Wie erfolgt nun die neue Zuteilung? Die Energieeffizienzklassen bestehender Geräte wurden tatsächlich heruntergestuft. Dabei wird jedes einzelne Gerät nach festgelegten Parametern neu bewertet. Ein ehemaliges A+++-Gerät könnte jetzt der Energieeffizienzklasse C, D oder noch niedriger zugeordnet werden. Außerdem bleiben die oberen Klasse zunächst frei – das soll Hersteller zur Verbesserung ihrer Technologien animieren. 

Besonders der Kühlschrank kann ein richtiger “Stromfresser” sein, denn er läuft Tag und Nacht – teilweise sogar auf Hochtouren. Wusstest du, dass ein Kühlschrank fast ein Viertel deines gesamten Stromverbrauchs ausmachen kann? Wenn dein Gerät also mehr als 10 Jahre alt ist, dann solltest du über eine Neuanschaffung nachdenken. Energiesparen und Reduktion der CO2-Emissionen steht dabei an erster Stelle. Mach dir vor deinem Kauf Gedanken über folgende Fragen:

  • Wie groß sollte der Kühlschrank sein? (Richtwert: 60 Liter pro Person)
  • Kann ich mir eventuell auch ein Gebrauchtgerät anschaffen?
Weitere Tipps für deine Küche:

Wir haben noch zwei weitere Tricks in Bezug auf deinen Kühlschrank, die sich super leicht umsetzen lassen. Achte darauf, dass die Tür nicht lange geöffnet ist. Nach deinem Einkauf kannst du alles, was in den Kühlschrank gehört, daneben sammeln und in einem Rutsch einräumen. Außerdem ist die richtige Lagerung und die optimale Temperatur für das Energiesparen wichtig. Wie das funktioniert, haben wir dir im Beitrag “Nachhaltige Küche” erklärt.

Küche

Tipp 2: Energiesparen durch regelmäßiges Abtauen

An den Innenwänden deines Kühl- und Gefrierschranks kann sich mit der Zeit eine Eisschicht bilden. Dadurch erhöht sich dann dein Stromverbrauch. Du solltest deine Geräte also regelmäßig kontrollieren und dann gegebenenfalls abtauen. Wir erklären dir, wie das geht!

Schalte dein Gerät aus und entnehme alle Lebensmittel – diese musst du natürlich zwischenlagern. Versuche dein Essen vor dem Abtauen weitgehend aufzubrauchen. Im Winter reicht es aus, wenn du alles vor dein Fenster stellst. Im Sommer bietet es sich an, die Geräte morgens abzutauen – da ist die Raumtemperatur nämlich noch nicht so hoch. Vielleicht hast du sogar eine Tiefkühlbox. Hast du alle Lebensmittel entfernt, solltest du Handtücher oder Eimer platzieren. Ansonsten läuft das aufgetaute Wasser in alle möglichen Richtungen. Häufig gibt es Kühl- und Gefrierschränken mitgelieferte Schaber, mit denen kannst du dann das Eis vorsichtig entfernen. Dann heißt es nur noch warten.

Tipp 3: Wasserkocher richtig befüllen

Um Energie beim Erhitzen von Wasser einzusparen, solltest du generell einen Wasserkocher nutzen. Zusätzlich ist auch der Füllstand wichtig – erhitze also nur die Menge Wasser, die du auch benötigst. Wenn du beispielsweise nur eine Tasse heißes Wasser brauchst, dann fülle zunächst die Tasse mit Wasser und kippe dies dann in den Wasserkocher. 

Wasserkocher

Auch bei diesem Gerät solltest du auf hochwertige Produkte setzen. Denn günstigere Variante bleiben häufig noch angeschaltet, obwohl das Wasser längst kocht. Also entweder schaltest du den Wasserkocher rechtzeitig aus oder du achtest beim Kauf auf die Qualität. Um auch dem Thema Nachhaltigkeit gerecht zu werden, sollte das Produkt plastikfrei sein.

Tipp 4: Energiesparen beim Kochen

Achte darauf, den richtigen Topf auf die Herdplatte zu stellen – der Durchmesser des Topfes sollte nicht kleiner sein! Außerdem kannst du durch einen passenden Deckel Strom sparen. Du kannst kurz vor Ende der Kochzeit den Regler zurückstellen, denn häufig reicht die Restwärme für die letzte Minute.

Energiesparen im Haushalt – 5 Tipps für den Weg zum umweltfreundlichen Waschen

Waschmaschine

Wo häufen sich nicht Berge voller Wäsche an? Das kennt doch (fast) jeder von uns, oder? Und genau deshalb macht es auch Sinn diese alltägliche Arbeit möglichst nachhaltig zu gestalten. Wie du das umsetzen kannst, zeige ich dir mit diesen 5 einfachen Tipps! Darüber hinaus gibt es natürlich noch viele andere Stellschrauben, allerdings dient dieser Beitrag erstmal als Einstieg für dich und deine Waschroutine. Du hast den ersten Teil dieser Beitragsreihe verpasst? Dann klicke hier.

Tipp 1: Energiesparen durch Wahl des richtigen Waschprogramms

Früher nutzte man häufig das Programm “Vorwäsche”, doch das ist heute nicht mehr nötig. Die Waschmaschinen haben nämlich eine immer stärker werdende Leistung. Das heißt, die Hauptprogramme reichen für deine Wäsche vollkommen aus. Wenn du beispielsweise dreimal die Woche wäschst, dann kannst du durch den Verzicht auf die Vorwäsche rund 35 kg CO2 einsparen. Energiesparen kann so einfach sein!

Du möchtest nur leicht verschmutzte Wäsche waschen? Dann wähle das Kurzwaschprogramm – darüber verfügt heutzutage jede Waschmaschine. Das spart eine Menge Energie ein und die Wäsche ist logischerweise auch schneller fertig – mein kleiner Tipp, wenn es bei dir mal schnell gehen muss.

Waschprogramme

Viele Waschmaschinen sind mit speziellen Programmen für beispielsweise Wolle, Hemden oder Seide ausgestattet. Es ist sinnvoll diese auch zu nutzen, denn dort sind Temperaturen und Schleuderzahlen bereits passend voreingestellt. Nebenbei gesagt, würde ich dir für dein zukünftiges Shopping raten, synthetische Fasern (z.B. Polyester, Acryl und Nylon) zu vermeiden. Denn diese geben Mikroplastikpartikel in das Waschwasser ab. 

