Unverpackt-Läden

Einkaufen gehen ohne einen riesigen Berg aus Verpackungsmüll zu produzieren – geht das? Ja! Durch Unverpackt-Läden ist das seit einigen Jahren möglich. Was eigentlich genau dahinter steckt und wo du in deiner Nähe einen solchen Laden finden kannst, erfährst du hier in diesem Blogbeitrag.

Das erwartet dich

Was ist ein Unverpackt-Laden?

Du findest in Unverpackt-Läden all das, was auch ein Lebensmittelhändler anbietet. Das Sortiment umfasst Obst, Gemüse, Nudeln, Kaffee, Reis, Hygieneartikel und vieles mehr. Doch eine Sache wirst du hier nicht finden: Plastik! Weder in Form von Plastiktüten noch als PET-Verpackungen.

Die Ware wird meist “offen” oder in Form von wiederverwendbaren Behältern angeboten. In fast allen Läden werden die Lebensmittel häufig in sogenannten “Bulk Bins” aufbewahrt, das sind an einer Wand montierte Spender. So kannst du dir deine benötigte Menge selbst in eigene Gefäßen abfüllen und nach Hause transportieren. Gewürze und Kräuter werden meist in großen Gläsern angeboten. Essig und Öl kannst du dir aus großen Kanistern oder Flaschen in kleinere Flaschen abfüllen. Eier solltest du am besten in selbst mitgebrachten Kartons und Käse beispielsweise in Papier verpacken. Vor deinem Einkauf wird das Eigengewicht der Gefäße ermittelt, welches am Ende nicht mit einberechnet wird. Welche Behältnisse sich für einen Einkauf besonders anbieten, erfährst du weiter unten.

Unverpackt-Läden setzen außerdem auf regionale Produkte, um die Umweltbelastung weiter zu reduzieren. In Deutschland unterliegen die Geschäfte den gleichen strengen Hygienevorschriften wie ein “normaler” Lebensmittelhändler. Hier musst du also keine Abstriche befürchten.

Wieso ist es so wichtig?

Die Lebensmittelindustrie setzt aufgrund der Hygiene und Frische häufig auf abgepackte Waren. Hersteller fürchten, dass ihre Waren sonst beschädigt werden oder leicht verderben könnten. So fällt dem Konsument natürlich der Transport leichter, doch oft werden die Verpackungen innerhalb kürzester Zeit weggeworfen. Häufig dienen sie allerdings weder dem Frischeschutz noch der Hygiene, sondern werten lediglich die optische Erscheinung eines Produktes auf.

Einwegverpackungen bestehen zumeist aus Plastik. Der Kunststoff bietet absolute Stabilität und kann günstig produziert werden. Größtenteils können diese Verpackungen recycelt werden, aber schaut man sich die Realität an, dann geschieht es viel zu selten. Das Ergebnis ist, dass der Müll verbrannt wird. Das bringt natürlich viele Folgen mit sich, die wir dir hier kurz aufzeigen möchten.

In unseren Meeren gibt es unfassbar viel Plastik. Jährlich sterben unzählige Tiere an verschluckten Plastikteilen oder verfangen sich in Kunststofffasern oder Getränkehaltern. Plastik benötigt mehrere 100 Jahre bis zum vollständigen Verrotten. Dabei zerfällt es in immer kleiner werdende Stückchen: dem Mikroplastik. Dieses gelangt durch die Erde in die Pflanzen, in Tiere und letztlich auch in den Menschen.

Die Vorteile eines Unverpackt-Ladens liegen also auf der Hand:

Umweltschutz

Du sparst Plastikverpackungen, die unter hohem Energieaufwand produziert werden müssten. Für die Herstellung wird Erdöl benötigt, das knapp ist und dessen Abbau schmutzig ist. Außerdem legen Unverpackt-Läden einen besonderen Wert auf regional erzeugte Produkte. Du unterstützt also die regionale Landwirtschaft und durch kurze Transportwege schonst du die Umwelt.

Reduzierung der Lebensmittelverschwendung

Du kaufst nur die wirklich benötigte Menge. Jeder kennt diesen Moment im Supermarkt, wenn man ein neues Produkt testen will und gar keine 500g-Packung benötigt. Letztlich kauft man sie, weil man es ja austesten möchte. In einem Unverpackt-Laden kannst du selbst Mengen unter 100g kaufen. So landet nur das Nötigste in deinen Einkaufskorb und du musst keine Lebensmittel wegwerfen.

Schadstoffarme Ware

Häufig bieten Unverpackt-Läden ausschließlich Bio-Waren an. Bei den nachhaltigen Laden-Konzepten setzen Gründer/innen häufig auf Lebensmittel aus biologischem und/oder regionalem Anbau. So kannst du Ware kaufen, die nicht mit chemischen Dünge- und Pflanzenschutzmitteln in Kontakt gekommen sind. Das spiegelt sich natürlich besonders im intensiven Geschmack wieder.

Ein weiterer Punkt ist, dass durch plastikfreies Einkaufen keine Mikroplastik-Partikel in deinen Körper gelangen können. Durch die Berührung von Lebensmittel und Kunststoffverpackung würden sich diese sonst festsetzen. Plastik kann auch den Geschmack eines Produktes beeinflussen. So kann es beispielsweise beim Wasser in Plastikflaschen dazu kommen, dass sich “Acetaldehyd” auf das Getränk abfärbt und einen süßlichen Geschmack hinterlässt.

Karte mit Unverpackt-Läden in deiner Nähe

Ketten

Es gibt zudem auch Ketten, wo du lose Lebensmittel kaufen kannst. Wir haben dir hier einmal die wichtigsten aufgelistet:

  • Basic Bio – eine Bioladen-Kette mit Unverpackt-Abteilungen in den Filialen 
  • Ebl Naturkost – Mitnahme von eigenen Gefäßen für Fleisch und Käse erlaubt
  • Denn’s Biomarkt – loses Obst und Gemüse, Wurst und Käse in eigenen Behältern
  • Edeka – Filialen mit unverpackten Trockenwaren, Nüssen, Tee; Mitnahme eigener Gefäße für Fleisch und Käse erlaubt
  • Vom Fass – Essig, Öl & Spirituosen
  • Wajos – Essig, Öl & Spirituosen 
  • Oil & Vinegar – Essig, Öl & Spirituosen
  • Gepp’s – Essig, Öl & Spirituosen
  • Lush – feste Shampooseife und andere vegane & palmölfreie Seifen

Tipps für den Einkauf

Wichtig für diesen Einkauf ist eine gute Planung! Supermärkte gibt es an jeder Ecke, doch Unverpackt-Läden leider nicht. Jeder Einkauf sollte daher gut vorbereitet sein, um Engpässe im eigenen Küchenregal zu vermeiden. Außerdem ist es besonders für “Anfänger” ein ungewohntes Einkaufserlebnis. Daher haben wir dir hier unsere 6 wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Tipp 1: Führe eine Inventarliste

Eine Liste über deine gängigen Lebensmittel kann dir bei der Planung sehr helfen. Diese kannst du ständig aktualisieren und anpassen. So siehst du schnell, welche Produkte dir fehlen und aufgefüllt werden müssen. Besonders clever ist eine digitale Liste, so kannst du auch unterwegs darauf zugreifen.