Generell lohnt es sich, die Schleuderzahl herunterzufahren. Das spart einerseits Strom und andererseits hält deine Kleidung so deutlich länger. Auch die Temperatur kannst du in einigen Fällen reduzieren, denn heute funktioniert Waschpulver auch bei 30°C. So kannst du pro Waschgang 100 g CO2 einsparen. Außerdem nutzt du bei diesen Temperaturen nur ein Drittel des Stroms, den du bei 60°C verbrauchen würdest.

Tipp 2: Nachhaltiges Waschen bedeutet auch nachhaltiges Waschmittel

Zunächst stellt sich hier die Frage, ob du ein flüssiges Waschmittel oder ein Waschpulver verwenden solltest. Dazu kann ich dir sagen, dass Flüssigwaschmittel eine andere Zusammensetzung als Waschpulver hat. Es enthält beispielsweise mehr waschaktive Tenside. Außerdem werden bei der Herstellung von Flüssigwaschmitteln häufig Konservierungsstoffe eingesetzt. Wieso ist das so? Diese Stoffe werden verwendet, damit sich in dem Produkt keine Mikroorganismen bilden können. Das Problem daran ist leider, dass sie die Kläranlagen und Gewässer stärker verschmutzen als Pulverwaschmittel. Daher würde ich dir eher ein Waschpulver empfehlen. Super Nebeneffekt: dieses kannst du häufig in größeren Mengen und meist auch in Pappe verpackt kaufen.

Ein besonderer Tipp von mir: Schau dich nach Marken um, die Nachfüll-Produkte anbieten. So kannst du den Plastikmüll verringern, was dann wiederum den Energiebedarf für die Abfallverwertung reduziert. Das betrifft zwar nicht deine eigenen Stromkosten, aber du schonst so allgemein die Umwelt und das ist doch Anreiz genug.

Waschpulver

Generell empfehle ich dir keinen Weichspüler zu verwenden, da sonst viele Chemikalien in die Umwelt gelangen. Wenn du allerdings nicht darauf verzichten kannst, dann nutze einen veganen und nachhaltigen Weichspüler. Du kannst alternativ auch einen Schuss Apfelessig zu deiner Wäsche dazugeben.

Tipp 3: Energiesparen durch richtiges Trocknen

Ich kann dir bereits jetzt sagen, dass jede Alternative energiesparender ist als ein Trockner. Innerhalb eines Jahres stößt dieser nämlich ganze 385 kg CO2 aus. Das Verrückte daran ist, dass die Luft deine Wäsche klimaneutral und umsonst trocknen kann. Du kannst so bis zu 200€ im Jahr sparen.

Damit du nicht in die Situation kommst, dass du schnell deine Wäsche trocknen musst, plane deine Waschroutine im Voraus. Wenn du allerdings trotzdem einen Trockner benötigst, dann setze auf ein Gerät mit Effizienzklasse A++ (oder höher). Übrigens verbrauchen Kondensationstrockner nur halb so viel Energie wie herkömmliche Trockner.

Wäscheleine

Tipp 4: Nutze den Warmwasseranschluss

Dieser Tipp ist besonders sinnvoll, wenn du bereits eine energieeffiziente Warmwasseraufbereitung nutzt – beispielsweise Gas- oder Ölheizungen, Solaranlagen oder Fernwärme. Verwendest du Gas, dann kannst du 25% deiner Stromkosten einsparen und das bei jedem Waschgang!

Deine Waschmaschine verfügt nicht über einen integrierten Warmwasseranschluss? Dann kannst du ein Vorschaltgerät installieren. Dieses mischt dann im Zulaufschlauch warmes und kaltes Wasser zusammen. So wird die Maschine immer mit Wasser in der richtigen Temperatur versorgt. All das wird sich auch positiv auf deinen Energieverbrauch auswirken.

Tipp 5: Energiesparen mit der richtigen Waschmaschine

Waschmaschine

Du findest mittlerweile auf dem Markt die verschiedensten Geräte: Toplader, Frontlader, mit Energiesparprogramm, fünf oder acht Kilogramm Fassungsvermögen. Du solltest besonders auf das Energielabel achten. Denn zum Energiesparen benötigst du grundsätzlich Geräte mit einer hohen Energieeffizienzklasse. Der Grund liegt darin, dass sie im Vergleich zu Modellen niedrigerer Kategorien am meisten Energie einsparen. Außerdem verfügen viele neue Waschmaschinen über einen Eco- oder Ökowaschgang. Dabei wird bereits bei der Erhitzung des Waschwassers Energie eingespart.

Wieso sprechen wir bei der Energieeffizienzklasse eigentlich nicht mehr von A+, A++ und A+++? Das kennen sicherlich die meisten von euch. Doch seit dem 19. März 2021 gibt es diese Einteilung nicht mehr. Seit jeher gilt für die Geräte eine Bewertung von A (beste) und G (schlechteste). Das bezieht sich aktuell auf folgende Geräte:

  • Geschirrspüler
  • Waschmaschinen
  • kombinierte Waschtrockner
  • Kühl- und Gefriergeräte (auch in Supermärkten)
  • Fernseher und Monitore
  • Lampen

Erst für das Jahr 2024 ist eine Anpassung für Trockner, Staubsauger oder Backöfen geplant. Voraussichtlich können wir eine Umstellung für Heizungen und Klimageräte ab 2026 erwarten. 

Wie erfolgt nun die neue Zuteilung? Die Energieeffizienzklassen bestehender Geräte wurden tatsächlich heruntergestuft. Dabei wird jedes einzelne Gerät nach festgelegten Parametern neu bewertet. Ein ehemaliges A+++-Gerät könnte jetzt der Energieeffizienzklasse C, D oder noch niedriger zugeordnet werden. Außerdem bleiben die oberen Klasse zunächst frei – das soll Hersteller zur Verbesserung ihrer Technologien animieren.