Tipp 2: Informiere dich über die Unverpackt-Läden in deiner Nähe

Es ist sinnvoll sich im Vorwege über das Sortiment und die Öffnungszeiten zu informieren. Nicht alle Läden bieten dieselben Produkte an. Viele Inhaber/innen erzählen mehr darüber auf ihrer Internetseite oder auf ihren Social Media Kanälen.

Tipp 3: Erstelle Essenspläne

Diese können dir beim Schreiben von Einkaufslisten sehr helfen. Du kaufst dann auch nur das, was du in der nächsten Zeit wirklich benötigst. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Außerdem kannst du deinen Essensplan mit dem Sortiment des Unverpackt-Ladens abgleichen. So kannst du ebenfalls die Anzahl der benötigten Behältnisse mit deinem geplanten Einkauf abstimmen.

Tipp 4: Bringe deine eigenen Behälter und Beutel mit

Wie bereits erwähnt ist es für deinen Einkauf sinnvoll, eigene Behältnisse mitzubringen. Einige Unverpackt-Läden stellen allerdings auch Alternativen für dich zur Verfügung. Glasbehälter sind nicht immer die beste Wahl, da sie schwer und unhandlich im Transport sind. Daher eignen sich besonders für Trockenwaren (Nudeln, Reis, usw.) am besten Stoffbeutel oder Edelstahldosen. Dann solltest du zuhause deine Lebensmittel allerdings in Glasbehälter umfüllen. Zum Schutz sollten die Gefäße ebenfalls luftdicht verschlossen sein.

Tipp 5: Behältnisse vor der Befüllung abwiegen

In vielen Unverpackt-Läden findest du an der Eingangstür eine Waage, um eure Gefäße zu wiegen. Wir empfehlen dir bei deinem ersten Besuch Mitarbeiter/innen um Hilfe zu bitten. Sie können euch das System am besten erklären. Das musst du nicht bei jedem Einkauf machen, denn du kannst das Leergewicht einfach auf deine Behältnisse schreiben.

Tipp 6: Plane für den ersten Besuch Zeit ein

Besonders als Neuling kann der erste Besuch einige Zeit in Anspruch nehmen. Mitarbeiter/innen werden dir bei allen Anliegen helfen können, also frag sie einfach. Das Befüllen der Behälter wird sicherlich anfangs noch ungewohnt sein, doch die Routine stellt sich schnell ein.

Diese Behältnisse empfehlen wir dir

Stoffbeutel

Nüsse, Haferflocken, Hülsenfrüchte, getrocknete Früchte, Brot oder lose Seife

Wäschenetze

loses Obst und Gemüse

Gläser

„nasse“ Sachen wie Oliven, Antipasti, Tofu, Käse oder Bratlinge

Tee- oder Kaffeedosen

Kaffee und Tee

Einkaufstasche oder -korb

Einkäufe nach Hause transportieren

Wie bekommen Unverpackt-Läden ihre Ware?

Das haben wir uns auch immer gefragt, daher haben wir für dich etwas recherchiert. Zwei Dinge können wir bereits zu Beginn sagen. Um europäische Hygienevorschriften einzuhalten, darf man die Ware nicht komplett lose transportieren. Die Warenanlieferung der Unverpackt-Läden hängt von der jeweiligen Organisation ab. Es gibt allerdings grundlegende Aspekte, die auf fast alle Läden zutreffen.

Viele verpackungsfreie Läden arbeiten, wie bereits erwähnt, mit regionalen Erzeugern zusammen. Die bringen häufig das Obst und Gemüse mehrmals die Woche lose in offenen Transportboxen. Diese Kisten werden dann bei der nächsten Lieferung einfach wieder abgegeben. Hersteller transportieren auch Flüssigprodukte wie Öl oder Essig in Kanistern, die nach der Entleerung wieder zurückgegeben werden. Bei Trockenprodukten greifen Unverpackt-Läden auf große Gebinde von 25 kg oder mehr zurück. Bestenfalls liefern die Hersteller diese dann in großen Transportboxen oder Papiersäcken an.

Ist der verpackungsfreie Einkauf wirklich teurer?

Diese Diskussion wird in Bezug auf Unverpackt-Läden immer wieder geführt. Wir sagen dir direkt vorab: Eine allgemeingültige Antwort kann man darauf nicht geben. Es hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wir möchten dir das gerne etwas genauer erläutern.

Es kann sein, dass ein Produkt im verpackungsfreien Laden günstiger ist als im Supermarkt. Aber auch genau das Gegenteil kann der Fall sein. Das kann zum einen an besseren Konditionen mit dem Lieferanten liegen. Zum anderen gibt es ja keine festgelegten Preise für bestimmte Lebensmittel.

Ein weiterer Aspekt ist, dass es in Unverpackt-Läden häufig Bio-Produkte gibt. Die sind natürlich verglichen mit “normalen” Lebensmitteln aus dem Supermarkt teurer. Du bezahlst hier die gute Qualität, den pestizid-freien Anbau und die Regionalität des Produktes. Zu beachten gilt es außerdem, dass du außergewöhnliche Lebensmittel meist gar nicht in einem Supermarkt finden wirst. 

Im Durchschnitt ist der Einkauf etwas teurer als in einem herkömmlichen Supermarkt. Der Unverpackt-Laden verzeichnet in der Regel weniger Kundschaft und kauft auch kleinere Mengen bei lokalen Erzeugern. All das wirkt sich natürlich auf die Höhe des Preises aus.

Du musst nicht deinen gesamten Monatseinkauf in einem Unverpackt-Laden erledigen. Es ist aber eine Möglichkeit, um den Verpackungsmüll zu reduzieren und unsere Umwelt so zu schützen. Die Einkaufs-Routine von heute auf morgen umzustellen, sollte nicht dein Ziel sein. Denn das ist nicht möglich. Probiere diese Alternative einfach einmal aus und taste dich langsam an das verpackungsfreie Einkaufen ran. In unserem Blogbeitrag “nachhhaltiger Wocheneinkauf” findest du weitere Inspirationen, wenn du neben Unverpackt-Läden vielleicht etwas anderes austesten möchtest. Teile gerne diesen Beitrag oder die Karte, um noch mehr Menschen von diesem tollen Trend zu erzählen!

Buchtipp “Der neunte Arm des Oktopus”

In dieser Themenreihe möchten wir euch Büchertipps vorstellen, die etwas mit den Themen “Umwelt” und “Nachhaltigkeit” zu tun haben. Wir hoffen, dass wir euch mit diesen Buchtipps begeistern können, euch vielleicht neue Denkanstöße geben können, was wir alle für unsere Umwelt tun können oder euch einfach ein spannendes und schönes Leseerlebnis bescheren können!

Werbung/Rezensionsexemplar

Buchtipp: Der neunte Arm des Oktopus von Dirk Rossmann

Zunächst möchte ich dir die Frage beantworten, worum es in diesem Buch geht: 

“Eine Klima-Allianz – unsere letzte Chance?

Der Klimawandel – eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes steht uns bevor. Verändert unsere Erde. Verändert unser aller Leben. Das Fiasko scheint unaufhaltsam. Bis die drei Supermächte China, Russland und die USA einen radikalen Weg einschlagen. Doch wird diese starke Klima-Allianz das Ruder noch herumreißen?

Die Maßnahmen der Allianz greifen gravierend in das Leben der Menschen ein, und nicht jeder will diese neue Wirklichkeit kampflos akzeptieren. Alle Mittel sind den Gegnern recht, um ihre ökonomischen und machtpolitischen Interessen zu verteidigen. Die Situation spitzt sich dramatisch zu, und plötzlich liegt das Schicksal der Erde in den Händen eines schüchternen Kochs und einer unscheinbaren Geheimagentin.” – Klappentext, Thalia

Meine Meinung zum Buch – Und warum es ein Buchtipp ist!

Hast du dich auch kurz gefragt, ob Dirk Rossmann etwas mit den Drogerie Filialen Rossmann zu tun? Gut, denn Dirk Rossmann ist der Gründer und Geschäftsführer der inhabergeführten Drogeriemarktkette Rossmann. Schon seit Jahren setzt er sich für den Umweltschutz und unseren Planeten ein. Deshalb ist dieses Buch auch in aller Munde gewesen, hat sogar Fernsehwerbung gehabt (ein Novum für Bücher – FunFact: Nicht mal Deutschlands erfolgreichster Thriller Autor Sebastian Fitzek bekommt Fernsehwerbung) und hat sich zum Buchtipp entwickelt. 

Und so kam ihm die Idee für “Der neunte Arm des Oktopus” – ein Thriller, der einen wirklich spannenden Grundsatz verfolgt, sich literarisch jedoch auf einem einfachen, gängigen Niveau bewegt. Kerngedanke des Buches ist die sogenannte Klima Allianz, in der die Regierungschef verschiedener Länder und Kontinente zusammenarbeiten wollen, um unseren Planeten vor der Klimakrise zu retten. 

Diese Idee ist ohne Frage ziemlich genial und auch sehr gut ausgearbeitet, generell sind die Informationen in diesem Roman vielfältig und spannend. Jedoch muss sich die Erzählkunst erstmal finden. Zu Beginn wirkt die Geschichte noch etwas “durcheinander” und es dauert ein wenig, bis man sich darin zurecht findet. Gerade bei den Hauptcharakteren dauert es ein bisschen, bis man ein Gefühl für sie – ihre Motivationen und Ziele – bekommt.

Spannendes Buch zum Klimaschutz – mit einem eher nüchternen Schreibstil 

Dann jedoch nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf und man lernt einige spannende Dinge über den Klimaschutz, mögliche Klimaallianzen und die wichtigste Frage: Wie retten wir unseren Planeten? Die Kapitel im Buch sind recht kurz, was eine konstante Spannung aufkommen lässt, jedoch muss man sich beim Lesen wirklich konzentrieren, da wir immer wieder innerhalb der Handlung und auch der Zeit springen. Wir haben Abschnitte im Jahr 2100, in der die Welt schon eine ausgewogene Klimapolitik hat und durch die Abschnitte in der Gegenwart wird erklärt, wie steinig der Weg bis dahin wirklich war. Das Buch ist als “Thriller” gekennzeichnet, was ich persönlich nicht so annehmen würde. Es ist eher eine “Erzählung” mit Spannungselement, was auch daran liegt, dass die Protagonisten eher “Mittel zum Zweck” sind. 

Zum Ende hin jedoch zieht die Handlung ziemlich an, Ereignisse überschlagen sich und der Weg, den dieses Buch gehen will, ist sehr klar definiert. Die spannende Prämisse des Buches regt zum Nachdenken an und wenn man über den Klimawandel und unseren Planeten nachdenken möchte, aber trotzdem eine interessante Lektüre und kein Sachbuch lesen möchte, ist dieses Buch genau die richtige Entscheidung. Auch wenn es vielleicht für erfahrene Literaturfans einige Kritikpunkte gibt, allein die Wichtigkeit des Themas machen dieses Buch zu einem absoluten Must-Read, weil jeder von uns sich mit der Klimakrise auf die eine oder andere Art beschäftigen sollte. 

Ich hoffe, dieser Buchtipp hat euch gefallen. Als nächstes möchte ich euch “Zero Waste Küche” von Sophie Hoffmann vorstellen – schaut hier vorbei. 

Produkttest “ReHats”

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Nachhaltige Headwear? Darunter kannst du dir nicht wirklich etwas vorstellen? Kein Problem! Schau dir einfach unseren Produkttest von “ReHats” an – einer nachhaltigen Modemarke aus Berlin!

Individuelle Headwear

Habt ihr schon mal über nachhaltige Caps und Mützen nachgedacht? Noch nicht? Dann wird es Zeit, dass ihr ReHats kennenlernt! Diese geniale Firma aus Berlin produziert nicht nur stylische Caps, sondern sind auch noch nachhaltig und extrem trendy.