Der Grüne Punkt

Heute möchten wir dir etwas über den “Grünen Punkt” erzählen – ein Markenzeichen, welches auf Verpackungen zu finden ist und bedeutet, dass für diese Verpackungen ein Finanzierungsbeitrag an eine nationale Verwertungsgesellschaft für Verpackungen entrichtet wurde. 

Der Grüne Punkt – Was bedeutet er?

Du hast den Grünen Punkt bestimmt auch schon einmal gesehen, oder? Der Grüne Punkt ist ein Markenzeichen der „Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH“. Die Marke “Der Grüne Punkt“ auf Verpackungen bedeutet, dass für diese Verpackungen ein Finanzierungsbeitrag an eine nationale Verwertungsgesellschaft für Verpackungen entrichtet wurde. Der Grüne Punkt auf einer Verpackung bedeutet nicht, dass diese Verpackung recyclingfähig oder besonders umweltfreundlich ist.

Das System des Grünen Punkts wurde 1991 von der Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH entwickelt. Wie du siehst, besteht das Piktogramm aus zwei in Kreisform miteinander verschlungenen Pfeilen in unterschiedlichen Farben. Es wurde von Lars Oehlschlaeger entworfen und ist an das Symbol von Yin und Yang angelehnt. 

Recyceln ist wichtig für unsere Gesellschaft 

Das Recyceln von Verpackungen ist von großer Wichtigkeit für unsere Umwelt und setzt ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft. Der Grüne Punkt wurde als zweites (duales) System neben dem öffentlich-rechtlichen Abfallentsorgungssystem gegründet, nachdem die Verpackungsordnung Industrie und Handel zur Rücknahme und Verwertung ihrer Verpackungen verpflichtete. Der Grüne Punkt nimmt Verpackungsmüll zurück und gewinnt daraus Sekundärrohstoffe. Diese fließen zurück in den Wirtschaftskreislauf.  Und das mit viel Erfolg, denn die jährliche Umweltbilanz des Grünen Punkts ist sehr gut. 

Du verstehst bestimmt, dass es wichtig ist, die Umwelt zu schonen und seinen Müll zu recyceln. Genau das macht der Grüne Punkt. Damit zukünftigen Generationen ausreichend Ressourcen und Rohstoffe zur Verfügung stehen. Deswegen haben wir uns auf der Website des Grünen Punktes ein bisschen genauer umgesehen. Und möchten dir nun ein paar Tipps zu verschiedenen Wertstoffen geben und wie du diese richtig recycelst. 

Recycling Tipps

Glas richtig recyceln 

Du hast bestimmt auch einige Getränke- oder Weinflaschen aus Glas zuhause, oder? Zudem kauft man zum Beispiel eingelegte Früchte oder Marmelade im Glas. All dieses Altglas gehört in den Glascontainer und dort solltest du es auch hinbringen. Nur dann kann es korrekt recycelt und zu neuen Glasverpackungen gemacht werden.

Achte immer darauf, dass du wirklich nur Behälterglas in den Container schmeißt und keine Trinkgläser, Porzellan oder Ähnliches. Ebenso solltest du auf die richtige Farbsortierung achten. Denn es gibt Sammelbehälter für weißes, grünes und braunes Glas. Weitere Informationen, was genau in den Glascontainer gehört und was nicht, erhältst du auf der Seite des Grünen Punktes unter Glasrecycling”.  Dort findest du auch ein tolles Übersichtsblatt zum Ausdrucken für Zuhause!

Recycling von Altpapier 

Papier gehört in die blaue Tonne – so weit, so einfach! Aber wusstest du auch, dass du mit deinem Papierrecycling die Papierindustrie sehr unterstützt? Denn heutzutage ist Altpapier mit einem Anteil von rund 75 % der wichtigste Rohstoff für die Produktion von neuem Papier! 

In die blaue Tonne gehören nur Papier, Pappen und Kartonagen – sonst nichts! Deswegen solltest du immer darauf achten, dass du Plastikverpackungen bei Paketen vorher aus dem Karton entnimmst. Entsorge diese separat, sonst kann das Altpapierrecycling nicht richtig durchgeführt werden!

Was kommt in die gelbe Tonne?

Zu guter Letzt möchten wir dir noch eine praktische Trennhilfe des Grünen Punkts ans Herz legen. Diese kannst du ganz einfach und bequem auf der Website downloaden. Denn du kennst bestimmt auch, dass man unsicher ist, was genau in die gelbe Tonne darf und was nicht. Mit dieser Trennhilfe kann beim Recycling nichts mehr schief gehen! 

Wir hoffen, dass dir dieser Beitrag gefallen hat und du nun selbst voller Eifer anfängst, alles in den richtigen Mülleimer zu werden und zu recyceln! 

Energiesparen im Haushalt – 5 einfache Tipps

Photovoltaikanlage

Zwei gute Gründe sprechen für Energiesparen: du sparst Geld und du schonst unsere Umwelt. Ein großer Anteil der genutzten Energie ist leider noch immer klimaschädlich. Deshalb kommt es auf jeden Einzelnen an – die Energie zu vermeiden, die wir nicht benötigen! Und wie das geht, zeigen wir dir in unserer Artikelreihe “Energiesparen im Haushalt – 5 einfache Tipps”. Heute beginnen wir aber erst einmal mit allgemeinen Tipps.

Tipp 1: Wechsel zu Ökostrom

Wir wollen dir einmal den Hintergrund dazu erklären: Konventioneller Strom wird meist aus fossilen Brennstoffen gewonnen – zum Beispiel Kohle oder Öl – diese geben viel CO2 an die Atmosphäre ab. Wir sprechen hier von über 600 Gramm CO2 je kWh.

Ökostrom ist eine klimaneutrale Variante. Dieser Tipp bezieht sich hier also nicht direkt auf Energiesparen im Haushalt, sondern auf die Einsparung von klimaschädlichen CO2-Emissionen. Durch einen Wechsel, der übrigens einfach und kostenlos ist, könnte ein Drei-Personen-Haushalt bei einem Verbrauch von ungefähr 3.500 kWh pro Jahr 935 kg CO2 einsparen. Das sind doch tolle Aussichten, oder? Zum Vergleich: Pro Person werden bei einem Flug von Hamburg nach Athen (Hin- und Rückflug) durchschnittlich rund 1.100 kg CO2 ausgestoßen.

Windmühle - Energiesparen

Tipp 2: Umrüsten auf LEDs zum Energiesparen

Wieso? Eine normale Glühlampe nutzt nur 5 % ihrer Energie für die Erzeugung von Licht. Der Rest wird in Form von ungenutzter Wärme abgegeben. Energiesparlampen sind auch keine wirklich bessere Lösung. Sie sind zwar effizienter, enthalten jedoch giftiges Quecksilber

LED´s zu kaufen ist derzeit die beste Wahl. Im Gegensatz zur normalen Glühbirne beträgt die Lebensdauer nämlich mindestens 20.000 Stunden. Mittlerweile ist der Preis auch wesentlich gesunken – du findest LED-Birnen für durchschnittliche zwei bis drei Euro. Mit LED´s senkst du also deinen Energiebedarf und du kannst bei deinen Stromkosten sparen.

Tipp 3: Verzicht auf Klimaanlagen

Diese Geräte verbrauchen wirklich viel Strom und sind sehr klimaschädlich. Stell dir vor, dass deine Klimaanlage an nur 30 Tagen im Jahr für rund acht Stunden läuft, dann werden 165 kg CO2 ausgestoßen. Hier kannst du also auch eine Menge einsparen.

Klimaanlage

Hier in Deutschland benötigen wir nur selten bis gar nicht die Funktion einer Klimaanlagen. Sollten dir die Temperaturen trotzdem zu hoch sein, dann würde ein Ventilator zumindest den geringeren Stromverbrauch bedeuten. Bedenke, dass ein zu großer Temperaturunterschied zwischen Drinnen und Draußen auch zu einer Erkältung führen kann. Wenn du dich nun fragst, wie du deine Wohnung anderweitig abkühlen kannst, dann helfen dir diese Tipps:

  • Fenster tagsüber geschlossen halten
  • Rollos/Jalousien halten Wärme ab
  • Fenster erst in der Nacht öffnen

Tipp 4: Energiesparen durch Vermeiden von Standby

Wusstest du, dass deine Stromkosten bis zu einem Zehntel durch den Standby-Verbrauch verursacht werden? Denn auch der leuchtende Punkt am Fernseher verbraucht Energie – das wissen viele leider nicht. Die Einsparung fällt hier natürlich nicht wahnsinnig groß aus, allerdings kannst du durch einfache Handgriffe die Umwelt schützen:

  • Zieh den Stecker bei Elektro- und Ladegeräten (oder schalte sie zumindest aus).
  • Kaufe dir Schalter-Steckdosen, um mehrere Geräte steuern zu können.
  • Achte beim Kauf eines neuen Gerätes auf einen niedrigen Standby-Verbrauch.
  • Lies dir Tipp 5 durch.
Steckdosenleiste - Energiesparen

Tipp 5: Einsatz von Zeitschaltuhren

Du hast die Möglichkeit deine Heizung und dein Warmwasser beispielsweise über Zeitschaltuhren zu steuern. So kannst du den Betrieb nachts oder während deiner Arbeitszeit stoppen. Zusätzlich solltest du einen Blick auf deine Heizungspumpe werfen. Oft ist diese nämlich auf die höchste Stufe eingestellt – eventuell ist dies aber gar nicht notwendig.

Durch diese einfachen Energiespartipps im Haushalt kannst du schon eine Menge einsparen. Du möchtest deinen Haushalt nachhaltiger gestalten? Dann schau bei folgenden Blogartikeln vorbei:

Wenn du noch mehr Tricks lernen möchtest, dann schau bei unserem 2. Teil der Artikelreihe “Tipps zum Energiesparen im Haushalt” vorbei: 5 Tipps für den Weg zum umweltfreundlichen Waschen.

Upcycling – Was dahinter steckt und wie man es umsetzen kann

Europalette

“Upcycling” ist ein gebräuchlicher Begriff, der besonders in Verbindung mit Möbeln und Kleidung genutzt wird. Doch was steckt eigentlich genau dahinter und wie lässt sich das im Alltag umsetzen? All das erklären wir dir in diesem Blogbeitrag – als kleine Hilfestellung findest du am Ende außerdem ganz viele Inspirationen.

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Was bedeutet “Upcycling”?

Der Begriff lässt sich mit englisch up für „nach oben“ und recycling für „Wiederverwertung“ übersetzen. Upcycling steht also für eine Aufwertung von Stoffen, die zuvor scheinbar nutzlose Abfallprodukte waren – ganz nach dem Motto “aus alt mach neu”. Durch die Verwertung von bereits vorhandenem Material reduziert sich der Bedarf an neuen Rohstoffen und das wirkt sich somit positiv auf unsere Umwelt aus.

Im Zusammenhang mit Upcycling werden häufig auch die Begriffe “Recycling” und “Downcycling” verwendet. Du fragst dich nun, was es damit auf sich hat und wo der Unterschied liegt? Der wesentliche Aspekt beim Recycling ist, dass der Wert des Gegenstandes gleich bleibt. Ein Beispiel wäre die Weitergabe eines T-Shirts an eine andere Person, die es dann weiter nutzen würde. Downcycling würde beispielsweise bedeuten, dass du das alte T-Shirt zu einem Putzlappen verarbeitest – hier findet dann eine Wertminderung statt.

Blumentöpfe aus alten Dosen

Warum ist Upcycling sinnvoll?

Durch dieses Prinzip wirst du langfristig deinen Konsum einschränken und auch Müll vermeiden. Dinge immer neu zu kaufen, verschwendet sehr viele Ressourcen. Das Problem dabei ist, dass sich sehr viele Ressourcen bereits dem Ende zuneigen. Du kannst also durch Upcycling nicht nur Geld sparen, sondern auch unsere Umwelt schonen. Außerdem hast du die Möglichkeit deine Wohnung modern und individuell einzurichten.

Wir müssen natürlich sagen, dass es nicht DIE Lösung all unserer Probleme darstellt. Denn der täglich anfallende Müllberg ist weltweit einfach zu groß. Auch das Upcycling geht nicht spurlos an der Umwelt vorbei. Allerdings ist die Primärproduktion deutlich ressourcenintensiver und bringt weitreichende Folgen mit sich. Das Problem besteht leider weiterhin darin, dass einerseits viele Verbraucher ausschließlich neue Ware nutzen möchten. Andererseits ist es für Unternehmen häufig billiger, Produkte neu zu produzieren. Allerdings kann Upcycling eine Möglichkeit sein, auf dieses Problem aufmerksam zu machen und die Menschen dahingehend zu sensibilisieren.