Jedes Stück bei ReHats ist ein Unikat, welches aus aufbereiteter Arbeitskleidung, Kaffeesäcken oder Kleidung besteht, die sonst weggeworfen worden wären. Damit ist Rehats das erste Headwear Label, das ausschließlich nachhaltige Materialien einsetzt. Upcycling ist das Mantra von ReHats, denn es werden hochwertige Materialien wiederverwendet, anstatt ihren Lebenszyklus zu früh zu beenden. Was wir noch besonders cool finden, ist das ReHats für jeden verkauften Hut drei Bäume über ihren Partner “Eden Reforestation Project” pflanzen.

“Jedes Stück ein Unikat, jedes Material mit seiner eigenen Geschichte. Nachhaltig, stylisch und fair.”
ReHats Berlin

Eden Reforestation Project 

Über diese gemeinnützige NGO aus Amerika möchten wir dir auch noch etwas erzählen, denn wir finden es super wichtig, dass die Umwelt bei der Produktion von Mode geschützt wird und Unternehmen ihr etwas zurückgeben. 

Das Eden Reforestation Project hat unter der Einbindung der lokalen Bevölkerung seit 2006 bereits mehr als 250 Millionen Bäume gepflanzt. Neben den positiven Umwelteffekten wird durch ausgeklügelte Konzepte und Monitoring auch aktiv Armut bekämpft. Die Pflanzaktionen finden durch sorgfältig ausgewählte Initiativen vor allem in Ländern statt, die besonders vom Klimawandel betroffen sind, von Kenya über Madagascar bis nach Haiti. 

Verschiedene Kollektionen und tolle Kooperationen

ReHats achtet bei der Produktion und Qualität ihrer Hüte und Mützen auf faire Herstellung. Sie arbeiten mit Hütemachern – auch heute noch ein Traditionsberuf – in dritter Generation in Polen zusammen. Hier werden ihre Hüte und Mützen mit viel Liebe zum Detail und in höchster Qualität auf traditionellen Maschinen gefertigt. So wie es sein sollte.

ReHats verfügt über verschiedene Kollektionen von COFFEE2GO aus alten Kaffeesäcken bis hin zu GEWERKSCHAFT. Letztere gibt es seit 2019 und wird aus gebrauchter Arbeitskleidung hergestellt. GOLDRAUSCH besteht aus alten Jeansstoffen – egal, ob Hose oder Jacke – jedes Teil wird wiederverwertet. Und dann gibt es noch die EISZEIT Kollektion – verschieden farbige Beanies, die aus recycelter Baumwolle hergestellt werden. Wie du siehst, ist bei ReHats für jeden etwas dabei. 

Zudem kooperiert ReHats mit einer Einrichtung der Berliner Stadtmission: Textilhafen Berlin. Diese gemeinnützige Sortier- und Weiterverwertungseinrichtung erhält jede Woche bis zu 10 Tonnen Kleiderspenden, von denen jedoch nur ein Bruchteil direkt weiterverwendet werden kann, da sich ein Großteil nicht für die Weitergabe an die Kleiderkammern eignet. Solche Textilien erhalten durch ReHats ein zweites Leben als Hut oder Mütze. Das Upcycling trägt so zu einer ganzheitlichen und nachhaltigen Nutzung von Kleiderspenden bei. Der Erlös kommt den gemeinnützigen Projekten der Stadtmission zu Gute.

Fakten-Check: ReHats

Nun wollen wir zum Abschluss einmal alle Fakten zu ReHats checken, bevor unser Test folgt: 

Unser Test 

Wir – Anna und Christin – haben jeweils eine Cap und eine Mütze von ReHats getestet und möchten euch diese nun vorstellen, damit ihr die Marke noch besser kennenlernt. 

Anna´s Test der Cap 

Ich habe die Basecap Billy the Cap von ReHats bekommen und diese mit in unseren Urlaub genommen, um sie dort ausgiebig zu testen. Zunächst war ich sehr begeistert davon, wie schnell die Sachen von ReHats bei uns angekommen sind, die Ware war gut und sicher verpackt. Ich habe die Basecap in Größe S/M bekommen und sie passt wirklich gut. Ich musste lediglich das Klettband hinten etwas enger machen, dann saß die Cap super auf meinem Kopf. Das Material der Cap ist extrem schick, ich mag den Jeansstoff wirklich sehr gerne. Das Beste daran ist natürlich, dass die Jeansstoffe, welche zur Herstellung benötigt werden über den Textilhafen der Berliner Stadtmission bezogen werden. So wird alten Stoffen ein neues Leben eingehaucht. 

Was ich ebenso besonders schick finde, ist das Innenfutter der Basecap! Es ist mit einem bunten Muster verziert und besteht aus (ungebrauchten) Rohstoffen der Modeindustrie. Die Cap hat einen außerordentlich guten Tragekomfort und fühlt sich wirklich gut an. Den Jeansstoff finde ist super stylisch und die Cap hat im Urlaub meinen Kopf zuverlässig vor Sonne geschützt, sowie bei Wind und Wetter auf meinem Kopf gehalten. Ich bin wirklich sehr begeistert von der Cap und werde sie in allen weiteren Urlauben und bei uns im Sommer auf jeden Fall tragen.

Billy the Cap kostet 55,90 Euro und ist damit natürlich etwas teurer als normale Basecaps, jedoch kann es auf jeden Fall mit den “Marken”-Caps mithalten, die sich auch in diesem Preissegment bewegen. Allein der Faktoren Nachhaltigkeit, die individuelle Produktion sowie die Tatsache, dass man ein absolutes Unikat auf dem Kopf trägt, sprechen für ReHats! Deswegen finde ich den Preis sehr gerechtfertigt und würde sofort eine weitere Cap oder Mütze von ReHats kaufen.

Christin´s Test der Mütze

Ich durfte die Mütze Alaska testen und möchte dir jetzt ein bisschen mehr über darüber erzählen. Die Beanie wird in Europa aus recycelten Baumwollklamotten hergestellt. Das Doppelgewebe und die breite Krempe sind charakteristisch für die Kollektion EISZEIT und macht die Mütze so zu einem super Begleiter durch den Winter. Für die Herstellung wird recyceltes Garn genutzt, das nicht gefärbt wird und so bis zu 850 Liter Wasser gegenüber herkömmlichen Mützen einspart. 

Durch den Recycling-Prozess ist die Beanie griffig, aber trotzdem auch sehr weich. Das hat aber auch einen entscheidenden Vorteil: Die Mütze rutscht so nämlich beim Tragen nicht hin und her. “Alaska” gibt es nur in einer Einheitsgröße, doch das Material ist sehr elastisch und passt sich so der eigenen Kopfform an. Der dicke Stoff hat meinen Kopf wirklich sehr warm gehalten. Ich hatte aber kein Gefühl von aufgestauter Hitze – das finde ich bei Wintermützen super wichtig. Meine Ohren wurden aufgrund der breiten Krempe definitiv nicht kalt. Neben der Funktionalität hat mich natürlich auch das Aussehen überzeugt. Die Farbkombinationen der Kollektion finde ich sehr schön, man findet einfach für jedes Modell ein passendes Outfit.  