Die Vorteile auf einen Blick

Wo trifft man auf “Upcycling-Produkte”?

Besonders bei Möbeln bietet sich Upcycling an – ein sehr bekanntes Beispiel sind die Euro-Paletten. Normalerweise werden diese auf dem Bau verwendet. Doch ausgediente Paletten können zu Tischen, Betten, Sofas oder auch Blumenkästen umfunktioniert werden. Alte Möbelstücke erstrahlen häufig bereits nach einem frischen Farbanstrich wieder im neuen Glanz – der Aufwand richtet sich dabei individuell nach dem Möbelstück.

Doch auch in der Modebranche ist das Prinzip seit einigen Jahren ein wichtiges Thema. Hier werden Materialien genutzt, die bereits im Umlauf sind wie beispielsweise Knöpfe, Reißverschlüsse oder Pailletten. Es gibt mittlerweile viele Modemarken, die ausschließlich Upcycling-Kleidung anbieten. 

Kleidung

Viele setzen darauf, ausschließlich Kleidungsstücke zu verkaufen, die entweder komplett oder zumindest teilweise aus recycelten Materialien bestehen. Außerdem bieten Unternehmen oftmals Sammelstellen für Altkleider an – als Dankeschön gibt es dann Rabatte oder andere Goodies.

Welche Materialien werden verwendet?

Der Plastikmüll, der sich zum Beispiel in den Flüssen und Meeren befindet, kann als Basis für synthetische Recyclinggarne genutzt werden. Im Bereich der Mode können beispielsweise beschädigte LKW-Planen, Kaffeesäcke, Segel, Zementsäcke oder ausgediente Anschnallgurte weiterverwendet werden. Unternehmen nutzen meist auch die bereits angesprochenen Sammelstellen, um an die Stoffe zu kommen. Eine andere Möglichkeit ist, bei Überproduktionen oder Farb- und Musterproben zuzuschlagen.

Die allseits bekannten Altkleidercontainer sind eine gute Option, um alte Kleidung upcyceln zu können. Dabei entscheidet die Qualität und der Anbieter, wo genau die Reise für die Klamotten hingeht. Entweder können sie aufbereitet und dann in Second Hand Shops verkauft werden. Wenn die Qualität nicht mehr ausreichend ist, dann wird häufig ein Teil zu neuem Garn verarbeitet.

10 Upcycling-Ideen für dich:

Fußball als Blumentopf
Tetrapack

Selbermachen gibt einfach ein gutes Gefühl. Wenn man dies dann auch aus Resten oder gar Müll herstellen kann, dann fühlt es sich noch besser an – glaub uns. Probiere es einfach einmal aus und schau, welches tolles Stück du zaubern kannst. Wir wünschen dir viel Spaß beim Testen.

10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Büro

Arbeitszimmer

Du arbeitest im Homeoffice oder verbringst viel Zeit an deinem Schreibtisch? Und du möchtest deinen Arbeitsplatz jetzt nachhaltiger gestalten? Dann wird dir dieser Blogbeitrag sicher dabei helfen! In unserer Haushaltsreihe haben wir bereits wichtige Tipps für mehr Nachhaltigkeit in der Küche, im Badezimmer sowie im Wohnzimmer gegeben. Heute widmen wir uns also ganz dem Thema “Nachhaltiges Büro”.

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Das Arbeiten im Homeoffice ist nachhaltiger – Wieso? Weniger Berufsverkehr, entfallende Anfahrten für Geschäftstermine und geringerer Energieverbrauch sind nur wenige von vielen positiven Aspekten. Ich zeige dir mit diesen 10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Büro, wie du dir Stück für Stück einen umweltfreundlichen Arbeitsplatz erschaffen kannst.

Das erwartet dich:

Tipp 1: Umweltbewusst drucken

Am besten kommt man erst gar nicht in die Situation etwas ausdrucken zu müssen. In manchen Berufen oder auch für wichtige Unterlagen muss der Drucker eben doch mal angeschaltet werden. 

Du kannst hier bereits bei der Wahl des Papiers darauf achten, nicht gebleichtes Recyclingpapier zu nutzen. Das kannst du am Siegel “Blauer Engel” erkennen. Damit wird garantiert, dass für die Produktion ausschließlich Altpapier verwendet wurde. Das spart eine Menge Wasser und Energie. Außerdem werden dadurch natürlich weniger Bäume gefällt. Wenn du nicht recyceltes Papier kaufst, dachte achte bitte darauf, dass es ein FSC-zertifiziertes Produkt ist.

Wenn das Gedruckte lediglich für deine Unterlagen oder nur als “Klatte” gedacht ist, dann überlege einfach vorher, ob die Rückseite eines bereits bedruckten Papiers ausreicht. Außerdem solltest du dir immer die Fragen stellen, ob ein Farbdruck wirklich notwendig ist – oftmals reichen auch die Graustufen. Ein weiterer Tipp ist die Einstellung “doppelseitig drucken”, denn dann verringert sich dein Papierverbrauch automatisch.

Papier

Auch beider Druckerfarbe kannst du einiges nachhaltiger gestalten, denn herkömmliche Druckerfarben enthalten oftmals Mineralöl. Es gibt allerdings für viele Druckermodelle verschiedene Alternativen, die beispielsweise auf Pflanzenbasis zurückgreifen. Außerdem kannst du auf Refill-Patronen zurückgreifen, um Müll und Kosten einzusparen.

Hier kommt noch ein Spezial-Tipp für alle, die sich noch näher mit diesem Thema beschäftigen möchten. Es gibt Programme, die verhindern, dass unnötige Abschnitte gedruckt werden. Mit dem “Green Cloud Printer” kann man beispielsweise Bereiche oder Seiten, die nicht gedruckt werden sollen, einfach auswählen. Es gibt auch eine sogenannte Tintensparoption, das schont unsere Umwelt und deinen Geldbeutel.