Elkline

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Elkline – eine nachhaltige Outdoor-Marke, die clevere und langlebige Kleidung herstellt. Für das Unternehmen aus Hamburg sind Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung wichtige Aspekte ihrer Arbeit. Wir berichten dir hier, welche Werte für Elkline bedeutend sind und was genau eigentlich das Carelabel ist.

Wie kam es zur Gründung?

Die Vision von Elkline startete im Jahr 1999. Man wollte die Kreativität ausleben und einfach “Klamotten machen”. Diese Idee entwickelte sich dann in den vergangenen Jahren zu einer Outdoor-Marke für die ganze Familie. Zum Portfolio zählen unter anderem Pullover, Hosen, Shirts oder Jacken, wie beispielsweise der Klassiker von Elkline: “APRES SKI”.

Welche Vision verfolgt das Unternehmen?

Das Unternehmen setzt auf langlebige und funktionale Kleidung. Sie übernehmen dabei Verantwortung gegenüber den Menschen und der Natur, woraus sich die grundlegenden Werte von Elkline ableiten:

Zuverlässigkeit – Transparente Prozesse sowie ein hoher Qualitätsanspruch im Produktdesign und Kundenservice

Bewusstsein – Ganzheitliche Betrachtung des Lebens und gesellschaftliche Verantwortung

Entdeckungsfreude – Nutzen von unentdeckten Chancen und Möglichkeiten

Offenheit – Positives Gegenübertreten bei neuen Herausforderungen und Veränderungen

Was zeichnet Elkline aus?

Produktverantwortung

Die Marke setzt bei ihrer Mode auf verschiedene nachhaltige Materialien und branchenspezifische Zertifizierungen. Elkline entwickelte beispielsweise Rainshells mit den nachhaltigen Laminaten des deutschen Markenherstellers Sympatex®. Die Regenjacken bestehen somit aus Membranen, die zu 100% recycelbar und klimaneutral sind.

Zudem sind die meisten Funktionsmaterialien nach dem bluesign® Standard zertifiziert. Elkline erfüllt außerdem die GOTS Richtlinien. Dieser “Global Organic Textil Standard” deckt die Herstellung, Konfektion, Verpackung, Kennzeichnung, den Handel und den Vertrieb aller Textilien ab.

Wann immer es möglich ist, wird bei der Produktion der Kleidung Bio-Baumwolle eingesetzt. Andere nachhaltige Materialien, die bei der Herstellung einzelner Kleidungsstücke verwendet werden, sind: Tencel™-Lyocell Fasern, Hanf-Fasern, Bambus-Viskose-Fasern oder Leinen-Fasern.

Die in der Kunststoff-Herstellung anfallenden Materialreste können gemeinsam mit anderen Abfällen, wie beispielsweise PET-Flaschen, wiederverwendet werden. Diese gewonnenen Polyester-Garne nutzt Elkline für ihre Jacken und Fleece.

Soziale Verantwortung

Für das Unternehmen sind faire Arbeitsbedingungen bei ihren Partnern eine Mindestanforderung. In erster Linie setzen sie auf europäische Produktionsstandorte, lassen ihre Kleidung zusätzlich aber auch in der ganzen Welt produzieren. So erzielen sie neben der Stärkung der dortigen Wirtschaft auch die Sicherung von Arbeitsplätzen. Elkline hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Herstellungsländern zu verbessern.

Als Mitglied im “Bündnis für nachhaltige Textilien” fordern sie faire Arbeitsbedingungen. Ebenfalls möchten sie die Lieferketten für jeden transparent aufzeigen. Wie Elkline dies umsetzt, erfährst du weiter unten im Text. Wenn du noch mehr darüber erfahren möchtest, dann klicke einfach hier.

Ökologische Verantwortung

Dieser Aspekt bezieht sich sowohl auf die Materialauswahl und die Beschaffungswege als auch auf die Vorprodukte. Sie spenden Altware an soziale Einrichtungen oder recyceln Reklamationsware, die nicht mehr für den Verkauf verwendet werden kann. Elkline versendet über DHL GoGreen und setzt auch in den eigenen Räumlichkeiten auf Ökostrom aus nachwachsenden Ressourcen. Genauere Details zu diesem Aspekt findest du hier.

Gesellschaftliche Verantwortung

Das Team des Hamburger Modelabels engagiert sich in verschiedenen Projekten, wie zum Beispiel zuletzt bei der Unterstützung des KULT-SH Projektes für krebskranke Kinder. Elkline fördert ebenso die Agrarwirtschaft und den Schulbau in der ganzen Welt.

Ein weiterer Aspekt ihrer gesellschaftlichen Verantwortung umfasst die Förderung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sie durch Fortbildungen oder Praktika unterstützen. Elkline ist außerdem Mitgründer von VisionsWald und setzt sich so für eine zertifizierte CO2-Kompensation ein.

Bei Elkline findest du gewachste Hosen und Jacken, die mit einer erneuerbaren Wachsschicht vor Regen und Schmutz schützen. Für jedes verkaufte Kleidungsstück unterstützt das Unternehmen die Aktion Bienenretter mit 5 Euro. Diese Spende kommt Kita-Kindern und Grundschülern im Lockdown in Form von Bienenretter Bildungsmaterialien zu Gute.

Besonderheit bei Elkline – Das Carelabel mit QR-Code

Wie bereits beschrieben pflegt das Unternehmen langjährige und zuverlässige Lieferantenbeziehungen. Um mehr Transparenz in Bezug auf die Nachverfolgung ihrer Produkte zu gewährleisten, findest du auf den Pflegeetiketten viele Informationen zum Produktionsprozess.

Du kannst so die gesamte Lieferkette abscannen und erhältst Details über das Herstellungsland oder, ob es ein offizielles VW-lizensiertes Produkt oder GOTS-zertifiziertes Produkt ist.

Ein Klick auf den Namen genügt und du erfährst mehr über die einzelnen an der Lieferkette beteiligten Unternehmen. Neben einem Streetview-Bild und der vollständigen Adresse kannst du dir eine kurze Beschreibung über den genauen Produktionsschritt, aktuelle Zertifikate oder Bilder aus der Produktion ansehen. Schau hier vorbei und erfahre mehr über das Carelabel.