Tipp 2: Energieverbrauch beim Mailen und Surfen verringern

Das funktioniert? Ja, das funktioniert wirklich und ich zeige dir, wie du das umsetzen kannst:

Tipp 3: Hardware-Check

Bei deiner Geräteauswahl kannst du noch viel mehr Strom sparen. Laptops sind bereits auf einen niedrigeren Stromverbrauch ausgelegt als beispielsweise Desktop-PCs. Außerdem wird bei vielen mobilen Geräten ein Energiemanagementsystem mit Energiesparmodus implementiert. Sowohl den PC als auch den Laptop solltest du in den Ruhezustand versetzen, wenn du Arbeitspausen überbrücken möchtest. Allerdings sollte sich hier nach 15 Minuten automatisch der Sleepmodus einschalten. Zudem verbrauchen Bildschirmschoner sehr viel Energie, daher solltest du das deaktivieren. Ebenfalls solltest du die Helligkeit deines Bildschirms verringern – das ist nämlich auch für deinen Augen gesünder.

Wusstest du, dass der WLAN-Router einen enormen Stromverbrauch aufweist? Der Grund dafür ist, dass dieser rund um die Uhr läuft. Insgesamt gilt beim Kauf neuer Hardware: auf Umweltzeichen, Öko-Labels und Energieeffizienz achten.

Laptop

Tipp 4: Alle Geräte richtig ausschalten.

Der Standby-Modus verbraucht wirklich sehr viel Energie. Steckdosenleisten mit Abschaltautomatik sind eine super einfach Lösung, um gleichzeitig mehrere Geräte abzuschalten. Das Ausschalten gilt übrigens auch für das Licht oder dein Handy. Einfach mal abschalten und für einen Spaziergang raus in die frische Luft gehen.

Tipp 5: Alternative Suchmaschinen nutzen

Neben den herkömmlichen Suchmaschinen gibt es andere Anbieter, die etwas Gutes für unsere Umwelt tun. Daher möchte ich dir gerne “Panda Search” vorstellen. Das ist eine WWF-eigene Suchmaschine, bei der die Werbeeinahmen zur Hälfte an WWF-Projekte gespendet werden. So kannst du dir, die Suche als App oder Browserversion einrichten: Suchen und Gutes tun.

Suchleiste

Daneben gibt es auch die grüne Suchmaschine Ecosia. Für jede Suchanfrage wird Geld an Wiederaufforstung-Programme gespendet und für 45 Suchanfragen wird ein Baum gepflanzt.

Tipp 6: Ökostrom nutzen

Wenn man wirklich nachhaltig leben möchte, dann ist Strom aus fossilen Energieträgern wie Kohle, Gas oder Erdöl nicht zu empfehlen. Wenn du wechseln möchtest, dann achte dabei auf Ökostrom-Anbieter, die aktiv etwas zur Energiewende und zum Kohleausstieg beitragen. Außerdem erkennst du an den Labels “ok-power” und “Grüner Strom Label” Ökostrom. Der Wechsel zu Ökostrom dauert im Internet keine zehn Minuten. Utopia hat dazu einen hilfreichen Beitrag veröffentlicht: Stromanbieter wechseln.

Tipp 7: Energiesparlampen oder LEDs verwenden

LEDs verbrauchen im Vergleich zur alten Glühbirne weniger Strom! LED-Lampen haben zudem die längste Haltbarkeit und enthalten kein Quecksilber. Du solltest sie den Energiesparlampen sogar vorziehen.

Schreibtisch

Tipp 8: Richtig heizen und lüften

Mit dem richtigen Heizen lässt sich eine Menge Energie sparen. Deshalb solltest du auf Folgendes achten:

Besonders im Büro wird deine Konzentration gefragt, deshalb ist das richtige Lüften essentiell – und auch für das Klima ist es gut! Dauerhaftes Kipplüften ist dabei allerdings nicht die beste Wahl, korrektes Stoßlüften eignet sich eher. Du solltest also 3 bis 4 Mal am Tag dein Fenster komplett für 5 bis 10 Minuten öffnen. So kommt frische Luft und Sauerstoff in dein Arbeitszimmer – danach erledigen sich deine Aufgaben fast wie von selbst.

Tipp 9: nachhaltige Büroausstattung auswählen

Hier solltest du dann natürlich auf nachhaltige Materialien achten. Aber bereits vor dem Kauf, lohnt sich die Frage, ob du dieses oder jenes wirklich brauchst. Eine weitere umweltfreundliche Möglichkeit wäre, zu schauen, ob du das Büromaterial auch Second Hand oder wiederaufbereitet erwerben kannst. So kannst du ganz einfach gebrauchten Dingen, ein zweites Leben schenken.

Notizbücher

In folgenden Online-Shops kannst du dich nach nachhaltiger Büroausstattung umschauen:

Tipp 10: Gutes Raumklima erschaffen

Ich habe dir ja bereits deutlich gemacht, dass für deine Konzentration und Leistungsfähigkeit frische Luft sehr wichtig ist. Über das Lüften habe ich dir schon etwas erklärt. Aber auch Zimmerpflanzen wie z.B. Grünlilien oder Bogenhanf können die Raumluft in deinem Büro verbessern. Sie binden nämlich Staub und können gewisse Schadstoffe filtern. Außerdem erhöhen Pflanzen die Luftfeuchtigkeit. Für ein Büro eignen sich am besten größere und robuste Exemplare. Dazu zählen beispielsweise der Drachenbaum und der Baumfreund (Philodendron). Richtige Luftreiniger sind Efeu und das Einblatt.

Schreibtisch mit Pflanzen

Mit diesen 10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Büro wünsche ich dir nun viel Erfolg beim Gestalten deines Arbeitszimmers.

Zero Waste

Du hast bestimmt schon mal den Begriff “Zero Waste” gehört, oder nicht? Aber weißt du auch, was das genau ist? Wenn nicht, dann ist dieser Beitrag perfekt für dich geeignet – wir wollen dir erklären, was dahinter steckt, wie dieser Lifestyle genau funktioniert und wir haben dann noch ein paar Tipps für dich, wie genau du starten kannst, wenn du “Zero Waste” in deinen Alltag integrieren möchtest.

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Was genau ist Zero Waste? 

Übersetzt heißt Zero Waste: Null Müll. Damit ist gemeint, dass Menschen versuchen, so wenig Müll wie möglich zu produzieren bzw. sie recyceln alles, was recycelbar ist und führen diesen Müll zurück in den nachhaltigen Kreislauf. Hierbei geht es natürlich um die Reduzierung von Müll im eigenen Haushalt, im Büro oder wenn du unterwegs bist. 

Warum solltest du dich mit Zero Waste beschäftigen?

Wusstest du, dass der Durchschnittsdeutsche 2019 457 kg Haushaltsmüll wegwarf? Das ist mehr als ein Kilo Müll am Tag! Ganz schön viel, oder nicht? Und selbst, wenn man den Müll trennt, nur ein geringer Anteil davon kann wirklich recycelt werden. Der restliche Müll wird verbrannt, was der Umwelt schadet. Es müssen sogar Verbrennungsanlagen für unseren ganzen Müll gebaut werden, was noch mehr Ressourcen verbraucht! 

Deswegen bleibt die beste Alternative “Zero Waste” – also erst gar nicht so viel Müll entstehen zu lassen und somit Ressourcen zu sparen. Außerdem schützt man durch die Vermeidung giftiger Stoffe wie BPA, das in Plastik(-verpackungen) enthalten ist, zudem die eigene Gesundheit.

 

Du lebst auch wesentlich gesünder, wenn du dich für ein Leben mit weniger Müll entscheidest, denn du wirst weniger Fertigprodukte kaufen, da diese auch in Plastik verpackt sind – genauso verhält es sich mit Kosmetikprodukten, dort kannst du auf viele nachhaltige Alternativen umstellen. Damit du einige Ideen bekommst, wie du den Weg zu weniger Müll in deinem Haushalt schaffst, haben wir einige tolle Tipps für dich zusammengestellt.

Zero Waste in deinem Zuhause

Zero Waste Einkaufen und Konsum

Wenn du einkaufen gehst, kannst du zum Beispiel darauf achten, auf Plastik zu verzichten und wo es geht, verpackungsfrei einzukaufen. Das ist im klassischen Supermarkt natürlich nicht so einfach, aber, wenn du zum Beispiel einen Unverpackt-Laden in deiner Nähe hast, kannst du dort einkaufen gehen. Wir haben einen tollen Blogbeitrag zu “Unverpackt-Läden” erstellt, schau dort nach, ob es einen in deiner Nähe gibt.

Auch auf dem Wochenmarkt bekommst du Vieles unverpackt oder in Papiertüten. Ein Weg dorthin lohnt sich auf jeden Fall, denn dort bekommst du Gemüse und Obst aus der Region.

Beim Zero Waste-Prinzip ist es aber nicht nur wichtig, dass du deinen Konsum bei Lebensmitteln nachhaltiger gestaltest, sondern auch bei Kleidung oder Kosmetik. In Punkto Kosmetik geben wir dir gleich ein paar tolle Tipps, wie Zero Waste im Badezimmer gut klappen kann!

 

Bei der Kleidung lohnt es sich, zu schauen, ob man wirklich alles neu braucht. Du solltest dir jedes Mal, wenn du ein neues Kleidungsstück haben möchtest, überlegen, ob es sich nicht lohnt bei Secondhand-Läden oder Webseiten wie Vinted nachzuschauen. Dort wirst du in den meisten Fällen schnell fündig und gibst Kleidung ein zweites Leben!

Zero Waste im Badezimmer 

Für dein Badezimmer gibt es viele tolle Möglichkeiten, Zero Waste zu sein! Die Bambuszahnbürste oder die feste Seife sind nur zwei Beispiele davon.

Zum Abschminken kannst du zum Beispiel nachhaltige Wattepads und dann Mandelöl benutzen, das entfernt Make-Up schnell und zuverlässig.

Wir haben bereits einen Blogbeitrag “Badezimmer nachhaltiger gestalten” für dich zusammengestellt, dort kannst du dir ein paar tolle Tipps anschauen. Auch bei unseren Produkttests findest du zum Beispiel die “Duschbrocken” – ein nachhaltiges 2-in-1-Shampoo, dass du super easy mit auf Reisen nehmen kannst. 

Zero Waste in der Küche

Zero Waste in der Küche ist wirklich kinderleicht und du wirst merken, wie schnell so eine Veränderung von statten gehen kann. 

Ein paar Tipps möchten wir dir in diesem Beispiel an die Hand geben, dir aber auch hier unseren Beitrag “Nachhaltige Küche” empfehlen, dort findest du noch viele weiterführende Tipps. 

Du kannst zum Beispiel deine Lebensmittel in Gläsern lagern, anstatt in Plastikbehältern – denn Gläser machen im Regal optisch auch wirklich etwas her. Statt Aluminiumfolie nutze Wachstücher oder Lunchboxen wie die von Klean Kanteen zum Beispiel. 

Zudem heißt Zero Waste auch, dass du Lebensmittel komplett verbrauchst – also alle Reste verwertest! Dazu gibt es im Internet richtig tolle Tipps, was du aus angefangenen Lebensmitteln noch so zaubern kannst. 

Wenn du einen Teppich für dein Wohnzimmer haben möchtest, dann schau dort auch nach nachhaltigen Stoffen und achte beim Kauf auf das GoodWeave-Siegel. 

Zero Waste Trend: Selbst machen 

Der tatsächlich allerbeste Zero Waste Trend ist aber immer noch: Selbst machen! Du fragst dich bestimmt, was man denn im Rahmen von Zero Waste selbst produzieren könnte, daher möchten wir dir ein paar tolle Do-It-Yourself Tipps geben:

Deo selbst herstellen

Du kannst super leicht Deo selbst herstellen und musst es dir nicht in der Drogerie kaufen. Denn wusstest du, dass viele Rezepte für selbst gemachtes Deo Inhaltsstoffe wie Natron oder ätherische Öle enthalten? Diese Dinge hast du bestimmt zu Hause – wenn nicht, dann gibt es sie in jeder Apotheke oder Drogerie in Glasfläschen zu kaufen. 

Schau mal auf der Seite von smarticular vorbei – dort gibt es viele tolle Rezepte, um Deo selbst herzustellen und ein großes FAQ, wo alle deine Frage beantwortet werden!