Du möchtest noch mehr über diese Marke erfahren? Dann schau dich online im Elkline Shop um.

Badezimmer nachhaltiger gestalten

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Nun, da die kältere Jahreszeit langsam beginnt und wir wieder mehr Zeit drinnen verbringen, ist es Zeit sich auch mal mit dem Thema “nachhaltige Produkte im Haushalt” zu beschäftigen. Wir möchten dir in dieser Themenreihe ein paar tolle Tipps an die Hand geben, wie du in den verschiedenen Räumen deines Zuhauses auf Plastik verzichten und nachhaltige Produkte einsetzen kannst. Wir wollen damit starten, wie du dein Badezimmer nachhaltiger gestalten kannst. Dort kannst du eine Menge Plastik einsparen und es gibt sehr viele umweltfreundliche Produkte, die sich perfekt in deinem Badezimmer machen!

Die Zahnbürste 

Hast du noch eine “normale” Plastik-Zahnbürste im Badezimmer? Dann freuen wir uns, wenn du dir mal die nachhaltigen Alternativen aus Bambus anschaust! Diese Zahnbürsten sind recyclebar, ressourcenschonend und schadstofffrei. Das Beste daran ist, du sparst auch noch Plastik. Zudem sehen die Bambus Zahnbürsten richtig schick aus! 

Bei deinbambuswald gibt es ein Set mit 4 Bürsten – schau einfach mal vorbei! Und wenn du einen Unverpackt-Laden in deiner Nähe hast, kannst du dort auch mal schauen. Die haben meistens ebenfalls nachhaltige Zahnbürsten im Sortiment. In unserem Beitrag Unverpackt-Läden haben wir dir eine Karte mit eben diesen zusammengestellt.

Die Seife 

Hast du schon einen hübschen Seifenspender aus Holz oder Porzellan? Perfekt! Dann bist du schon sehr nachhaltig unterwegs. Wenn du diese Spender benutzt, dann kannst du toll duftende Nachfüllpacks für Seife kaufen und sparst schon eine Menge Plastik.

Wenn du noch einen Schritt weitergehen kannst, dann steige am besten auf ein Seifenstück um, die gibt es ohne Plastikverpackung zu kaufen! Wir haben eine dieser Seifen von truemorrow getestet, zusammen mit einem Magnethalter. Schau hier vorbei und lies dir unseren Test durch! Du kannst natürlich auch Seife selbst herstellen – dazu findest du hier eine tolle Anleitung. 

Shampoo und Duschgel

Shampoos und Duschgel gibt es heute schon in fester Form, sodass man keines in Plastikverpackungen kaufen müsste! Hast du so etwas schon mal probiert? Nein? Dann schau mal bei unserem Test von Duschbrocken vorbei – Wir finden das feste Shampoo und Duschgel richtig super – es riecht toll und ist ein nachhaltiger Hingucker im Bad oder für unterwegs.

Wenn festes Shampoo nichts für dich ist, dann achte darauf, dass du Shampoo und Duschgel von nachhaltigen Firmen kaufst, die bei der Wahl der Verpackung auf Nachhaltigkeit setzen – so zum Beispiel Cosmondial! Wir haben ein Duschgel, Shampoo sowie eine Spülung der Marke GRN getestet unsere Meinung findest du hier!

Cremes

In Unverpackt-Läden kannst du Cremes in Glastiegeln anstatt der üblichen Plastikverpackungen kaufen. Auch viele Drogeriemärkte bieten schon Gesichtscremes in Glasbehältern an. Zudem kannst du auch mal nach tollen Do-it-yourself-Sets googlen, um selbst Handcreme herzustellen. Glaub uns, dass macht wirklich Spaß und ist eine super Sache, um nachhaltiger zu leben.

Wattepads

Wusstest du, dass Frauen durchschnittlich im Jahr 1500 Wattepads zum Abschminken verbrauchen? Ziemlich viel, oder? Dabei gibt es schon so viele tolle nachhaltige Alternativen, wie zum Beispiel wiederverwendbare Wattepads. Die produzieren im Gegensatz zu den herkömmlichen Wattepads keinen riesengroßen Müllberg, der unserer Umwelt schadet und eigentlich leicht zu vermeiden wäre. 

Bei Ecomonkey findest du sehr schicke waschbare Abschminkpads, die dein Badezimmer in eine Zero Waste Oase verwandeln. Diese sind vegan und umweltfreundlich, da du sie nach dem Abschminken einfach in das mitgelieferte Wäschesäckchen stecken kannst und dann ab damit in die Waschmaschine!

Nachhaltiger Rasierhobel

Ein richtig cooler Tipp für dein Badezimmer: Ein Rasierer aus langlebigem Holz oder Metall! Den kannst du super easy zum Rasieren benutzen und er produziert kaum Plastikmüll – nur hin und wieder musst du die Klinge natürlich austauschen. 

Wir möchten dir den genialen und extrem schicken Rasierhobel von EcoYou ans Herz legen – wir finden diesen wirklich super cool! Der Hobel ist aus hochwertigem Olivenholz, sorgt für eine sanfte und gründliche Rasur. Mit diesem hochwertigen und langlebigen Hobel bist du bestens in Sachen Nachhaltigkeit gerüstet!

Nachhaltiges Toilettenpapier

Wusstest du, dass du auch beim Toilettenpapier nachhaltig sein kannst? Dies ist jedoch gar nicht so einfach, denn in herkömmlichen Supermärkten bekommst du meist nur welches, das in Plastikverpackungen verpackt ist. In einigen Unverpackt-Läden bekommst du inzwischen Klopapier, das nur mit Papierbanderolen umwickelt ist. Und bei Smooth Panda zum Beispiel Klopapier aus Bambus – du siehst den nachhaltigen Alternativen sind keine Grenzen gesetzt. 

Waschmittel

Zunächst: Wenn du Waschpulver zu Hause benutzt, ist das auf jeden Fall schon einmal besser als Flüssigwaschmittel, denn diese bekommt man oft in gut recycelbares Papier bzw. Pappe verpackt und in größeren Packungen. Zudem ist Pulver meist ergiebiger und so entsteht deutlich weniger Müll. 

Am besten ist es natürlich, wenn du Lust hast, Waschmittel selbst herzustellen. Hier findest du ein tolles Rezept für ein eigenes Do-It-Yourself Waschmittel. 

Für die Waschmaschine haben wir noch ein richtig cooles Gadget gefunden, mit welchem du auf jeden Fall sehr nachhaltig unterwegs bist: Den Guppy Waschbeutel von bewusstgrün! Mit diesem reduzierst du Mikroplastik im Abwasser auf ein Minimum und schonst dazu noch deine Wäsche.

Denn es ist so, dass die meisten Kleidungsstücke aus synthetischen Fasern hergestellt werden, welche beim Waschen regelmäßig brechen und ins Abwasser gelangen. Dadurch gelangt Mikroplastik in Flüsse oder Ozeane, da nicht mal Kläranlagen in der Lage sind, diese Partikel herauszufiltern. Der Guppy Waschbeutel sorgt dafür, dass dies nicht passiert, sodass du damit einen sehr nachhaltigen Beitrag für unsere Umwelt leistest.

Damenhygiene im Zero-Waste-Badezimmer

Auch Tampons und Binden können  wahre Müllberge produzieren, dabei gibt es schon so viele nachhaltige Alternativen: Zum Beispiel waschbare Binden und Slipeinlagen, Schwämmchen und Menstruationstassen. Diese kannst du immer wiederverwenden und du produzierst so keinen Abfall. Schau doch mal bei dem Onlineshop Erdbeerwoche vorbei – dort findest du viele Infos zu allen nachhaltigen Alternativen während deiner Menstruation. 

Deswegen möchten wir dir die Stoffbinden von bewusstgrün empfehlen, mit denen du einen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit machen und dich trotzdem rundum wohlfühlen kannst!

In einem Set sind drei Binden enthalten, die zu 100 % aus Naturfasern bestehen und durch die beiden Druckknöpfe immer an der richtigen Stelle sitzen. Mit bis zu 25ml Saugfähigkeit eignen sie sich gut für jeden Tag der Periode. Die Binden bestehen aus Bio zertifizierter Baumwolle und du vermeidest sehr viel Plastik, wenn du auf sie umsteigst. Versuch es doch einfach mal, denn jeder Versuch, jeder Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zählt!

Wir hoffen, dass wir dir mit diesen Tipps und Tricks ein paar tolle Alternativen aufzeigen konnten, wie du dein Badezimmer noch nachhaltiger machen kannst! 

 

NIKIN

Unbeauftragte Werbung

NIKIN – ein aktives und naturverbundenes Unternehmen aus der Schweiz. Das junge Team produziert faire und nachhaltige Mode, die auf Nachhaltigkeit und Bezahlbarkeit setzt. Wir erzählen dir mehr zur Marke und wie NIKIN bereits über 1 Million Bäume gepflanzt hat.

Wie kam es eigentlich zur Gründung?

2016 entstand die Idee für NIKIN bei einem gemütlichen Abend mit einem Schlückchen Bier. Die beiden Gründer Robin Gnehm und Nicholas Hänny verbindet dort bereits eine langjährige Freundschaft. Gemeinsam waren sie bei den Pfadfindern – dort entwickelte sich auch die tiefe Naturverbundenheit der beiden Freunde.

Nach der Idee begann dann alles mit den “Treeanies” – eine Beanie zu der ein Baum (Tree) gepflanzt wird. In den vergangenen Jahren entwickelte sich das Unternehmen immer weiter und brachte neue Styles auf den Markt, wie z. B. die NIKIN Schuhe.

Gründer Nicholas_Robin
Die beiden Gründer Nicholas und Robin I Quelle: NIKIN

Welche Vision hat das Unternehmen?

NIKIN steht für bezahlbare und nachhaltige Mode. Eine Mode, die für alle Menschen verfügbar sein soll. Das Unternehmen möchte dabei stets innovativ, modern, aufgeschlossen, nachhaltig, transparent und fair agieren.

Nicht nur ihre Kleidung tut etwas Gutes für unsere Umwelt, sondern auch ihre Pflanzaktionen helfen beim Kampf gegen den Klimawandel. Für jedes verkaufte Produkt pflanzt die Brand nämlich einen Baum! So kamen im Dezember 2020 schon über 1,3 Millionen Bäume zusammen.

In einem weiteren Blogbeitrag stellen wir dir die nachhaltigen NIKIN Caps vor – klicke einfach hier und du gelangst direkt zum richtigen Artikel.

Quelle: NIKIN

Was ist an NIKIN nachhaltig?

Nachhaltige Ressourcen

Bei der Herstellung verwendet die Marke beispielsweise Polylana® oder Bio-Baumwolle. Polylana® ist eine nachhaltige synthetische Faser, die aus Polyester-Pellets und recycelten PET-Chips besteht. Sie setzen zudem auf weitere umweltbewusste Materialien, die auf natürliche Weise entsorgt werden können oder bereits recycelt wurden.

Nachhaltige Produktion

Bis auf die NIKIN TreeBottles findet die Produktion aller Produkte in Europa statt. Die Brand pflegt sehr enge Beziehungen zu ihren Herstellern und besucht die Fabriken persönlich. Du möchtest sehen, wie die Kleidung hergestellt wird? Hier findest du Videos zu den unterschiedlichen Produzenten.

Nachhaltiger Versand

Innerhalb von Deutschland versendet das Unternehmen mit DHL go green. In der Schweiz setzen sie auf einen klimaneutralen Versand. Wann immer es möglich ist, verzichtet man auf unnötiges Füllmaterial. Auch bei den Produktverpackungen findest du kein Plastik. Die Versandpackungen bestehen außerdem aus FSC zertifiziertem Material.

Quelle: NIKIN

Die Reuse Collection – das neueste Projekt!

Das Unternehmen verfolgt ein klares Ziel: Sie möchten durch diese Kollektion mehr Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Community und der Gesellschaft schaffen. Was genau dahinter steckt?

Ressourcen, für die es keine Verwendung mehr gibt (z. B. Schnittreste), werden wiederverwendet. So entstehen unter anderem neue Treeshirts oder die Tree Vase. Außerdem gehört ein RepairKit zu der Collection mit dem man seine Kleidung selbst reparieren kann.

Quelle: NIKIN

Du möchtest die Marke noch näher kennenlernen? Dann folge einfach diesem Link und schau dich im NIKIN Shop um.

GRN – Körperpflegeprodukte von cosmondial im Test

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Kennst du schon die Firma cosmondial? Nein? Dann freuen wir uns, dir heute dieses nachhaltige Unternehmen sowie unseren Produkttest der GRN Körperpflegeprodukte vorstellen zu dürfen!