Wasch- und Putzmittel selbst herstellen 

Natürlich kannst du auch Wasch- oder Putzmittel selbst herstellen! Auf Utopia findest du einen tollen Artikel, wie du ganz einfach Waschmittel herstellst und so die Umwelt schonst! 

Und wusstest du, dass du zum Putzen nur fünf verschiedene Zutaten brauchst, damit alles sauber wird? Es muss also nicht der teure Reiniger aus der Drogerie sein, denn aus diesen fünf Hausmitteln lässt sich fast jedes Putzmittel selbst machen: 

  1. Essig: wirkt antibakteriell und kalklösend
  2. Natron: ist desinfizierend, kalk- und fettlösend
  3. Soda: verstärkt die Reinigungswirkung
  4. Zitronensäure: wirkt entkalkend und reinigend
  5. Kernseife: reinigt zusätzlich

Die selbstgemachten Reiniger könnt ihr dann in eure alten Reinigerflaschen einfüllen oder neue Sprühflaschen aus Glas kaufen, diese könnt ihr dann immer wieder benutzen. 

Wenn ihr euch anschauen wollt, wie ihr verschiedene Reiniger herstellt, dann schaut bei gofeminin vorbei, dort sind verschiedene Reiniger und deren Herstellung toll aufgelistet!

Wir hoffen, dass dir dieser Beitrag gefallen hat und du ein paar tolle Tipps und Tricks, sowie Denkanstöße zum Thema Zero Waste mitnehmen konntest! 

Crowdfarming

Feld mit Traktor

Hast du schon einmal etwas von CrowdFarming® gehört? Wir sind vor Kurzem darauf gestoßen und finden das Konzept sowie die Vision dahinter beeindruckend. Das Prinzip verringert Lebensmittelverschwendung, fördert ländliche Regionen und unterstützt somit kleinere Farmer*innen. Daher möchten wir dir im heutigen Blogartikel gerne mehr darüber erzählen.

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Was steckt eigentlich hinter Crowdfarming?

2017 haben die Brüder Gabriel und Gonzalo Úrculo gemeinsam mit Juliette Simonin und Moises Calviño crowdfarming.com gegründet. Dem Prinzip liegt eine Gemeinschaft von Menschen und Landwirtschaft zugrunde. Die Gründer bieten Farmer*innen 4 wichtige Dienstleistungen an: Sie stellen mit ihrer Internetseite eine Plattform, auf der die jeweiligen Produkte angeboten werden können. Zudem organisieren sie die Logistik für den Transport der Pakete. Die Betreuung der Kunden, den sogenannten “CrowdFarmern”, und die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen die Gründer ebenfalls. Folgende Produkte kannst du über diese Internetseite kaufen:

Die Vision ist es, die Umweltbelastung zu verringern und die Welt damit ein Stück besser zu machen. Wie das Unternehmen dies erreichen möchte? Durch den Direktverkauf der Lebensmittel können Zwischenhändler umgangen werden. Erzeuger*innen erzielen bessere Preise durch individuelle und freie Preisgestaltung. Es sollen bessere Arbeitsplätze und Bedingungen geschaffen werden. Die Patenschaften verhindern unnötige Lebensmittelverschwendung.

Korb mit Gemüse und Obst

Wie funktioniert Crowdfarming?

Verschiedene Farmer*innen aus Europa können ihre Erzeugnisse auf der Internetseite anbieten. Sie bestimmen dabei den Preis, wie bereits angedeutet, frei und individuell. Dadurch stellt das Unternehmen sicher, dass die Farmer*innen fair bezahlt werden. Möglichkeiten, die du dann als Kunde hast, sind eine Adoption und/oder eine Kiste zu kaufen. Allgemein findest du auf der Internetseite zu jedem Angebot folgende Informationen:

  • Was adoptiert/kauft man?
  • Was erhält man? (z. B. die Menge)
  • Wann erhält man es? (voraussichtlicher Liefertermin)
  • Informationen zum/zur Farmer*in und der Plantage/Farm
Adoption

Du kannst beispielsweise ein Stück Kartoffelacker adoptieren und erhältst die Ernte von diesem Feld zu einem festgelegten Preis. Die Größe und somit die Ernte legt jede*r Farmer*in eigenständig fest. Neben einer Adoptionsurkunde wird dir sogar ein Bild von deinem Acker geschickt. Das funktioniert übrigens genauso bei Bäumen, die du ebenfalls adoptieren kannst. Die Bauern können so entsprechend der Nachfrage agieren und überschüssige Ernte wird vermieden. Besonderes Highlight: Du kannst die Plantage oder den Betrieb besuchen! Nachdem du die Ernte erhalten kannst, hast du die Möglichkeit die Adoption weiterzuführen oder zu beenden.

Kiste kaufen

Wenn du nicht direkt etwas adoptieren möchtest, dann kannst du Kisten mit saisonalen Produkten kaufen. Auch hier wird ein fairer Preis für die Ernte gewährleistet. Du erhältst die Ware direkt von der Farm oder der Plantage ohne einen Zwischenhändler. Wie viel in der jeweiligen Kiste enthalten sein wird, bestimmt der/die Erzeuger*in. So kannst du beispielsweise Avocados oder Orangen bestellen.

Die Vorteile auf einen Blick:

Orangenplantage

Tropische Bio-Früchte in Europa – Das funktioniert?

Dank einiger Bauern aus Europa ist es tatsächlich möglich, sodass du diese Früchte auch über CrowdFarming® kaufen kannst. Diese Produkte sind “tropiterranean” (eine Kombination aus tropisch und mediterran). Es sind also Früchte, die an der Mittelmeerküste wachsen. Viele Europäer*innen lieben diese Lebensmittel, doch meist legen sie einen weiten Weg mit Schiff oder Flugzeug zurück. Früchte werden also weit vor dem Verzehr geerntet und in Kühlkammern transportiert. Folglich verringert das die Qualität und erhöht die CO2 Produktion.

Auf crowdfarming.com erfährst du im Blog mehr über solch spannende Themen. Du kannst dort vorbeischauen und mehr über das Thema “Tropische Bio-Früchte in Europa” lesen.

Wohnzimmer nachhaltig einrichten