Clean, ehrlich, nachhaltig – ohne Kompromisse, das ist GRN [GRÜN]! Die zertifizierte Biokosmetik-Marke steht für hochwertige Pflegeprodukte für die unterschiedlichsten Haut- und Haarbedürfnisse sowie eine wunderschöne, elegante Make-up-Linie. Wertvolle Inhaltsstoffe aus der Natur und intelligente Verpackungslösungen sorgen für ein rundum gelungenes Gesamtkonzept.

Du magst gerne Biokosmetik mit heimischen Inhaltsstoffen? Dann ist die GRN [GRÜN] Essential Elements Linie genau die richtige für dich. Das Sortiment besticht durch Produkte zur täglichen und leichten Pflege für alle Haut- und Haartypen sowie durch qualitativ hochwertige Zutaten wie beruhigende Ringelblume, schützendes Hanfsamen-Öl und ausgleichender Apfel. Mit dem milden Glanz-Shampoo und der dazu passenden Spülung verleihst du deinen Haaren so ein verführerisch geschmeidiges Aussehen, ohne sie dabei zu beschweren. Das fruchtige Duschgel belebt die Sinne und reinigt schonend deine Haut. Zu guter Letzt nur noch den blumig-süßlich duftenden Deo Stick in der Papphülse auftragen, der dir ein angenehm-frisches Gefühl schenkt. So bist du von Kopf bis Fuß top gepflegt – mit bodenständigen INCIS.

Schauen wir mal ins Detail

Wir haben uns einmal genauer angeschaut, was cosmondial so nachhaltig macht und folgende Informationen zu den Produkten für dich zusammengetragen:

Unser GRN Produkttest 

Wir – Anna und Christin – waren zunächst sehr begeistert von der Vielfalt, die uns cosmondial an Produkten zukommen lassen hat.  Wir haben von der Marke GRN ein Shampoo, ein Duschgel, eine Spülung sowie einen Deo Stick erhalten. Der Versand der Produkte erfolgte sehr schnell, die Produkte wurden außerdem in einem Pappkarton ohne weiteres Füllmaterial aus Plastik versendet. Uns haben schon die tollen Farben der einzelnen Produkte sehr gut gefallen sowie die Tatsache, dass die meisten Verpackungen ohne zusätzliches Plastik auskommen. Der Deo Stick wird beispielsweise in einer umweltfreundlichen Papphülse geliefert.

Annas Produkttest: GRN Duschgel

Ich habe das Duschgel mit Bio-Hanf und Bio-Apfel getestet und bin davon wirklich sehr begeistert. Der Duft war sehr erfrischend, ohne “zu viel” in der Nase zu sein. Das Duschgel schäumt richtig schön auf und reinigt die Haut spürbar. Es ist dabei aber sehr mild und reizt die Haut nicht, wie es manchmal bei anderen Duschgel-Produkten der Fall ist. Bei diesem Exemplar soll der Apfel belebend und erfrischend wirken – was ich nur bestätigen kann. Auch noch nach dem Duschen hat man ein wunderbar angenehmes Gefühl auf der Haut, fühlt sich definitiv entspannt und erholt. 

Besonders gefallen hat mir die Ergiebigkeit, denn man benötigt wirklich nicht viel, um sich zu waschen. Daher finde ich den Preis von 5,95 Euro auch sehr gerechtfertigt. Das Produkt ist biozertifiziert und eine tolle nachhaltige Alternative zu den herkömmlichen Duschgel-Varianten. 
Christins Produkttest: GRN Shampoo & Spülung

Ich durfte das Glanz-Shampoo mit Bio-Hanf und Bio-Ringelblume sowie die dazugehörige Spülung testen. Das Shampoo wird in einer Pumpflasche (250 ml) abgefüllt – keine unangenehmen Seifenreste mehr wie im herkömmlichen Flaschendeckel! Die Dosierung fiel mir dadurch auch sehr leicht. Aufgrund der Inhaltsstoffe, wie beispielsweise die Ringelblumen, ist es ein mildes Pflegeprodukt, das deine Kopfhaut schützt.

Mein Haar glänzte nach jeder Anwendung und fühlte sich auch am nächsten Tag noch sehr geschmeidig an. Mit etwas Wasser konnte ich das Shampoo gut einmassieren. Nach dem Auswaschen blieben auch keine Rückstände im Haar – ein absolutes Muss für jedes Shampoo, wie ich finde! Der Preis liegt hier bei 6,95 Euro.

Ergänzend nutzte ich die passende Spülung mit ähnlichen Inhaltsstoffen. Die Tube (150 ml) erleichterte das Dosieren des Conditioners. Nach jeder Anwendung hinterließ das Produkt ein wirklich mildes und gepflegtes Gefühl. Mein Haar roch ebenfalls sehr gut nach einem dezenten Duft. Mir persönlich missfallen alle Spülungen mit einem sehr markanten Geruch, daher bin ich wirklich überzeugt. Die Spülung kostet 8,95 Euro.

Was mich außerdem bei beiden Produkten – Shampoo und Spülung- begeistert hat: Sie sind vegan, die Hautverträglichkeit wurde dermatologisch bestätigt und sie sind zu 100 % Bio-zertifiziert.

Nochmal zur Einordnung: Ich habe schulterlanges, dickes Haar und benötige daher eine etwas größere Portion zum Waschen. Das Shampoo reichte für ungefähr 40 Haarwäschen. Die Spülung aufgrund der geringeren Füllmenge für etwa 35 Haarwäschen.

Christins Produkttest: GRN Deo Stick

Neben dem Shampoo und der Spülung habe ich auch den dazu passenden Deo Stick ausprobiert. Wie bereits beschrieben ist er in einer umweltfreundlichen Papphülse verpackt. Ich habe zuvor noch kein festes Deo verwendet und musste mich zunächst an die Nutzung gewöhnen. Aber nach einer kurzen Weile hatte ich den Dreh raus!

Das Deo lässt sich leicht auftragen und ist wirklich sehr mild zur Haut. Der Stick hinterlässt einen frischen und blumigen Duft, der den ganzen Tag über anhält.

In dem Produkt ist ein Wirkstoff eingearbeitet, der die Schweißproduktion hemmt. Außerdem enthält das Deo antibakterielle und antimykotische Bestandteile, die Bakterien fernhalten. Die 40 g Packung kostet dich 4,95 Euro. Da nur ein zarter Film auf der Haut benötigt wird, hält dieses Deo allerdings auch sehr lange. Ich finde das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich optimal.

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, dann lass doch gerne ein Kommentar dar. Schau gerne hier vorbei und erfahre mehr über die zweite Marke von cosmondial – die “benecos“-Reihe!